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Freitag, 1. Juni 2012

Die Euristen: eine Religionsgründung

Jetzt fahre ich harte Geschütze auf. Ich werde Prophetin.
Es ist nicht so, dass es die Idee mit dem "Gott Mammon" nicht schon mal gegeben hat - Matthäus behauptet ja bereits, man könne nicht zwei Herren dienen, Gott und dem Mammon. In meinem Falle ließe sich der erstgenannte durch "Staat" ersetzen (welcher sich seinen Beamten gegenüber ja auch gottgleich zu verhalten angewöhnt hat).geld
Höchste Zeit also, die Grenzen des Üblichen weiter zu durchbrechen und zu zeigen: es geht, Matthäus hat Unrecht. Nicht immer und nicht in jedem Fall, aber auf alle Fälle, was die friedliche Co-Existenz von Redlichkeit und Geld in einem Haushalt angeht.
Dabei möchte ich jetzt kurz vorweg schieben, dass "Mammon" mittlerweile der Terminus für das personifizierte Böse des Geldes ist, ein Dämon schlechthin, die Inkarnation der Besessenheit vom Geld. mit MIR hat das nichts zu tun und auch die Religion, die ich zu gründen gedenke, möchte ich in größtmöglicher assoziativer Distanz zu Amoralität und Unrdelichkeit wissen. Es geht hier lediglich um einen Transfer des Möglichen!
Anders gesagt: hier geht es wirklich nur ums Geld. Völlig emotionslos! Ich besinne mich auf den Ursprung des Wortes "Mammon", der vom aramäischen (Jesus' Muttersprache, im wahrsten Sinne!) "mamona" ethymogelisiert: er bedeutet schlicht "Besitz" und "Vermögen" (was will man mehr? wer braucht schon Dämonen? Dämonen werden überbewertet....)
Ähm, ja - also... ich fang dann mal an mit der echten Wissenschaft.

Es geht um den einen Euro. Diesen einen kleinen Euro, den beten wir Euristen an. Dabei ist unklar, ob es sich bei dem Euro um den einen konkreten, Glück verheißenden, uniquen - oder um den symbolischen Euro handelt. Wir wissen nur, dass er stets bei uns ist (es sei denn, wir brauchen ihn für den Einkaufswagen). Wir trennen uns nicht gern von ihm, auch wenn das Leben uns immer wieder dazu auffordert, diesen schweren Weg zu gehen - und zuweilen trennt sich der Euro von uns, um uns zu prüfen. Auch jetzt ist wieder so ein Moment, in dem Du geprüft wirst. Du darfst dem Euro nachgeben.
Denn er will zu mir, seiner Priesterin und der Prophetin des Euros - er will nichts Böses oder gar Unanständiges, er will nur geborgen sein im Kreise seiner Lieben.
Wir alle sind Euristen - wer das Gegenteil behauptet, lügt und kann seine gesamten Ersparnisse weit über diesen einen kleinen Euro an mich überweisen, denn es liegt ihm nichts am Euro. Dann besser gleich konvertieren und ehrlich bleiben.
Dir liegt zu viel an Deinem einen Euro - obwohl Du dich der gemeinschaft der Euristen zugehörig fühlst? Du kannst nciht loslassen? Sieh es als Prüfung. Unsere Tempel, in die wir die Opfergaben betten, sind die Banken, unser Gebet ist das Versenken in  Kontoauszüge und Rabattcoupons, das Lied der Gläubigen ist das Klingeln der Kasse.
Spürst Du den Sog, den der kleine Euro verursacht? - als Zeichen seiner unendlichen Liebe will er zu mir.....
Du brauchst ein Heilsversprechen, um Dich trennen zu können? Du wirst von dieser Freigiebigkeit profitieren - ökonomisch, menschlich, persönlich, ganzheitlich.
Du wirst sehen, dass es nicht schlimm ist, diesen einen Euro zu geben - und dass es dennoch schmerzt. Es wird Dich stark machen, niemals mehr als EINEN Euro auf einmal zu lassen. Fortan wirst Du sehr aufmerksam deinen verbliebenen Euros gegenüber sein und so Reichtum erwerben.
 Geh diesen Weg, gehe deinen Weg - gehöre zur Gemeinschaft der Euristen!


P.S. Ich bin nicht geldgeil.
P.P.S.: Vielleicht sollte ich ein Counter-Label zu Goodbye Kitty gründen? "Goodbye Euro"?
P²S³: Na, wie war ich?

Sonntag, 8. April 2012

I don't believe in Easterbunnies (anymore)

Seit heute glaube ich nicht mehr an den Osterhasen. Er hat mir nämlich nichts gebracht - nicht mal einen einzigen Euro, was eine Sauerei ist, wenn ich mir überlege, wie viele Einzel-Euros ich in die Geschenke meines Kindsvolks zu investieren hatte. Und nicht mal in vollständige Geschenke - im Experimentierkasten fehlte die Bedienungsanleitung - was extrem ungünstig ist, wenn diese bebildert und zum "Selbststudium für Leseunkundige" ist und somit dem Kind eigenständige Erfolgserlebnisse ermöglichen soll. Ich glaube, ich habe mit sowas einfach allgemein kein Glück. Schaun wir mal, ob der Kosmos-Verlag (trotz des Todes seines Geschäftsführers und Firmengründers Axel Meffert vorigen Monat) sich ebenso generös zeigt wie Ravensburger dereinst mit dem Zauberstift.

Oh, dazu noch eine kleine Erfahrung mit Limango, zu denen ich jetzt bewusst keinen Link setze, weil ich mich SOWAS von über die ärgere: am 9.3. habe ich bei einer Aktion was bestellt, das zwischen dem 24.3. und 5.4. ausgeliefert werden SOLLTE. Da ich ja angesichst der Versandhistorie schon ahnte, dass das nicht klappt, wendete ich mich am 30.3. an die Damen und Herren, die sich selbst lieber als "Hey-Community-Duzfreunde" darstellen (solche Freunde WILL ICH NICHT! Nicht mal auf Facebook!) und mich blubbernd zu beruhigen versuchten. Auch der freundliche Bariton in der hotline am 4.4. versuchte noch, mir zu erklären, dass die Lieferung "on tour" und morgen bestimmt (*Vollpfosten*) da sei. Mit einem Versandunternehmen, das sich zwar die Flügel des Götterboten anheftet, bei dem man froh sein darf, wenn es denn wenigstens mit der Kutsche des Schwager Kronos nach einigen Irrungen überhaupt liefert....HAHA - das Ende vom Lied war dann, als ich ebenfalls am 4.4. eine Mail bekam (Hallo, es tut uns leid, es gab Verzögerungen - ACH WAS????? - wir HOFFEn, bis Ostern liefern zu können.....), eine relativ wütende und semi-aggressive Stornierung. Kriege ich halt 83,54 zurück. Den 5 Euro-Gutschein kann Limago behalten, nicht mal für's Millionenprojekt will ich den mehr verrechnen - Sepperl, echt wahr.



Aber zum Thema Generosität: ich habe letzten Monat erneut eine Unmenge an Produktproben bekommen - von Pantene Pro V über das Testerportal TRND.
Das Blöde ist, dass ich die nicht so recht vertrage - die Originalgrößen für Feines Haar werde ich also genauso verschenken wie die milliarden Proben (die aber sehr gut riechen, und die man kostenlos HIER bestellen kann. Und bei Siftung Warentest hat Pantene Pro-V tatsächlich mit einem eindeutig guten Ergebnis als bestes Volumenshampoo abgeschnitten - ich will und sollte es also wohl nicht klein reden). Immerhin waren die Originalprodukte ein Shampoo mit sehr schwer zu öffnendem Verschluss, eine Spülung, die leichter zu öffnen ist, ein Hitze-Schutz-Spray und einen Tiegel Kurpackung. Nun, das wird dann mein Post-Ostergeschenk an meine Freundin Alex.

Also, die Bilanz nach diesem Post: MINUS 5 Euro von Limango, MINUS  geschätzte 10 von der Trnd-Pantene-Aktion, MINUS einen Euro, den ich hätte von irgendjemandem bekommen sollen = MINUS 16 Euro.

Ergo: ich bin ein bemitleidenswertes armes Hascherl, das dringend von DIR mit einem Euro für's Millionenprojekt unterstützt werden sollte. denn bei all der Geschichtenerzählerei wollen wir nicht vergessen, worum es mir eigentlich geht: um's Geld! Und lasst mich wieder an den Osterhasen glauben!
(Dringender Aufruf!)

DANKESCHÖN für's Lesen, Doppeldank für die Überweisung und ansonsten noch: Frohe Ostern!

Freitag, 24. Februar 2012

Cola-Aktien: Kaufen!

Jetzt habe ich die hammerharte Strategie: ich werde Aktienmillionärin.
Jaha, Du lachst.... darfst Du.
Aber mein Plan geht auf, ich weiß es. Ich werde das ganze Geld, das ich bisher erschrieben und bekommen habe, in Cola-Aktien investieren (am Montag, wenn ich

gelesen habe). Die Cola-Aktien werden nämlich in den nächsten sechs Monaten gut in die Höhe gehen.
Ich weiß auch wieso. Aber ich verrate es nicht. sonst kaufen alle die Aktien und es geht dann zu schnell nach oben....... soviel für heute.





