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Montag, 28. Mai 2012

Dies ist das wahre Glück - und kein Kettenbrief!


Abends habe ich immer die besten Ideen. Zumindest glaube ich das bis zum heutigen Tag.
Ich erkläre mich mal.

Gestern hatte ich die grandios-glorreiche Idee, meine verbundene Leserschaft zu bitten, in meinem Namen einen Kettenbrief zu verschicken. Naja, was heißt „Kettenbrief“ – freundlicher formuliert würde das Ganze vielleicht als „Glücksverheißung“ besser klingen. Kettenbriefe Glücksverheißungen funktionieren ja im Allgemeinen im Netz ganz gut – zumindest kriege ich ab und an eine (ich lösche sie zwar, ohne sie zu lesen, aber ich bin überzeugt, es GIBT Leser, sonst gäbe es die Glücksverheißungen nicht --> Logik!). 
Naja, auf alle Fälle gibt es sie, diese "Himmelsbriefe" - und auch die Schweinebraten-Kettenbriefe.... unser kleines Netz-Universum ist einfach ein großes Kuriosum und die Menschen,die sich hier tummeln, sind es ebenso....

Und wenn schon kein Glück, so sind doch wenigstens Spaß, Freude (neudeutsch „Fun“) und Coolness Faktoren, die davon überzeugen können, sich an der Aktion zu beteiligen. (Ich fürchte, meine Leser sind zu intelligent, aber das macht nichts – springt einfach über Euren Schatten!) – ich muss also dafür sorgen, dass „man“ das Millionenprojekt cool findet. Oder an mich glaubt.
Also: entweder ich gründe eine Religion, die Euristen. Angebetet wird die Million, ich bin ihre Priesterin und man glaubt an mich. 

Oder ich verfasse eine Glücksverheißung.
Vielleicht eine Mischung – Pathos und Coolness…..

Das könnte dann folgendermaßen aussehen (ich brauche gerade lange für die Anrede….soll ja nicht aufgesetzt klingen – ich lasse sie also lieber weg….):


Normal sein ist out – tu etwas Verrücktes. Trenne Dich einfach von einem Euro und vermehre das Glück auf dieser Welt, von einen Euro, den Du ohnehin woanders ausgegeben hättest und schenke ihn mir.
Zum Dank schließe ich Dich in mein eigentlich unbezahlbares Abendgebet ein und bedenke dich mit einem Gruß auf meiner Webseite http://millionenprojekt.blogspot.com.

Bald schon wird dort die Fangemeinde des Millionenprojektes sich tummeln und austauschen  – und DU bist als erster mit dabei, DEIN Name wird ganz oben auf der Liste stehen.
Du glaubst nicht an das große Glück?
Dabei ist es ganz einfach:
Auch Du kannst mich glücklich machen.
Schenke mir einen Euro.

Inhaber A. Ott, Ktonr. 227098100, BLZ: 10077777 bei der norisbank

P.S. Schenke mir einen Euro, dann mehrst Du das Glück auf dieser Welt.
P.P.S: Sende diesen Brief an 11 Freunde per Email und überzeuge sie davon, dass es wirklich lustig ist, mir einen Euro zu schenken.
P²S²: Wenn Du mehr oder weniger Freunde als elf auf Facebook hast (also weniger < 11 < mehr), dann poste den Brief an Deiner Pinnwand auf Facebook. Schicke den Brief nicht per Post, überweise mir lieber das Porto auch noch :-)
P³S²: Vom Konto kann übrigens nicht abgebucht werden – das hat schon einmal jemand versucht, auf ihn wartet jetzt neben der mentalen mittelalterlichen Folter durch Pranger und Hexenfluch auch die deutsche Justiz (hoffe ich!)



Morgen widme ich mich dem intensiveren Gedanken der Religionsgründung. Heute gehe ich erst mal in den Zoo….und ihr... wisst ja, wie das mit dem "Copy and Paste" geht......

Sonntag, 27. Mai 2012

Warum bin ich so doof?