OK, ich verrate es.....ich glaube an einen rasanten Gewinnanstieg dank der angemeldeten Stevia-Rezepturen des Konzerns. So. Jetzt bin ich doch ganz froh, dass nicht soooooooo viele Leute mein Blögchen lesen.
Man könnte aber auch, statt selbst in Cola-Aktien zu investieren, Aktien verschenken. Mir zum Beispiel.....
war nur ne Idee - kanns ja mal wieder versuchen :-)

Donnerstag, 23. Februar 2012

Huren, Lügner und Betrüger: und ich mittendrin!

Ja, so langsam kapiere ich, wieso man mit einem Blog Geld verdient – oder eben auch nicht.
Und ich verstehe, was Jonas meinte mit „Schreib lieber über was, was Dich interessiert!“.
Ich finde es frustrierend, muss ich gestehen, zu sehen (und selbst beteiligt zu sein), wie das Netz in Inhaltslosigkeit versinkt, die sich dann letztlich Content nennt.
Eigentlich geht es doch keinem der Blogger, die bei mir Content kaufen, um WIRKLICHEN Inhalt. Zumindest verstehe ich ansonsten nicht, wieso sie meine Texte gut finden, die ich eher als Gelaber, mittelmäßig und unaufklärerisch sehe.
Ja, natürlich, ein Blog ist keine Doktorarbeit und hat auch sonst eher unterhaltenden als rein informierenden Anspruch (es sei denn, es ist ein Fachblog – aber DAS schreiben die Leute eher selbst). Aber verliert sich nicht auch der Informations- und Unterhaltungsgehalt, wenn ich weiß, dass das, was ich gerade lese, nicht für MICH geschrieben wurde, sondern für eine hohe Anzahl an Klicks und (Back-)links?
Das ist also das Paradoxon, in dem ich lebe und das mir ehrlich gestanden die Lust aufs Bloggen auch wirklich ein bisschen versaut hat. Da ist so viel System dahinter, so viel Strategie.
Ich mache mit bei dem Schmu, um Geld zu verdienen, über das ich theoretisch wieder hier berichten wollte. Mit dem Ziel, wohlgemerkt, dies dann wieder zu Geld zu machen. Es geht also ÜBERHAUPT nicht mehr um Inhalt, es geht um das trickreiche Überlisten von Suchmaschinen für’s Ranking, das Suchmaschine UND Leser vorgaukelt, es ginge um Informationen. Wie unehrlich das ist. Aber es hat eine Weile gebraucht, bis ich das gerafft habe. Da führt das Netz sich doch gerade selbst ad absurdum, oder sehe nur ich das so? (Kommt darauf an, was der Sinn des Netzes ist natürlich – und als Spiegel der Gesellschaft taugt es in dem Fall auch). Man sollte sich verweigern. Das Netz ist ein Krokodilgehege ohne Ausgang....




 Stellt sich mir die Frage, ob ich es verantworten kann, weiter für Content zu schreiben, wo das doch eigentlich moralisch nicht mehr einwandfrei ist…..eigentlich NEIN, weil ich ja niemanden „über’s Ohr hauen“ will. In dem Moment, wo ich weiß, dass das, was ich schreibe, nur Mittel zum Zweck ist – und auch die Leser letztlich instrumentalisiert werden – geht das nicht mehr. Also muss ich es anders andenken: ich versuche, WIRKLICHE Inhalte in den Texten zu schreiben, die ich in die Weiten des Netzes schicke und für die ich bezahlt werde, mich respektive nachgerade prostituiere. Und zwar deswegen, weil ich ja letztlich dafür sorgen kann, dass, obwohl oberflächlich, der Leser wenigstens einen Hauch von Lesefreude hat.



Früher war alles besser. Ich schrieb eine Kurzgeschichte über Frösche, gewann 50 Mark (!) und war glücklich. Wenn ich die Geschichte heute noch hätte, würde ich sie hier posten und gucken, was passiert. Aber so?

Könnte mir nicht einfach jeder einen Euro überweisen – und Ihr fragt mal bei Euren Freunden nach, ob sie mir auch einen geben und mir würde dieses Moraldilemma erspart bleiben?
Wenn die Freunde dann auch noch Freunde hätten.....und alles ohne Netz. Wow.

Oh, da fällt mir nochwas Lustiges ein, was ich heute gesehen habe: Facebook - oder das wahre Leben.

Montag, 24. Oktober 2011

Ausge****trunken

Flasche leer - und lecker war's, das muss ich gestehen. Die Rewe-Bio-Limonaden habe ich mit zunächst mal familienintern versorgt - soll heißen, unsere Lieblingssorten Holunder und Zitrone wurden vorwiegend hier getrunken *räusper*. Ein paar landete auch im "G'schäft", vor allem aber die Kräuter, die hier hausintern nicht so sehr auf Gegenliebe stießen.
das waren die Bio-Limos von Rewe.

Und sonst?

Tja, und sonst...... ist es mal wieder verdammt schwer, an Geld zu kommen.
Täglich nehme ich mir vor, hier davon zu berichten, aber die Sache ist die, dass es gar nichts zu erzählen gibt. Ich stagniere nach wie vor und überlege, ob ich das Blog umwidmen soll. Oder muss ich hartnäckiger sein? Ich kann ja niemanden erpressen, mir moralisch reines Geld zu überlassen?!
Also widme ich mich eben dem, was ich kann: Interpretationen von Literatur, Vokabeln und Moralfragen.
Unter anderem derjenigen, ob - das ist dann doch wichtig für's Millionenprojekt - der Mensch einen freien Willen hat.
Hat hier jemand "Ja!" gesagt? Und will womöglich auch noch so argumentieren, dass ich DESWEGEN keinen Euro bekomme? Sauerei..... ich sage "NEIN!". Und damit bin ich nicht allein. Genau genommen hat ja schon Freud darauf verwiesen, dass unser Bewusstsein eigentlich kein echtes ist, sondern vom Unbewussten gelenkt wird.
Da verwundert es nicht, wenn in Zeiten der bildgebenden Verfahren Hirnareale auftauchen, die plötzlich nichts mehr mit der Freiheit des Willens zu tun haben sondern mit ihrem Gegenteil. Und ich kanns auch ein bißchen erklären, was ich meine:
Im Grunde genommen sind unsere gesamten Hirnfunktionen - und damit auch die im assoziativen Cortex und dem limbischen System, denen wir eher keine rational-tauglichen Zusammenhänge unterstellen wollen - letztlich nur biologische Abläufe, die auf der Basis von Naturgesetzen funktionieren. Naturgesetz = logisch aufeinanderfolgende Zusammenhänge, die physikalisch, chemisch oder mathematisch beweis- oder demonstrierbar sind. Und was geht damit einher? Na logisch eben: dass der Wille nciht frei sein kann, weil er den angeführten Naturgesetzen entspringt und unterliegt. Jetzt stell Dir mal vor, ich wäre ein Naturgesetz. Ich stoße folgenden Gedanken bei dir an: DU GIBTS MIR EINEN EURO! Und schwupp, eh Du Dich's versiehst, hast Du ihn mir überwiesen.
Ok - den letzten Teil habe ich mir ein bißchen sehr schön spontan zusammengeredet....
ich will auch niemandem die Illusion nehmen, er/ sie habe einen freien Willen..... könnte ich auch gar nicht, weil ich ja eben kein Naturgesetz bin. Aber mal ehrlich: wenn Du JETZT den Fernseher anmachst und bis zur nächsten Werbung zappst..................








































ich warte































was siehst Du dann? (kommt wohl auf die Uhrzeit und den Sender an)
Sex? Schokolade? Bier? Chips?
Oh, Karamellbonbons. Lecker. Dieses gelbgoldene Glänzen, das einen die Süße, die den Mund ausfüüllen wird, schon erahnen lässt. Der süße, weiche, heimelige Geruch von gebranntem Zucker, Milch und Vanille. Wenn du jetzt den Mund aufmachen würdest......













Na, haste Dir was anderes vorstellen können?
Wo ist der freie Wille?



Und jetzt NOCHmal.
Stell Dir vor, wie du jetzt die Seite deiner Hausbank aufrufst, dir vor Augen führst, wie ich morgen an meinem Rechner sitze und Freudensprünge mache, weil doch mal wieder jemand einen Euro für mein liebes kleines Millionenprojekt übrig hatte, ich fröhlich-entrückt den Kontostand aktualisiere und dich am Abend in mein Nachtgebet mit einschließe.......jetzt nur noch meine Kontodaten. TAN..... und jetzt fühl dich gut. Du hast einen Menschen sehr, sehr glücklich gemacht!

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Gerangel

Krass, bei dem Kaffee-Wettbewerb bin ich auf dem zweiten Platz. Was bedeutet - ich WOLLTE doch gar nicht nach Bolivien!!!! Gerangel um den ersten Rang wird es mit mir....schon geben, allein um des Ruhms und der Ehre willen. Also, falls noch jemand abstimmen wollen würde..... 