Ich habe ein Problem. Ich bin doof.
Gut, viele Leute teilen dieses Problem ohne sich dessen bewusst zu sein, aber ich ärgere mich darüber, dass es so ist.
Auch, dass andere doof sind, ärgert mich, aber primär ärgere ich mich über mich.
Und zwar ist es so, dass ich zu doof bin, um diese ganze Netzwelt zu verstehen. Ich mache Seiten, die sind glaube ich gar nicht SO miserabel, aber ich verstehe die Instrumente nicht, mit denen ich sie verstehen könnte. Ich bleibe also doof. Und das ist frustrierend. Nun ist es ja so, dass man nur durch das Erreichen der Grenhzen dazu gezwungen wird, sie zu überschreiten, aber ich habe das Gefühl, zu schreiten und zu schreiten – und ins Leere zu laufen.
Was will google-.Analytics mehr denn zum Henker sagen, wenn es mir die Anzahl Besucher offeriert, auch zeigt, dass die was anklicken - aber Adsense und Affilinet antworte, dass nix bei rum kommt? Schwer verständlich, was ich da sage? Sag ich ja.....
Offenkundig gibt es Besucher, die sich zumindest für zwei meiner Seiten vermehrt interessieren. Das verursacht das gute gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Aber damit reichere ich meine Million nicht ausreichend an.
Also muss ich weiter monetarisieren - aber wie?

 Ich stelle es mir so vor: Menschen laufen an diesem heutigen Pfingstsonntag an wunderbaren Schaufenstern vorbei und betrachten die Auslage. Sie erkennen, dass es dort tolle Sachen gibt, selbst gehäkelte Babyschuhe, Unikate - das pure Glück! Und sie würden wahrscheinlich auch etwas kaufen (obwohl sie kein Baby haben!) - wenn eben nicht dieser Pfingstsonntag wäre. Blöderweise ist morgen Pfingstmontag. Aber am Dienstag haben sie vergessen, dass es diese wunderbaren babyschuhe gibt - und selbst wenn sie ein Baby hätten, würden sie den Weg vergessen haben, wie sie zu den Schuhen gelangen (die sie, das sei unter uns gesagt, nicht wirklich brauchten - aber sie hatten es halt geglaubt).
So ähnlich läuft es auf den Seiten: die Leute klicken auf die FALSCHEN Anzeigen (nämlich die Affiliates), KAUFEN aber nichts. Auf die Adsense-Anzeigen wiederum klicken sie nicht und schauen sie sich nur an.
Ich brauche einen Werbemanager - oder schwangere Freundinnen, die nachts wach liegen und sich langweilen.....
jedenfalls brauche ich jemanden, der mir in meiner betriebsblinden Glückseligkeit sagt, wo ich etwas verbessern muss.

Ich habe nun Folgendes beschlossen: ich mache einfach weiter.
Ist mir völlig egal, ob das sinnvoll ist oder nicht - ich mache genau SO weiter wie bisher. Es sei denn, jemand sagt mir, ich soll was ändern.
Und dann mache ich halt noch eine Webseite und noch ein und noch eine - und dann gehört mir das Netz und dann die ganze Welt und niemand wird mich aufhalten! 
Vielleicht bin ich gar nicht SO doof.....

Mittwoch, 16. Mai 2012

Erfölgchen

Erste Erfölgchen stellen sich nun also nach dem neu eingeschlagenen Weg ein - mein Adsense-Umsatz ist zwar nicht weiter gestiegen, liegt aber immer noch über dem des Vormonats (2,36 € - mir scheint, es klicken noch zu wenige irgendwo drauf - und ich muss irgendwie mal eine Werbungsplatzierungsstrategie entwerfen, bin aber aktuell noch im SEO-verständnisprozess und beim Vontent-Aufblas-Aufbau....), bei Affilinet habe ich 12 Euro erwirtschaftet, wobei sich mir die Frage stellt, wo genau die gerade sind - egal, der ideelle Wert ist da und ich freue mich.
Apropos "Wert": 5 Euro Gutschein


Die Stiftung Warentest-Finanztest

Montag, 14. Mai 2012

Seitenwahnsinn

Ich bin mir nicht sicher, ob das, was ich tue, richtig ist. Ich schreibe hier deswegen momentan nciht, weil ich einfach in den Wahnsinn gesprungen bin und noch eine weitere Seite begonnen habe, aufzubauen - ich habe nämlich festgestellt, dass es keine vernünftigen Kinderbuchseiten gibt - und da das keyword "Kinderbuchhandlung" vergleichsweise naheliegend war und bei Google ganz probate Ergebnisse im Bereich Suchanfrage-Seitenverhältnis brachte, .... war ich heute im Buchladen und habe deren Kinderbuchregal fotografiert - keine geklauten Bilder auf meinen Seiten und Blogs.
Jetzt ist es so, dassich theoretisch zuerst die Lanzarote-mit-Kindern-Seite abschließen will (die hat immerhin an guten Tagen 15 Besucher) und dann den Rest an statischen Seiten.
So wachse ich am Netz und das Netz wächst mit mir -
Seite um Seite....heute in der Kinderbuchhandlung.
Ob DAS jetzt eine brauchbare Nische ist?
Jedenfalls isses a bunch of work, so much is clear.


Und noch eines sei gesagt: dies ganze Netzaffiniererei ist verursacht durch das miserable Fernsehprogramm. Was da alles nebenher läuft und meine Aufmerksamkeit nicht zu gewinnen vermag, ist wirklich deprimierend. Aber wenigstens ist Nicht-Fernsehen eine Tätigkeit, die meine Produktivität steigert - in so far: a good choice.

Achja, ein neues Konto habe ich auch wieder - ich ziehe um.
Und außerdem satte 0,66 Cent beki Adsense gestern. Wow, amazing - es wird.

Jemand noch einen lonesome Euro around? Vielleicht helfen Anglizismen?

Freitag, 11. Mai 2012

Meine eigene Parade

Es ist nicht ganz im Sinne einer Blogparade, aber ich habe jetzt meinen eigenen kleinen Blogreigen - von dem hängt mein Leben ab.
Mein Leben hier in der Bloggosphäre. Auf alle Fälle helfen mir die jetzt vergleichsweise vielen Blogs, hier vor Ort ein bißchen Ordnung zu schaffen, und das Messietum auf meinem Millionenprojektblögchen einzudämmen. Das ist schön!

Meine Kanarenträume lebe ich jetzt auf Typisch Kanarisches.
Die Produkttests und -proben bespreche ich, ebenso wie die Vorablesereien und Buchgeschenke auf Magistra furiosas Produkttests.
Das Mittelalterhobby findet Platz bei Küche, Kräuter, Zauberey.
An statischen Webseiten gibt es dann meine heißgeliebte www.lanzarote-mit-kindern.de- Seite und die http://maerchen-erzaehlerin.jimdo.com/.
So könnte es gehen.... mal sehen.....

Donnerstag, 10. Mai 2012

Lösung

Nach langem Hin- und Herüberlegen, wie ich auch die Produkttests fruchtbarer machen kann, habe ich mich dazu entschlossen, auch diese in ein Blog zu verwandeln - letztlich ist es egal, ob die Infos hier stehen oder woanders - nur hier sind sie nicht zielführend. Woanders vielleicht auch nicht, aber das ist mir egal.
Den Suchmaschinen wiederum nicht - Ihr versteht.....
Künftig werde ich also vorgenommene und/ oder laufende Produkttests und Projekte, ebenso wie Lesetests von Vorablesen und Co. (ich habe keine Zeit mehr, erwähnte ich das heute schon?)  hier vorstellen, dann aber auf das dann "zuständige" Blog Magsitra furiosas Produkttests verweisen. Haben doch alle mehr davon!