Na, kann sich ja noch viel tun. Und vielleicht bringt so eine Bolivienreise beim Verkauf auch Geld? Wenn sie verkaufbar ist.
Apropos "Verkauf". der heutige Tag brachte bei Amazon 20 Euro - abzüglich deren Provision bleiben etwa 18 bis 20, plus ein paar Flaschen Rewe-Biolimonade der Probierpioniere macht etwa 21 €.
keine großen Sprünge - und das Konzept müsste in der Tat ausgebaut werden - aber eines ist klar: es tut sich was, sobald ich wieder aktiv werde. Nun, langsam hat es ja auch keinen Sinn mehr, sich zu verstecken, was den Beruf angeht, denn wenn ich nicht damit auspacke, verstehen die Fremdleser nicht, wieso ich phasenweise so "schreibfaul" bin. Also ich arbeite nunmal in einem saisonalen Beruf mit Stoßzeiten, weswegen ich zeitweilig eben zeitlich sehr gebunden bin. Heute war ich wieder auf einem Elternabend, aber im gegensatz zum gestrigen, der bis 22.30 dauerte, war der heute für mich um 20.15 zuende - da habe ich doch glatt zeitliche Ressourcen gefunden.
Oh, apropos "zeitliche Ressourcen": ZEIT ist die Währung der Zukunft, las ich..... in der aktuellen Zeit-Wissen (welch Zufall) im Artikel "An den Banken vorbei".
Eigentlich doof, wenn man in so einem Fall auch keine Zeit hat, aber die Idee ist nciht schlecht: ich arbeite eine Stunde bei Dir - beispielsweise als Nachhilfelehrerein - und kriege eine Stunde auf mein Konto, dafür repariert jemand anders aus der zeit-gemeinschaft mir dann eine Stunde lang mein Auto. das Gute daran ist, dass Zeit immer gleich viel wert ist. Nungut, ein Euro ist auch immer gleich viel wert...... insofern: wer hat noch nicht, wer will nochmal?

P.S.: es GEHT gar nicht nach Bolivien, sondern nach Brasilien! Na, da würd ich wohl doch mal vorbei schauen, wenns sich anböte.... Aber fängt beides mit "B" an....

Donnerstag, 8. September 2011

Die Polizei, Dein Freund!

Von "Helfer" will ich erst einmal nicht sprechen, das müssen wir abwarten. Eigentlich haben wir ja dem Polizisten geholfen, aber eins nach dem anderen.

Langsam ist es an der Zeit, über unsere Anzeigenerstattung wegen des an uns versuchten Betruges zu schreiben - wenigstens EINE Person wird es interessieren, da bin ich mir sehr sicher.

Nachdem wir nämlich bei Dailydeal angerufen hatten, wiesen die dort darauf hin, dass es durchaus eine eingetragene Lieferadresse gebe....

Nungut, da wir sicher gehen wollten, dass alles sicher geht, nutzten wir nicht die Internetwache, sondern schauten auf dem örtlichen Posten vorbei.

Der Dienst habende Officer was NOT amused - er bekannte freimütig "Wisset Se, vom Internet han I koi Ahnung, I be do et so an Friek!"

Nachdem wir diverse Fachbegriffe wie "Portal" und "Blog" ("Ah, des isch na so an Onlinetagebuch!") geklärt hatten, waren wir nach etwa einer Stunde auch schon mit der einseitigen Anzeigenaufnahme fertig. Ein Kinderspiel.

Lediglich die Frage, wie denn der Betrüger an die Kontodaten kam, musste der Polizist noch verdauen. Und die Information, dass auf dem Konto ja nie wirklich was drauf ist, weil ich natürlich nicht GANZ doof bin und es in entsprechend kurzen Abständen leere....
es gibt ja schon NIEDERE SUBJEKTE, die sich da am Eigentum anderer vergreifen wollen, das war mir schon lange vor dem 26.8. klar, weswegen des Diebs Millionendeal ja auch scheiterte. Aber Liebchen, das wirst du alles nochmal vom Staatsanwalt hören.....("Ond des send scharfe Hond!", sagte uns der sehr reale Polizist!)

Nun, schließlich lief es darauf raus, dass wir des officers day gemacht haben, denn er hatte ein unglaubliches Erfolgserlebnis: "SO, des hemmer jetzt z'samma aber guat na'bracht!"

Ich musste ab und an doch an meinen Lieblingskommissar denken....

Ja, nun gilt es, abzuwarten, was der "scharfe Hond!" von Staatsanwalt - und DEN wünsche ich mir - zu dem Betrugsvorgang sagt. Ach, eines fand ich noch ganz interessant: (Unrechtmäßig) eingezogene Lastschriften kann man IMMER sechs Wochen lang cancellen (altdeutsch: stornieren).... sollte es also nochmal jemand probieren wollen: unser Officer hier hat jetzt Erfahrung darin, Anzeigen zum Thema Internetkriminalität aufzunehmen. Nachher wird er no an Friek, d'r Guate....... ;-)

Mittwoch, 7. September 2011

Gänsebraten mit Hallimashragout!

Soooo....... gestern haben wir alle gelernt, wie man mit bloginterner Werbung Geld verdient, denn für den gestrigen Beitrag habe ich eine ordentliche Gutschrift bekommen, was ich dahingehend gut finde, als ich zu den Aussagen über Vitamin B12 voll stehen kann, selbst wenn hoffentlich deutlich wurde, dass ich mich für Dr. Hittich nicht persönlich verbürgen würde. Ich kenne ihn nämlich nicht und auf der Webseite sieht er nicht so aus wie der Arzt, dem ich ohne nachzudenken all meine Sorgen anvertrauen würde - ist vielleicht mal Zeit für ein neues Model auf der Webseite beim Dottore?

Wie dem auch sei: das WIRKLICH Spannende an der ganzen Aktion ist

Blog Marketing

- steht auch in meiner "Geld verdienen im Netz"-Rubrik. DIE kann ich jetzt guten Gewissens empfehlen, weil ich ja jetzt eine Kampagne bekommen habe. Das Ganze ist übrigens denkbar einfach: bei

Blog Marketing
bewerben (bitte über die Buttons hier, dann kriege ich nämlich ein bißchen Werbeprovision ;)), ein paar Bloginfos rausrücken (Google Analytics empfiehlt sich hierzu eher als die auf Blogger integrierte Statistik), auf Kampagnen bewerben und abwarten. Bei vergessen (ehrlich gesagt habe ich die Mail nicht vergessen sondern weggeklickt, weil ich gelesen ahbe, dass ich abgelehnt wurde; jaja, ich bin aufs negative denken gepolt *schluchz* - und das alles nur, weil ich online ausgeraubt werden sollte und niemand mein Robin Hood sein will und mir ein kleines Eurolein überweist.... - musste mal wieder drauf hinweisen!)

Aber apropos "Model" bei Dr. Hittich - erinnert Ihr zwei bis 15 Leserlein Euch, dass ich am Wochenende beim Casting war? Nun, wer jetzt denkt, ich hätte die Rolle meines Lebens abgegriffen, der irrt! Aber meine liebe Freundin R. hat den ersten Schritt zu auf ihre erste Oscar-Verleihung getan. Es geht um die Serie Fuchs und Gans der ARD/ SWR, wo man künftig auf Damen mit Kinderwagen achten sollte - ich hoffe, bald aus zweiter Hand mehr vom Dreh berichten zu können. Ich nehme an, über die Gage darf sie nach wie vor nichts veröffentlichen, aber ich finde schon einen legalen Weg, auch hierüber was rauszukriegen :-)
Jaja, mit mir kann man was erleben, weil ich dauernd Unsinn mache....möglicherweise sollte ich über einen Job als Freizeitgestalterin nachdenken! In Wahrheit bin ich sowas ja FAST schon....




P.S: ÜBRIGENS sind Hallimasch-Pilze gar nicht ungefährlich, auch wenn sie von einigen Konsumenten wohl gegessen werden..... also: Bleibt beim Gänsebraten! Wenn mans ich jetzt auf den umliegenden Höfen schon um seine persönliche Martins- und/oder Martinsgans kümmert, kann man Geld sparen und ein tolles Regio-Produkt kaufen. Mache ich wohl nachcher mal für St. Martin!

Montag, 29. August 2011

Irish Dreams

Ich muss gestehen, dass ich geschluckt habe, als ich den Titel der Blogparade von Gaelnet sah.
Den Lieblingsort IN Irland. Unmöglich. Irland an sich ist der Lieblingsort. Fertig. Etwas mager in der informativen Ausbeute vielleicht, aber so ist es nun mal – wer doofe Fragen stellt, kriegt doofe Antworten.
Warum das so ist mit dem Lieblingsort? Weil man Bilder dieser Art



auf der Insel oft und an vielen Orten aufnehmen kann – und weil ich dabei immer ein Gefühl im Bauch habe von „Zuhause-Sein!“ Diese Mischung aus Geborgenheit und Bedrohung durch den Himmel, das plötzlich auftauchende Geheimnisvolle in der Wirklichkeit, diese seltsame Kombination aus Vergangeheit und Gegenwart, die wie durch einen Schleier voneinander getrennt zu sein, sich dabei aber doch sehr nah scheinen.....

Nach meinem ersten Überheblichkeitsanfall bin ich noch mal in mich gegangen und habe mir überlegt, dass die Frage nach dem Lieblingsort vielleicht doch nicht SO doof ist und ich ein wenig Abbitte leisten sollte, was den Veranstalter der Blogparade angeht (tue ich hiermit – und sehe, dass er mein Problem versteht!).
Immerhin gab und gibt es hoffentlich noch Orte auf der Insel, die dieses Gefühl etwas MEHR hervorrufen.
Also bin ich weiter in mich gegangen….

Habe erst mal alle möglichen Orte mit protestantischem Hintergrund aus der mentalen Irlandkarte gestrichen. Das hat jetzt nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit meinem eigenen Wohlfühleffekt als Atheistin (o.ä.), die sich wenn, dann doch der Basiskirche in Irland eher verbunden fühlt, am ehesten aber dem keltischen Ursprung, dem Numinosen, der Natur.

Also:

Trinity-College (trotz herrlicher Gästesuite, Bram Stoker und Book of Kells): adieu!
Nordirland: Farewell!
Oxford – ach nein, das war die andere Insel….

Bleibt noch genug übrig, um mir das Leben schwer zu machen, wenn es um eine Entscheidung geht.

-         War es Kirwan House Hostel, Marystreet 3 in Wexford (Town), in dem ich meinen Freund und Straßenmusiker Pete – "The Busker" – Francis kennenlernte, der seit 2006 wie vom Erdboden verschluckt ist? 
      Es steht zum Verkauf….wenn ich meine Million bekäme, wäre das wohl eine meiner Traumanlagen….

-         War es Clifden, wo ich mit M.S. im Sturm auf die Anhöhe gelaufen bin, nachdem wir am Abend vorher zig Guinness-Dosen im Hafenbecken getrunken, uns dann Kelp-Haare und Muschelaugen aufgesetzt haben und uns beömmelt haben wie kleine Kinder, ehe wir im Pub weiter tranken?
-         Oder war es das Meer zwischen Galway und den Arans, das mir um die Ohren peitschte, mir das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit gab, das Gefühl, ein Teil des Jetzt zu sein und doch gleichzeitig im Nichts der Vergangenheit und der Zukunft zu verschwinden…..

Ich glaube, wenn ich darüber nachdenke, war wirklich einer der schönsten Orte, den ich mit einem der beeindruckendsten und lustigsten Menschen, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, nämlich dem Stauffi aus der Schweiz, besucht habe, WATERVILLE.
Das ist ein Ort genau in der Mitte des Ring of Kerry, durch den man üblicherweise, von Kilarney aus beginnend, einfach nur durchfährt, auch wenn sich der Ort als Zentrum des Rings selbst darstellt. Nungut, mag sein, dass er das in den letzten zehn Jahren auch wurde – damals war das maßlos übertrieben.
Wir hatten uns entschieden, einen Deal mit dem Busfahrer auszuhandeln, dass er uns auf der Hälfte raus lässt und sein Kollege uns am anderen Tag wieder mitnimmt. Wider Erwarten klappte es. War alles nicht so GANZ einfach, weil – ich erwähnte ja, dass Waterville eher klein ist – niemand so recht wusste, was wir da wollen könnten.
Drogenschmuggel? Heimliche Liebschaften ausleben? Burn-out kurieren?
Am Strand entlang, begleitet von Dorfhunden, denen wir die Namen „Stinky“ und „Pee“ gaben, weil der eine immer flatulierte, der andere immer pullerte, wir haben uns schier kaputt gelacht über diese zwei durchgeknallten Hunde, die zu unserer Sammlung eines „weinenden Mäuerchens“,  des „gefährlichen Kästchens“ und des „wütenden Widders“ gehörten……unsere Phantasie war beflügelt, fast jeden Tag erfanden wir verrückte Geschichten zu den Dingen, die wir in unserer Umgebung bemerkten.
Den Blick auf die weit entfernten Skelligs gerichtet, den Traum im Kopf, das verlassene „Pete’s Hostel“ an der Mainstreet irgendwann, wenn wir mal „groß“ sind, zu übernehmen…. Und was wir uns vorgestellt haben – wie wir dann abends mit vielen jungen, gut gelaunten Leuten Gitarre spielend im Sonnenuntergang vor dem Haus sitzen, der Brandung lauschen…. Frei sind.
Ich glaube, wir waren glücklich – und allein deswegen schon war Waterville der schönste Ort der ganzen Welt.
Mit seinem See auf der anderen Seite der Hauptstraße, die wie die einzige Straße des Ortes wirkt, dem dahinter sich erhebenden Berg, habe ich mich gefühlt wie…zwischen den Welten. Bis abends im „Lobster“ beim Soccer und Guinness wieder das andere Irland da war, mit Draught, damals noch Zigaretten – und viel guter Laune. Besinnungslos, wunderschön, dieses irre Land Seamus Heanys....
Danke, Stauffi, für die wunderbaren Wochen und Momente!

Broagh (by S. Heaney)


Riverbank, the long rigs

ending in broad docken

and a canopied pad

down to the ford

The garden mould

bruised easily, the shower

gathering in your heelmark

was the black O


in Broagh,

its low tattoo

among the windy boortrees

and rhubarb-blades


ended almost

suddenly, like the last

gh the strangers found

difficult to manage.


Zuguterletzt aber noch die Frage, was dieser Blogeintrag nun mit dem Thema Geld zu tun hat – und die Frage ist berechtigt, immerhin wollte ich mich ja wenigstens bemühen, alles, was ich von mir gebe, dem Oberthema zu widmen.
SEHR, sehr viel, um genau zu sein. Denn diese Irlandreise hat mich letztlich kaum etwas gekostet, weil ich eine Basisunterkunft im oben angeführten Kirwan House hatte, wo ich umsonst wohnen durfte. Dafür habe immer an den Tagen, an denen ich da war und nicht um die Insel reiste, mit angepackt – die Küche sauber gemacht, Nachtschicht geschoben und Entertainment für Butch – als Hostelbesitzer gut portraitiert in „Mit dem Kühlschrank durch Irland“ – und seine Gäste gemacht. Zum Beispiel für Miss Alice Birmingham, 80 Jahre alt, die in ein Haus voller junger Leute zog - mit Tochter und Enkelin im Urlaub, Udi aus Israel, der das erste Mal das Krisengebiet im Nahen Osten verlassen hat, ehe er seinen Militärdienst antrat, oder Eve aus Belgien….. oder eben…hach, das wird alles zu viel.
Wenn ich jemals eine Million voll kriege, kaufe ich Kirwan House, der Beschluss ist eben gefallen .....

==> 
Und gerade heute, zu diesem Thema, bekomme ich einen Euro von G.Knupfer.... schon ein bißchen verrückt ;-) danke....

Sonntag, 28. August 2011

Meine Stärke



Besinne dich auf Deine Stärken, wenn Du es zu etwas bringen willst.
Tu's gleich!
Ärgere Dich nicht über Deine Schwächen, sondern nutze sie so gut wie möglich.
Verschwende keine Kräfte.

                                                                          (Quelle: http://blog.ginchen.de/wp-content/gallery/atlantis/zauberkugel.jpg)

Sind das nicht hervorragende - und vor allem hilfreiche! *g* - Aussagen? Nun, ich habe den gestrigen Plan in die Tat umgesetzt, mich auf meine Stärken besonnen und einfach noch ein kleines Seitchen erstellt (in Arbeit, aber vom Text her fertig.....)
Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Ich glaube an die Kraft des Universums – deswegen glaube ich auch daran, dass sich Wünsche unter bestimmten Umständen tatsächlich erfüllen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass jeder Mensch die Kraft in sich hat, die er braucht, um glücklich zu werden.



Das solltest Du auch tun.



Manchmal braucht es vielleicht noch einen kleinen Tipp, einen Hinweis, einen Rat, damit man die Augen nicht vor den Wegen verschließt, die zur Erfüllung des Wunsches führen – manchmal genügt schon ein kurzer Augenblick des Innehaltens, die Formulierung des Wunsches, das Deutlichmachen des Ziels.



Manchmal benötigst Du Hilfe, eine Art Lehrer auf für den Kurs „Lebenskunst“ – welchen Weg auch immer Du für Dich wählst:


Ich freue mich, wenn ich dir dabei helfen kann, diesen Weg zu finden und zu gehen und Dir bei der Lebensberatung beizustehen.

Tjaaaaa.... manche Dinge MUSS man einfach ausprobieren ;-)


Gibt es etwas, was Du immer schon einmal ausprobieren wolltest, Dich aber nicht getraut hast? Mach doch mal - und lass es mich wissen! 
Bei der nächsten Blogparade!



P.S.
Heute wäre der 262. Geburtstag meines Lieblingsdichters. Und eines seiner schönsten Gedichte passt hervorragend zum Thema:

Gesang der Geister über den Wassern (Goethe)

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felsenwand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,

Und, leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.
Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind rauscht von Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Freitag, 26. August 2011

Tod allen Dieben und Verrätern - naja, wenigstens lebenslange Akne!

Eigentlich hatte ich einen wunderschönen Tagespost begonnen, bis ich eben etwas anhand einiger kurzer Telefonate herausgefunden habe. Deswegen hier die direkte Ansprache (die ich gerne auch bis morgen an dieser obersten Stelle belassen möchte):

Sooo, Du "lieber" Mensch, der du dachtest, Du könntest Dich auf meine Kosten bereichern.
Dein DAILYDEAL ist aufgeflogen, Flachpfeife!


Zur Erklärung für alle anderen: mitnichten war es die Norisbank oder eine Hackmachine von Dailydeal, die meine Kontodaten missbräuchlich verwendet und für eine Abbuchung bei Dailydeal verwendet hat, sondern eine ganz arme, dumme SAU, der ich fette Pickel an den Allerwertesten wünsche. 
(Entschuldigt heute meine etwas untypische Ausdrucksweise, aber es GIBT Menschen, da fehlen mir schlicht andere Worte!) - ich sage Dir, DAMIT fährst Du echt noch gut, hättest du im Mittelalter gelebt, wärest Du als Dieb an den Pranger gekommen. Obwohl.. das könnte ich ja auch machen, sobald ich DEINE Daten habe *grübel*.....
  (Quelle: http://primus6.wordpress.com/pranger/ - sieht nach Spätmittelalter aus...)

Oder als Wilderer: Fischen in fremden Gewässern und so - das endete BÖSE - Todesstrafe, weißte...... Enthaupten, Erhängen, Rädern, Verbrennen, Ertränken, lebendig Begraben, Einmauern, Spießen, Sieden, Pfählen...
Tja, wer die Wahl hatte, hatte die Qual. Im wahrsten Sinne. 