Samstag, 14. April 2012

Übrigens finde ich bloggen immer noch

total doof. Mir ist nach wie vor nicht klar, was das Ganze soll und worum es manchen Lesern wirklich geht - Schreiber soll sich nackich machen? Eine Variante.
Ich will Informationen? Ja, schon - aber WOZU? Wieso liest man Zeug, dessen Wahrheitsgehalt nicht beweisbar ist, nur, weil es einem probaten Erzähler gelingt, einen zum Weiterlesen zu nötigen?
Mir ist langweilig - warum schaue ich mir dann nicht was im Fernsehen an?
Leute, Leute - diese Welt ist einfach nicht meine. Aber jetzt, wo ich schon mal da bin, bin ich gekommen, um zu bleiben.
Traffic, Geld verdienen, Internet - und Good-bye-kitty.... welcher Hirsch hatte da meinen müden Geist durchpflügt und mir die Idee in die aber hinterletzte Hirnwindung gesetzt, Millioneuse werden zu wollen?! Nun, wie gesagt - egal, werde ich eben irre - ich bin jetzt hier und bleibe dort.

Achso... Jonas....Deine Biografie.....schmettert mich nieder.
Aber danke für die Informationen :-)

Montag, 9. April 2012

Ernstgemeinte Backlinks to be sold - oder: Wenn ICH hier bin, warum kommst Du dann nicht her?

Man könnte das ganze Millionenprojekt ja so betrachten: jemand gibt mir einen Euro und kriegt von mir dank der namentlichen Erwähnung in einem eigens erstellten Blogbeitrag sogar einen themenrelevanten Backlink (diese Begrifflichkeiten waren natürlich vor einem halben Jahr lediglich Böhmische Dörfer für mich und absolut unvorstellbar, dadurch, dass ich ja eigentlich wirklich NUR einen Euro geschenkt wollte, um im Gegenzug dem Schenker zu danken und ihn oder sie namentlich zu erwähnen und in meine Nachtgebet mit einzuschließen.)

Nun MACHE ich das Ganze ja sogar dauernd, allerdings bekommen es die entsprechenden Firmen gar nicht mit, was für mich doof ist, für sie aber gut. Das heißt, ich muss mal wieder die Marketingstrategie überdenken.

Zunächst überlege ich mir, ob ich das Ganze nicht mehr „professionalisiere“, indem ich mich bei backlinkseller.de registriere.
Andererseits: WARUM kann es eigentlich nicht so funktionieren, wie ICH mir das vorgestellt habe?
Getreu dem Motto: Wenn ICH hier bin, warum kommst Du dann nicht her?
 
Sollte ich mich noch mal mit Albgold, Pantene, Bondi und wie sie nicht alle heißen in Verbindung setzen?
Oder ist das doof? Anbiedernd - unverschämt - dreist?
Die Frage ist ernst gemeint – hat jemand dazu eine Meinung?



Sonntag, 16. Oktober 2011

Freiheit für dich und Deine Euros

So langsam gewöhne ich mich daran, über Geld zu schreiben, das ich nicht habe. Damit folge ich dem aktuellen Europatrend und bin wieder nichts besonderes. Dabei will ich mich doch von der Masse abheben. Aber Spaß beiseite, die Sache ist natürlich nicht zum Lachen. Wenn also nun jemand beschlösse, nicht mir sondern den kaputten Staatshaushalten einen Euro zu geben, mich aber darüber zu informieren, dann fände ich das eine gleichermaßen angemessene wie produktive Idee und würde die Generosität natürlich gerne hier aufnehmen und zum Thema machen. Von der Generosität habe ich zwar kaum etwas, aber der gute Wille zählt, diesen einen, vermutlich ohnehin sonst nur in Unnötiges inverstierten, Euro losgelassen zu haben.
Hey, am Ende kann ich das Millionenprojekt noch als eine Art Selbstfindungskursus vermarkten: Gib mir deinen Euro und fühle dich frei!
Ich habe gestern leider wieder etwas mehr Geld ausgeben müssen als geplant - und ich habe mir mal wieder gedacht, dass ich, wenn mich jetzt jemand anspräche, der sowas ähnliches plante wie das Millionenprojekt, ich dem- oder derjenigen diesen Euro durchaus gegeben hätte. Schlicht, weil mir dieser eine Euro gestern auch nichts mehr ausgemacht hätte. Naja, hätte, wollte, würde - der sprachlichen Trickkiste in Form des Konjunktivs sei Dank, dass man - respektive ich - meine Phantasien ausleben kann. Da mich niemand angesprochen hat, habe ich meine restlichen Euros natürlich behalten. WO käme ich hin, drückte ich einfach jemand Wildfremdem einen Euro in die Hand?! Obwohl... der Gedanke ist verlockend.
Geht ihm doch mal nach ;-)