Schon komisch: ich selbst versuche, EHRLICH zu sein, den Leuten zu sagen, dass ich gerne einfach nur einen Euro von Ihnen hätte (weil ich daran glaube, dass Ehrlichkeit sich letztlich auszahlt, insbesondere, wenn man kein fauler Sack ist, der sich auf anderer Leute Kosten bereichert), dass ich im Grunde nichts bin als eine kleine Wegelagerin, (die zugegebenermaßen Spaß am Bloggen hat und zudem für den aktuellen Kontostand nicht nur schnorrt, sondern auch ARBEITET!) -----
- und genau DAS nutzt eine linke Bazille für sich aus!
Das ist mir insofern eine Lehre, als ich mit der Bank gewisse Vereinbarungen getroffen habe - unter anderem, dass von diesem Konto aus nur Abbuchungen und Lastschriften mit persönlicher Identifikation funktionieren. Wers versucht, riskiert letztlich, aufzufliegen.
Ach, noch was, Arschloch: Wir haben natürlich Anzeige gegen Dich erstattet. Und da Du Dir "Dein" Produkt bei Dailydeal ja sicher irgendwohin hast liefern lassen wollen, hast Du jetzt die Möglichkeit, zu warten, bis die Polizei zu DIR kommt, oder aber, Du gehst selbst. 
Wer die Wahl hat, hat die Qual, nicht wahr?


Donnerstag, 25. August 2011

Glücksfrage


Ohoh… als ich am Montagmorgen in Uhldingen am Bodensee war, fiel es mir wieder ein: die BLOGPARADE, in der ich gefragt hatte, welcher der sinnloseste Euro Eures ganzen Lebens war. Wir waren im – allen Familien und historisch Interessierten trotz hohen Eintritts *räusper*) sehr zu empfehlenden – Pfahlbaumuseum. Nachdem die Pfahlbauten erst vor Kurzem zum Weltkulturerbe erklärt wurden, bot es sich an, an einem sonnigen Vormittag mal vorbeizuschauen und sich die aktuellen Archae-X-Tage anzuschauen.
An die Blogparade erinnert hat mich ein mit einem Drahtgitter verschlossenes Becken, in dem Pfähle gewässert wurden. Warum, weiß ich nicht. Genauso unklar ist mir, warum Leute da haufenweise Geld reinschmeißen. Eigentlich hatte ich mir diese Frage schon neulich im Zoo gestellt. Bei den Seehunden und Krokodilen. Als Kind wollte ich sogar mal ins Krokodilgehege wegen des Geldes – das ist GEFÄHRLICH, Leute! Ich meine, Fontana di Trevi, da ist es klar - da SCHMEISST man halt Geld rein (600.000 €/Jahr, sagt Wiki!).
Aber warum schmeißen Menschen Geld in die kleinste Pfütze? Kann ja eigentlich nur sein, weil sie zuviel davon haben. Oder wollen sie sich die Überfahrt über den Styx frühzeitig sichern? Das kanns ja wohl nicht sein, rüber kommen schließlich alle mal…..
Ich persönlich hätte also einen solchen Euro, den ich irgendwo reingeworfen hätte, bloß, weil da H²O drin ist, sofort unter „sinnloser Euro“ verbucht (sofern sich der Wunsch, den ich dabei geäußert hätte, danach nicht umgehend erfüllt hätte ;-)).
Äh – ja, die Blogparade, das war’s, worüber ich schreiben wollte.
Ich verdränge weniger erfolgreiche Themen oft gerne mal…..
Nunja, sage und schreibe zwei-dos-deux-two-iki-2- ZWEI Personen sind meinem Aufruf gefolgt und haben mir Informationen zum Geldverschwendungsverhalten meiner Mitmenschen hinterlassen. Für eine empirische Studie reicht das leider nicht, aber das macht nichts, denn insbesondere das höchst unterhaltsame Erlebnis von Leni, die ich des öfteren hier aufgrund ihrer den meinen ähnlichen Ziele erwähnt habe, hat mich amüsiert und zu neuen Ideen angestiftet. Leni traf eine alte Hutzeloma mit seltsamenPrognosepraktiken und aberwitzigem Tauschverhalten – aber das MUSS man eigentlich selber lesen.
Heraus kam jedenfalls ein eindrücklich geschildertes Erlebnis, das einem dank Lenis Schreibstil mehr als einmal das Grinsen zwischen die Backen treibt.
Na und dann war da noch Jonas, den ich eigentlich sehr sympathisch FÄNDE, da er seinen sinnlosesten Euro ebenfalls, wie ich, in eine Waage gestopft hat. Allerdings hat er im Gegensatz zu meinem Wiegeergebnis deutlich bessere Resultate erzielt, was ich ihm nach wie vor zu gönnen versuche, womit ich mich aber schwer tue. Ich finde es also nur halb-sinnlos, sich auf eine Waage zu stellen, die das richtige, positive (!) Ergebnis anzeigt. Trotzdem: wer hat, der hat halt ;-) Weiterhin guten Appetit, lieber Jonas.
So, und wenn jetzt noch jemand bei der Blogparade mitmachen will, dann soll er gefälligst meine nächste abwarten. DIESE ist nämlich jetzt aus.
Aber meine nächste Glücksfrage stelle ich bestimmt bald ;-)

Dienstag, 23. August 2011

Business unusual - für Geschäftsleute!


Uiuiuiuiuiui, die Welt ist wirklich ein Paradies an Möglichkeiten des Gelderwerbs, vorausgesetzt, man erfüllt gewisse Grundvoraussetzungen. Eine davon ist, echt gut auszusehen, dann bietet sich einem nämlich die durchaus lukrativ wirkende Möglichkeit, Dienstleister(in) bei einer Business- und Eventbegleit-Vermittlung zu werden. Ich kam mal wieder durch einen zu schreibenden Text auf diese Art des Gelderwerbs (habe soeben ein Männerprofil verfasst, bei dem man den Traummann quasi vor dem inneren Auge erscheinen sieht) – und muss dazu sagen, dass sich dieses Angebot deutlich von einem schnöden Escort-Service mit verhandelbarem Sex unterscheidet. Hier geht es um Eloquenz, Bildung UND gutes Aussehen. Sex wird von vornherein ausgeschlossen.
Das Ganze für schlappe 700 Euro am Tag! 
Eloquenz kann ich zuweilen bieten, ein Mindestmaß an Bildung auch und gutes Aussehen wird völlig überbewertet. LEIDER kann ich persönlich diese Jobs nicht annehmen, weil ich zeitlich nicht flexibel genug bin (denn in meinem Mainbusiness geht es bedauerlicherweise um zeitliche Verfügungsbereitschaft, idealerweise kein gutes Aussehen, gut, Bildung und Eloquenz sind da (theoretisch!) auch gefragt). 
Jedenfalls wäre das vielleicht was für einen meiner 25 Leser/innen, die mit Sicherheit alle sehr gut aussehen, ungebunden sind und an den Wochenenden allein. NEIN, so war das nicht gemeint, ich meinte „zeitlich flexibel“!

Ich stelle mir allerdings gerade folgende Frage…..(sie steht am Ende des nun geschilderten Szenarios)
: Angenommen, ich buche jetzt als Mann eine Frau, die mich zu irgendwelchen Zwecken (auf der HP der Agentur wird „zu Alibizwecken“! genannt!!!) geschäftlicher Art begleitet, weil es einfach schicker ist, wenn ich mich mit meinen Geschäftspartnern treffe. Optimal, dass die Frau, die ich als meine Freundin vorstelle, aktuell das Kinoprogramm auswendig kennt, alle Theatervorstellungen der Stadt besucht hat (war der Eintritt unter „berufliche Fortbildung“ jeweils von der Steuer absetzbar?) und sehr belesen ist. Sie kennt „Tiefe Wunden“, „Wer Wind sät“ und „Mordsfreunde“ von Nele Neuhaus (sehr gute Bücher! Macht Spaß, sie zu lesen, so wie fast alle Krimis von Neuhaus), „Irre!– Wir behandeln die Falschen“ von Manfred Lütz (ebenfalls ein sehr empfehlenswertes Sachbuch mit abgründig-humoristischen Einlagen!) und hat sich von Markus Verbeet und Manfred Doerry fragen lassen :“Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung?“ – kurz, sie hat die aktuelle Bestsellerliste  studiert und kann auftrumpfen, sodass garantiert bei keinem Geschäftsessen Langeweile aufkommt, weil, für den Fall, dass ihr doch einmal das Wissen ausgeht, ihr tiefer Ausschnitt für Ablenkung sorgt. 
Also angenommen, ich hätte mir eine solche Frau gebucht, die wirklich überzeugend meine Freundin ist. WIE würde ich dann reagieren, wenn sie mir von einem anderen Geschäftspartner drei Wochen später als SEINE Freundin vorgestellt wird? 
Das zeigt doch wieder: alles Lug und Betrug…. Und daneben stehe ICH (also ICH jetzt wieder - kein Mann). 
Ich stehe für Wert wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Aussagekraft und überhaupt. ……..

Ach, Leute – Manager und innen, Businessmenschen und Alibisucher – wie wäre es, wenn ihr Euch einfach auf ein Treffen der geschäftlichen Art einen Kumpel mitnehmt oder Euch einen vorzeigbaren Partner sucht, im zweifelsfall könnt Ihr auch mit mir ne Runde chatten – und mir lieber einen Euro gebt? Dann hätte Ihr doch glatte 699 € gespart. Und nicht gelogen!
Nee?
Nagut, dann lest wenigstens eins der oben genannten (wirklich erhellenden!) Bücher und unterhaltet Euch selbst mit Euren Geschäftspartnern. Ist gar nicht so schwer ;-)

Freitag, 19. August 2011

Lesen bildet


Der Trend geht zum Zweitbuch, Bildung wird wieder groß geschrieben (wurde es als Substantiv eigentlich schon immer….) und Lesen bildet – diese Phrasen beinhalten in Zusammenhang mit meinem Blog Folgendes: Lesen kostet Geld, Lernen kostet Geld, man sollte es aber trotzdem tun, auch wenn man dabei unglücklich ist, wenn man Geld ausgeben muss.
Es sei denn, man spart ganz gerne und sucht sich Bücher, die nichts kosten. Gut, da gibt es wenigstens einen Best-Giveaway der Weltliteratur, den jeder für umme haben kann, nämlich das sogenannte Buch der Bücher. Nicht das Telefonbuch, die Bibel…. (wahlweise: - ergänze diesen Satz um „,Du Flachpfeife!“, fühle Dich beschimpft und gedemütigt und honoriere mich dafür; oder – „,aber woher solltest du das denn auch wissen? Kein Problem, für solche Fälle gibt es ja mein Blog, ich informiere Dich gerne über aktuelle Trends!“)
Ja, aber was ich eigentlich berichten wollte, war, abgesehen davon, dass ich mich heute auf einer Fahrt über Land an die Nachkriegszeit erinnert gefühlt habe weil ich zwei osteuropäisch anmutende Männer auf einem leeren Kartoffelacker bei der Nachlese beobachten durfte, war….äh – Satzanfang suchen –
SPAREN wir nicht bei der Bildung, bilden wir uns beim Sparen.
Wie das geht? Ganz einfach. Je nach Lesekonsum lohnt sich nämlich schlicht und einfach eine Büchereikarte. Ja, so einfach kann Sparen sein. Gut, das ahntet Ihr lieben Leser (ich habe das Gefühl, zu einer Art Gemeinde zu sprechen….) wohl bereits. Und fragt Euch zurecht, warum ich dann hier so popelig rumschnorre, wo ich doch sicher meine erste Million längst im Sack habe. Naja, ich war und bin halt nicht ganz konsequent beim sparen und erliege leider des Öfteren den sirenengleichen Rufen meines Buchhändlers, wenn ich auf der Straße am Laden vorbeizugleiten versuche.
Ich wollte Euch auch eigentlich was ganz anderes sagen.
Also ich bin jemand, der Bücher einfach gerne besitzt – sie aber danach auch gerne weitergibt. Oder als Analyse meiner Psyche formuliert: Ich fühle mich nicht gerne verpflichtet und empfinde gerne das Gefühl der Freigiebigkeit – am besten, ohne draufzuzahlen. Für Menschen wie mich wurde das BOOKCROSSING erfunden, sage ich Euch. Man verpasst einem Buch eine Art Reisepass und setzt es dann irgendwo aus. Den Ort, an dem man das Buch seinem Schicksal überlassen hat, gibt man dann noch im Internet auf der Website bekannt – und wartet ab, wohin es das Lesewerk verschlägt. Spannung, Spaß und Abenteuer, ganz ohne überflüssige Schokolade und voller Aufregung.
Für die weniger Wagemutigen gibt es selbstverständlich Alternativen, denn nicht jeder erträgt den Gedanken, das Buch könnte einem Regenguss oder Hagelsturm ausgesetzt sein, nur weil es niemand haben will. Deswegen gibt es an manchen Orten, so gesehen im schönen Überlingen, ein Regal: überdacht, geschützt, gepflegt (manchmal fühlen sich davon auch betrunkene Clochards angezogen und lassen sich davor nieder, so heimelig wirkt es!) vom Verein Lesezeichen e.V., in dem jeder Mann, jede Frau und jedes Kind seine Bücher abstellen darf. Einfach so, ohne Miete!
Und jeder andere Mann, jede andere Frau und jedes andere Kind kann sich so viele Exemplare mitnehmen, wie sie wollen. Leider gilt das auch für Leute, die sich die Körbe voll laden und dann zum Antiquar bringen, aber vielleicht ist das auch nur der Neid ob der Geschäftstüchtigkeit anderer, der da aus mir spricht….
Hachja, sollte kurz werden heute, weil ich ja eigentlich gar kein Netz habe, selbst wenn meine Familie das zu beheben versucht.
Tagestipp: nicht zu viele Bücher lesen, lieber mein Blog. Liegen keine Penner vor rum, man muss nicht raus in den Regen, kostet nix und FALLS sich heute noch jemand freigiebig fühlen mag….. meine Kontodaten sind ja bekannt *flöt*.

Samstag, 13. August 2011

Nichts bleibt, wie es war, oder: Neurosen!


 Wie einfach schien das Schnorren einst, als man noch auf die gute alte D-Mark zurückgreifen konnte und einem die Frage so glatt von den Lippen ging: „Haste ma’ ne Ma®k?“ – nicht zuletzt die Alliteration „ma’ – Ma“ verlieh dem Ganzen einen flüssigen, fast schon einladenden, weichen Klang. In der begleitenden Assonanz steckt die Geborgenheit der „Mama“ gleich noch drin. Die persönliche Ansprache des Adressaten auf der vertrauten Ebene, das im „Haste“ versteckte „Du“, sorgte gleichzeitig für die Übernahme sozialer Verantwortung gegenüber dem Fragenden - das rutschte, da klimperte das Geld im Säckel, so mancher Schnorrer wurde, darf man den Erfolgsgeschichten glauben, richtig wohlhabend.

Bildquelle: http://www.aktion-bargeld.de/dmark/
Heute hingegen – alles wird schlechter! – „Haste ma’ n’ Euro?“… klingt nach „neuro*“. Assoziativ wird da in der Psyche des Angesprochenen viel berührt, das den durchaus gegenteiligen Effekt des Hergebens zur Folge haben kann: der „N’euro-Tisch“,  ein unbeliebtes Möbelstück, das Baden im „N’euro-Se€“, die „N’euro-Dermitis“ klingt tatsächlich nach Krankheit und als neuzeitliche „N’euro-Login“beim N'euro-Log-in im Blog hat mans einfach nicht mehr leicht! Niemand gibt gerne etwas, wenn im Unterbewusstsein die Saiten berührt werden, die an die  Gebrechlichkeit der Welt erinnern.
Müssen also Märker her. Gut, wenn das in der Euro-Zone so weitergeht, wie bisher, stehen meine Chancen ja gar nicht SO schlecht, dass die Währungsunion beweist, dass Solidarität endlich ist und Versprechen gegenseitiger Unterstützung nicht für immer gelten. Abwarten? Nachdenken? D-Mark auftreiben?

Bis vor Kurzem HATTE ich ja sogar auch noch ein paar Mark im allgemeinen Familienbesitz, Opas Münzsammlung, um genau zu sein, die wir bei der Filiale der Bundesbank in ihrem Sammlerwert schätzen lassen wollten. Leider beschäftigt sich die Bundesbank nur mit harten Fakten und nicht mit Liebhaberei, weswegen sie die falsche Anlaufstelle zu sein schien. Bei der Nachfrage, wie es um die Schätzfähigkeiten der Damen und Herren bestellt sei, wandte sich eine hutzelige Oma vom Nebenschalter an uns und bot die Dienste ihres Mannes, dem Vorsitzenden des örtlichen Münz-Sammelvereins an…..prinzipiell übrigens sind die Münzevereine eine gute Anlaufstelle, um die eigenen Münzen reell schätzen zu lassen, vor allem im Vergleich zu Münzhändlern.

Letztlich bin ich der Meinung, dass der Münz-Opi, der so freundlich wirkte, ein SEHR gutes Geschäft gemacht hat, als er uns einen von ihm anvisierten Euro-Betrag im Tausch gegen die Sammlungsmark in die Hand drückte. Aber da es nicht meine ureigene Münzsammlung war, habe ich mich hinsichtlich weiterer Beratertätigkeiten zurück gehalten und dem Sammlungsbesitzer die Entscheidung überlassen. Der wiederum freute sich über das verspätetet Erbe seines Opas und beschloss, dass es ihm völlig egal ist, wenn er weniger bekommen hätte als eigentlich wert – dafür hätte er mit den Münzen keinen Stress mehr und wir nun mehr Platz im Schrank. Hmh…. Ja, aber wie gesagt, es war nicht mein Eigentum, insofern….

… mir fehlen jetzt ein paar Mark. Haste mal ne Mark? Ich nehm’ sie gerne. Auch Fremdwährung ist kein Problem, gerne auch per Post.
Briefkastenfirmenadresse kommt dann auf Nachfrage ;-)

Dienstag, 9. August 2011

Vom Sex des Geldes – Gib mir deine Kohle, Versager!

ACHTUNG, HEUTE FSK 18! Nur für moralisch stabile Personen geeignet!