Sonntag, 11. September 2011

Stand der Dinge - Update

Es ist, nachdem nun langsam, also ab Montag, mein echtes Leben in Form des Wiedereinstiegs in den Beruf beginnt, Zeit, das, was war, Revue passieren zu lassen, um mir zu überlegen, wie es weiter geht.

So richtig GELD habe ich nur mit dem aktiven Schreiben verdient – bei textbroker und content. Dafür aber ordentlich, wie ich finde, knapp 250 in einem Monat, das ganz nebenher beim Dr. House schauen. Ob das so weitergeht, ist fraglich, denn mein RL-Beruf, der nicht aus einer Strukturstelle als Millionenschnorrerin besteht, fordert mich sicherlich auch.

Geschenkte Euros kann man an zwei bis drei Händen abzählen – das sind knapp (also nur über den Daumen gepeilt!) 150.000 Euro zu wenig.
Ich komme aber auch nicht zu Publicity – und meine Werbegags stoßen nicht immer auf das entsprechende Publikum. Das nämlich sollte, soviel hat meine Zielgruppenanalyse ergeben, humorvoll sein. Es gibt tatsächlich Leute, die denken, es ginge mir um eine hohe Klickrate auf dem Blog – ich glaube, ich habe mich da bisher missverständlich ausgedrückt…
Es geht mir AUCH um eine hohe Klickrate (aber nur, wenn die Leute auch interessiert, was - und ich nehme an, auch wie - ich schreibe. Also ein gutes Ranking bei Google oder so ist schon ok, aber nicht in erster Linie mein Ziel.
Gestern hat mich nämlich ein netter polnischer Verkäufer angemailt, der mich zweimal gegoogleplust hat. Das ist nett, aber netter wäre halt der Euro gewesen, wenn ichs mal so sagen darf. Ich ringe noch mit mir, ob ich zurückplusse – aus reiner Nettigkeit. Aber so ganz RICHTIG finde ich das Ganze nicht. Auch wenn er hübsche Gardinen verkauft.

Nunja, immerhin knapp 25 Öre habe ich für das Hallimashblog gekriegt, wenn sich jetzt noch jemand mit seinem Blog über diesen Button hier ==>

Blog Marketing
da anmeldet, kriege ich glaube ich noch mal was und könnte mir das dann irgendwann auszahlen lassen.

Google Adsense ist so eine Sache – kommt zwar was rein, aber es spült natürlich nicht die Summen an Land, die man für eine Million braucht. Es sind um genau zu sein bisher so knappe 8 Euro. Nicht erwähnenswert eigentlich.... aber es gibt NOCH Unerwähneneswerteres:

Questler und bee5 funktionieren irgendwie nur so richtig, wenn man viel Zeit aufwendet, genauso die online-Startseite, wo man pro Start ein paar Kohlenstäubchen kriegt. Übrigens, wer sich jetzt per Klick auf einem der eben angeführten Portale anmeldet, verhilft mir bei aktiver Nutzung ebenfalls zu Kohlenstaub ;-).
Klar, auch Kleinvieh macht Mist, aber ich glaube, bei dem Tempo ist Chris Coon Milliardär, wenn ich meinen ersten Tausender zusammen habe. Bleiben noch andere Möglichkeiten, die ich noch nicht ausgelotet habe und erst finden muss....
Ich werde also so weitermachen wie bisher.