Man wird hellhörig, wenn man sich einem bestimmten Thema verschrieben hat. Geld klingt dabei auch noch gut, vor allem, wenn es auf den Boden fällt. Als ich heute in der Stadt war und einem Mann ein Geldstück auf den Boden fiel, hatte ich schon wieder ein  Onkel-Dagobert-Reinkarnationserlebnis. So schnell, wie ich meinen Kopf über die rechte Schulter gedreht habe, war es ein Wunder, dass ich mir keine Wirbel ausgerenkt habe.
Bislang war eine solche Alltagssituation in meinem Sprachgebrauch GELDFETISCHISMUS – seit gestern aber hat der Begriff für mich eine neue Dimension. Eine Dimension, die meine Gedanken nicht mehr loslässt, weil sie die Frage aufwirft, ob sie moralisch vertretbar oder eben genau das nicht mehr ist.
Es geht um Gelderwerb durch die Ausbeutung von Geld-Sklaven. Was für sich für das unbedarfte Auge erst mal humorig anliest und nach dem alltäglichen Politgeschehen in Deutschland klingt, vielleicht auch ein bisschen an die eigene Lebenssituation erinnert und sich sogar witzig aufbereiten ließe, hat einen verdammt realistischen Hintergrund, wie ich seit gestern weiß.
Einen RICHTIG BÖSEN Hintergrund. Aber „böse“ heißt ja nun nicht „unmoralisch“ an sich – es wird zu erörtern sein, ob freiwilliger Lustgewinn „unmoralisch“ ist. Und welche Dienstleistung wann unter welchen Bedingungen unmoralisch ist. Aber nicht jetzt. Weswegen ich es für absolut erwähnens- und überlegenswert halte, über das Phänomen „Geldfetisch“ nachzudenken. Auch und gerade hier.

Es geht um sogenannte Geld-Dominas, die ihre „Dienste“ im Internet anbieten. Man google den Begriff, um sich einen Begriff von dieser Art der Paraphilie zu machen. Die Domina zieht sich ihre Opfer über ihre Webseiten. Wie eine Spinne, die die Insekten – welch passende Metapher – anlockt, um sie unter Knirschen zu vernichten. Das ist das „Spiel“. Was das mit sexueller Erregung zu tun hat, erschließt sich mir nicht – aber Gottes Tierreich ist eben groß und ich lebe wohl schlicht in einer anderen ökologischen Nische.
Die selbst ernannten Sklaven der Domina, so sie von ihr per Erstüberweisung für würdig befunden werden, sich ihr auszuliefern, ihre Bedürfnisse, und zwar NUR die monetären, zu befriedigen, opfern sich, opfern ihr Geld, opfern teilweise ihre Existenz (die sie wohl für wirklich unwürdig befinden), um der Gelddomina … hm… zu gefallen? Ihr dienen zu dürfen, trifft es eher. Ich bräuchte ne Putzhilfe….. mist, schon wieder abgeschweift.

Erniedrigung durch Emails, Erniedrigung allein durch den Vorgang des Überweisens per Moneybooker oder Paypal (ich mache gleich mal ein Konto, schadet ja nix!), Erniedrigung devoter Männer auf psychischer Ebene im Chat. Und da kommt dann Geld bei raus.
(Mein Gott, was heute im Blog für Werbeanzeigen auftauchen werden, beunruhigt mich jetzt schon)
Sollte ich mir wirklich ein Konto anlegen und einer unmoralischen Variante des Gelderwerbs nachgehen? Vielleicht wäre mein Millionenprojekt erfolgreicher, wenn ich es gleich auf die harte Tour angegangen wäre? Gib mir den Rest deines Ersparten, Du unwürdiger Knilch.
Erniedrigen kann ich auch – sehr gut sogar…. (ganz ernsthaft. Ich übe WIRKLICH gerne Macht aus. Aber eben WIRKLICH nur auf psychischer Ebene. Oder anders: es gibt nur einen Chef in meinem Leben. MICH!). 
Beleidigen? Easy, Du olle Knalltüte. 
Geld ausgeben – kein Ding. 
Menschen "erziehen"? Hauptberuflich sogar. Zuweilen … aber ne, DAS kann ich jetzt wirklich nicht schreiben. 
Apropos „schreiben“: Selbst Emails schreiben kann ich, wahrscheinlich sogar besser als Lady Seraphina, die sich im gestrigen RTL-Beitrag über die „Money Dommes“ doch angesichts einer beruflichen Mail recht augenscheinliche Rechtschreibfehler vor der Kamera erlaubt hat. Die haben ihrer selbst zugeschriebenen „Göttlichkeit“, tthuthätthlich tthum logopädisch behandlungthwürdigen Thprachfehler, doch ein wenig den Glanz genommen.Und im Chat kann ich RICHTIG fies werden, wenn mir Hohlköpfe oder Flachlandfarne begegnen.
Also, los gehts:
DIE WAHRE und EINZIGE GÖTTIN HIER bin ICH, FLITZPIEPE! (das ist die Anrede von Euch, Sklaven – keine Selbstbezeichnung meiner göttlichen Hoheit jetzt, schon klar, ja? Na wenigstens EINE GEHIRNZELLE hat bei Euch heute gearbeitet.)
IHR MICROORGANISMEN MEINES UNIVERSUMS, ÜBERWEIST MIR JETZT DIE KOHLE, DIE ICH ZUM AUSBAU MEINES GÖTTLICHEN IMPERIUMS BENÖTIGE.
MINDESTENS EINEN EURO! JETZT! SOFORT, UNWÜRDIGE!
Nicht schlecht für den Anfang, finde ich. *selbstaufdieschulterklopf*


Irgendwie glaube ich ja immer noch, dass die ganze Sendung ein Fake war.....
Ich probiers nochmal freundlich für alle anderen: könntest du bitte Werbung für mein Blog machen, damit ich bald eine Million bekomme?  

PLING!

Sonntag, 7. August 2011

Mehrwert verpflichtet!

Wenn ich gewusst hätte, WIE käuflich die Welt ist, hätte ich auf diesem billigen Wege echt schon früher angefangen, Taschengeld zu verdienen. 
Leute, Leute, „content“ ist alles. „Content“ makes the world go round, merke ich – und frage mich, warum diejenigen, die andere beauftragen, ihre Blogeinträge zu schreiben, überhaupt ein Blog haben. Wahrscheinlich wieder wegen des Geldes. Was sonst. Vielleicht kann mir dann aber jemand erklären, warum die Geld für „content writer“ ausgeben, statt selbst zu schreiben? Beziehungsweise: wie viel verdienen die um Gotteswillen denn mit ihrem Blog, dass die sich leisten können, jemanden anzuheuern – wie mich – der Blogeinträge schreibt?
Das ist doch mehr als fragwürdig. Oder ich bin einfach nur naiv und kriege jetzt aufs Brot geschmiert, was die Rache dafür ist, dass ich mich dem Thema Web 2.0 gegenüber lang und effizient verweigert habe. Muss gleich mal meinen Mann fragen, dem ich bis dato Gesprächsthemen wie dieses untersagt habe. Mir gegenüber. Zu führen.
Aber nun, jetzt bin ich mittendrin in diesem moralfreien Raum der Billiganbieter von Gedanken und darf mir selbige selbst darüber machen. Hier.

In den letzten Tagen ist mir also angesichts der Text-Schreiberei ein Wort mehrfach aufgefallen, dessen es meiner Ansicht nach einer etwas genaueren Analyse bedarf.
MEHRWERT…
Meist, wenn „man“ als Autor einen Text für andere zu einem bestimmten Thema (ich habe die Eichen dann doch gemacht, ich ….. bin halt doch auch SEHR käuflich - und mir war EXTREM langweilig)….VERB?
- Vamperl’sche Abschweifung -
Junge, ich klinge schon wie ein alter Hase, dabei habe ich gerade mal 15 Texte abgegeben… aber hey, das ist das andere, was ich gelernt habe: Show must go on, pretending is everything!
Also anders:
Wenn man in unserem business des content offers auf Aufträge stößt, die im quality ranking oben stehen, sind das meist die, in denen es um „Mehrwert“ für den Kunden/ Leser geht. Also keine reinen SEO-Texte.
Klingt busy-busy, was?

Nun, da ich mich als Schreiberling, auch das habe ich gelernt, nicht gedanklich zu sehr mit dem Thema befassen soll (weil es dann zu lang dauert und die input-output-relation dann nicht kosteneffizient ist), mache ich es eben jetzt.
-         Ende der Abschweifung –

….. zu schreiben hat, der KEIN offensichtlicher Werbetext sein soll, dann wird, insbesondere bei Blogeinträgen, gerne mal ein MEHRWERT FÜR DEN LESER gefordert.

MEHR-WERT. Was wird da von mir verlangt? Was ist denn ein Mehrwert?
Erst dachte ich, dass es sich darum handelt, dass der Blogbetreiber mehr Wert aus dem ziehen soll, was ich da von mir gebe. Dicke Kohle machen auf meine Kosten, soweit kommt’s noch.
 Soweit kommt’s wirklich.

Aber darum geht’s natürlich NICHT. Es geht darum, dass ich – gelinde gesagt – nicht schwallen soll. Oder klarer: keine Scheibenwurst fabrizieren, sondern ECHTEN Inhalt, der dem Leser was bringt, nach dessen Lektüre er am ende sagt: „Wow, das war was, jetzt habe ich was gelernt, es geht mir besser, ich weiß jetzt, wie ich meine Hämorrhoiden bekämpfe!“ oder „Aufgrund dieses Textes über Eichen ist mir heute erstmalig bewusst geworden, dass wir in Deutschland ein Problem mit dem Waldsterben haben. Das ist aber toll – das Blog ist mir echt mehr wert als alle anderen!“
So ist das wohl mit dem Mehrwert. Und hey – dafür bin ICH (unwesentlich mit-)verantwortlich! Das KANN moralisch doch gar nicht fragwürdig sein. Und für mich isses dann auch noch mehr wert.
Für Euch jetzt? Hm…. Nicht wirklich. Aber in meinem eigenen Blog bin ich ja nicht MEHRWERTVERPFLICHTET – schließlich kriege ich auch kein Geld dafür


Merksatz an mich selbst: wieder mal aggressiveres Marketing betreiben! 
So vielleicht...?!

Freitag, 5. August 2011

Ken Theodor grüßt Onkel Dagobert

So, jetzt fühle ich mich aber endgültig klein, dumm und naiv - warum bin ich nicht früher auf diese völlig irre Quelle des Gelderwerbs gekommen?
Im Netz wimmelt es von Auftragskillern... äh.... (lese zu viele Krimis!) Auftraggebern für Texte.
Das einzige, was mich jetzt beschäftigt: ist es in meiner Welt moralisch vertretbar, solche Texte zu schreiben? Ist es nicht irgendwie Leserbetrug, wenn man über Blumenkübel schreibt (habe die Eiche doch lieber wieder gefällt), obwohl man weder von Blumen noch vom Kübeln Ahnung hat? Ist die online-Recherche ein ernst zu nehmendes Mittel, um diese Ahnung zu erwerben, oder genügt sie nicht und man potenziert zum millionsten Male die ersten Seiten, die je im Netz standen? Eigentlich ist dann das Ganze doch nichts anderes als das, was Ken Theodor zu Guttenberg gemacht hat. Irgendwie bin ich mir da was die Moral in der Geschichte angeht noch nicht ganz sicher. Bei den Texten heute habe ich jedenfalls Bücher zurate gezogen. Aber wie so oft: Ehrlichkeit zahlt sich nicht aus. Man braucht lange. Noch länger braucht man, um Texte basierend auf dem eigenen Erfahrungsschatz zu schreiben. Ein ganzes Leben quasi.
Aber gut, ich will Euch meine neuen Erwerbsmöglichkeiten nicht vorenthalten:
http://www.bloggerjobs.de/ klingt ganz nett
http://www.texterjobboerse.de/ ist ok, aber mhm...
http://www.contentworld.com/pages/ArtList/44 finde ich VÖLLIG abgefahren. Der Supermarkt für Texte. Unfassbar.....
Vielleicht sollte ich mein Gewissen ausschalten - so wie Onkel Dagobert und Ken Theo?! Geh! Wissen!
Ich muss noch viel lernen in und von der Welt!

Welchen Tee trinkt Dagobert?


Junge, Junge, Junge – diese Textbrokerei ist schon der Knaller. Nicht, dass ich jetzt unermesslich reich würde, aber das wirklich Spannende für mich ist, dass die eigene Effizienz steigerbar ist. Das habe ich schon  nach der relativ kurzen Zeit von zwei Tagen gemerkt: man recherchiert auf einmal schneller, arbeitet sich fast gezielt in bestimmte Themen ein und tippt irgendwas zusammen. Und man lernt: die Überschrift macht's. Das mache ich in meinem Job so gesehen auch täglich alles - und habe es auch in meinen Studijobs vorher schon immer gemacht-, aber das zählt jetzt nicht, weil das nicht Teil des Millionen*** äh-ja..…. ich nenne es mal kurz als vorrübergehenden Arbeitstitel zu „100.000 €-Projekt“ …. es ist.
Und in meinem Job kriege ich ordentliches Geld, bei Textbroker ist das schon ein bisschen anders. Nicht, dass es völlig unterbezahlt wäre, aber realistisch betrachtet kann man nicht davon leben, es sei denn man ist in der höchsten Kategorie (und ich glaube, Leute die DA sind, kriegen woanders bessere Kohle und machen das Ganze bestenfalls als Hobby) oder arbeitet VERDAMMT schnell. Fließbandschreibe halt. Immerhin ist mir jetzt klar, wer die ganzen Texte im Netz verfasst, die oft so beliebig und austauschbar wirken. Nichtsdestotrotz gibt es auch Aufträge, die richtig aufschlussreich und spannend sind – und DIE suche ich mir gerade. So habe ich heute etwas über die aktuellen Wohntrends gelernt (lässt sich leider für’s Projekt nichts drZUaus machen) und werde mich nachher mit der guten deutschen Eiche beschäftigen.
Soviel erst mal für jetzt. Denke noch darüber nach, ob es heute einen echten Knallertipp zum Geldsparen gibt. Außer Onkel Dagoberts doppelt benutzten Teebeutel. Dazu vielleicht noch eine echte Information: Das gilt nicht für Schwarztees, sondern nur für Grüntees, Oolong und Rooibos. Ergo: Onkel Dagobert trinkt keinen Schwarztee!

Dienstag, 2. August 2011

Kostenpflichtiger Link: Meditationsvideo

So ein sonniger Tag. So viel los. So viel Zeit heute – also haben wir einen Familientag im Zoo gemacht. Das war zunächst mal richtig gut, weil ich berufsbedingt da keinen Eintritt zahlen muss und wir so für den Eintrittspreis von einem Erwachsenen zu fünft im Zoo waren – wow! Mit Familienkarte hätte das DEUTLICH mehr gekostet. Aber ja……, zurück zum Zoo! Eigentlich bin ich bei diesem inneren Selbstaufruf beim Thema: denn nicht mal in den Zoo kann ich seit Beginn dieses bescheuerten wunderbaren Millionenprojektes mehr, ohne an Geld zu denken. So geldgeil kenne ich mich gar nicht. Nun ja, es verändert wohl wirklich den Charakter – oder aber, man lernt Seiten des eigenen Charakters kennen, denen man zuvor nie begegnet ist. Ich mache das alles nur, aus reinen Selbsterfahrungsgründen… mhm….
Zumindest hätte mich vorher nicht interessiert, wie viel wohl ein Eimer Sprotten kostet. Und ob sich mit Seelöwengesang Geld verdienen lässt. Oder wie viel ein Seelöwe kostet.
Kriegen die Affen Bananen aus dem Großhandel oder aus dem Container?
Würden Löwen Whiskotz kaufen? Wie viel kostet es, einen Elefanten einen Tag lang zu ernähren und wie viel Geld kann man verdienen, wenn man seinen Dung verkauft (da war doch mal was….)? Sind Elefanten also, wenn schon nicht klima-, so wenigstens kostenneutral?
Fragen über Fragen, denen ich mich nicht in aller Ausführlichkeit widmen konnte, weil ich mich nebenher mit Tierethik, schreienden Kindern und penetranten Wespen zu beschäftigen hatte. Und all dies führte dann auch noch zu einem äußerst leichtsinnigen, fast schon fahrlässigen Verhalten meinerseits: dem Tod eines Euros. Nicht in der Schlangengrube, nicht im Krokodilbecken (nur aus Tierschutzgründen. Ich war so durch mit den Nerven, dass ich mich wohl auch auf diesem Wege von einem getrennt hätte), nein, HIER habe ich ihn ins Nirvana versenkt ACHTUNG, KOSTENPFLICHTIGER MEDITATIONSLINK, illegales Anschauen wird durch moralische Instanzen verfolgt.
(Hinweis: wer diesen Link jetzt anklickt, sollte sich vorher überlegen, ob er mir nicht direkt davor wiederum einen Euro überweist, denn ansonsten wird sein/ihr schlechtes Gewissen ihn/sie auf Monate heimsuchen und überhaupt werden seine/ihre Socken ab heute nach Roquefort mit Zwiebeln stinken und Dr. House wird sich in jeder Nacht in seinen/ihren Träumen bösartig über die künftigen und nicht vorhandenen Überlebenschancen von Menschen ohne biochemische Impulse im Wo-auch-immer-das-Gewissen-im-Hirn-sitzt-Lappen äußern. JAHA… BÖHÖÖÖÖSE!!!! Ich werde die Klicks mit dem Kontostand vergleichen. Mhm – und dann böse Flüche ausstoßen, wenn da Differenzen in die falsche Richtung auftauchen. Hütet Euch! Äh…  jetzt also der Link…)

was ich aber eigentlich am Anfang erzählen wollte, ehe ich abgeschweift bin (lesenswert: die mythenmetzsche Abschweifung, ich ging beim Meister in die Lehre!) – war gar nicht soooo spannend der Film, ne?:
ich ging mit dem Willen, heute Geld im Zoo zu finden, dorthin, weil ich auch schon an verrückteren Stellen Geld gefunden habe. Die verrückteste Stelle war ein warmes Thermalaußenbecken. Um genauer zu sein: auf dem Boden eines Thermalaußenbeckens lag ein Fünfeuroschein, den ich beim Tauchen vom Innenbecken ins Außenbecken zunächst fälschlicherweise für ein altes Taschentuch gehalten und nur aus reiner Menschenliebe aus dem becken gefischt habe.... 5€schein…
Hätte ich DEN mal als Grundstock für die erste Million genommen, ich hätte wohl sicherlich schon MINDESTENS 20 Cent Zinsen. Stattdessen habe ich ihn für einen halben Salat auf der Rückfahrt nachhause ausgegeben – Tomate-Rucola mit gehobeltem Parmesan und lauwarmen (absichtlich!) Austernpilzen.
Sooo…. Und jetzt zu Euch (schreit nach einer Blogparade beizeiten): 

wo habt ihr denn schon an verrückten Stellen Geld (also kein Geld, bei dem man den Besitzer hätte ausfindig machen können, um es ihm zurück zu geben – schon ECHT gefunden und ganz legal behalten) gefunden? Und was habt ihr damit gemacht – was hättet Ihr eventuell Besseres damit machen können?