So ganz ohne Geldspartipp sollt Ihr aber auch heute nicht aus dem virtuellen Leben scheiden, wenngleich er mit dem bisher angesprochenen Themenkreis NIX zu tun aht, sondern sich auf die aktive Haushaltsführung bezieht*....
Aus Gemüse-, Reis- und Kartoffelresten lassen sich prima Suppen für den nächsten Mittag machen. Fischreste lieber zu Katzenfutter machen, das kann sons böse enden. Wer keine Katze hat, hat Pech gehabt.

* Es ist Zeit, Folgendes einzugestehen: ich habe zwar diese ganzen tollen Tipps (auch im Kopf), aber: wenns drauf ankommt, vergesse ich sie (oder es mangelt an Zeit). Zum beispiel mussten wir gestern wieder eine angebrochene Wurstpackung zur Fleischfliegenernährung abstoßen, weil cih vergessen ahtte, aufs Ablaufdatum zu schauen, ich Hasenhirn....

Apropos "Hasenhirn" - will immer noch keiner ein Albinokaninchen?

Info für alle Betrugsversuchende: Das Konto ist leer und über Null raus geht nix. Ihr könnt es also lassen! (Ich bin ja soooooo gespannt, rauszufinden, wer sich da bedienen wollte. Ist jetzt ja nur noch eine Frage der Zeit, bis wir das mittels Staatsanwaltschaft wissen)

Donnerstag, 8. September 2011

Die Polizei, Dein Freund!

Von "Helfer" will ich erst einmal nicht sprechen, das müssen wir abwarten. Eigentlich haben wir ja dem Polizisten geholfen, aber eins nach dem anderen.

Langsam ist es an der Zeit, über unsere Anzeigenerstattung wegen des an uns versuchten Betruges zu schreiben - wenigstens EINE Person wird es interessieren, da bin ich mir sehr sicher.

Nachdem wir nämlich bei Dailydeal angerufen hatten, wiesen die dort darauf hin, dass es durchaus eine eingetragene Lieferadresse gebe....

Nungut, da wir sicher gehen wollten, dass alles sicher geht, nutzten wir nicht die Internetwache, sondern schauten auf dem örtlichen Posten vorbei.

Der Dienst habende Officer was NOT amused - er bekannte freimütig "Wisset Se, vom Internet han I koi Ahnung, I be do et so an Friek!"

Nachdem wir diverse Fachbegriffe wie "Portal" und "Blog" ("Ah, des isch na so an Onlinetagebuch!") geklärt hatten, waren wir nach etwa einer Stunde auch schon mit der einseitigen Anzeigenaufnahme fertig. Ein Kinderspiel.

Lediglich die Frage, wie denn der Betrüger an die Kontodaten kam, musste der Polizist noch verdauen. Und die Information, dass auf dem Konto ja nie wirklich was drauf ist, weil ich natürlich nicht GANZ doof bin und es in entsprechend kurzen Abständen leere....
es gibt ja schon NIEDERE SUBJEKTE, die sich da am Eigentum anderer vergreifen wollen, das war mir schon lange vor dem 26.8. klar, weswegen des Diebs Millionendeal ja auch scheiterte. Aber Liebchen, das wirst du alles nochmal vom Staatsanwalt hören.....("Ond des send scharfe Hond!", sagte uns der sehr reale Polizist!)

Nun, schließlich lief es darauf raus, dass wir des officers day gemacht haben, denn er hatte ein unglaubliches Erfolgserlebnis: "SO, des hemmer jetzt z'samma aber guat na'bracht!"

Ich musste ab und an doch an meinen Lieblingskommissar denken....

Ja, nun gilt es, abzuwarten, was der "scharfe Hond!" von Staatsanwalt - und DEN wünsche ich mir - zu dem Betrugsvorgang sagt. Ach, eines fand ich noch ganz interessant: (Unrechtmäßig) eingezogene Lastschriften kann man IMMER sechs Wochen lang cancellen (altdeutsch: stornieren).... sollte es also nochmal jemand probieren wollen: unser Officer hier hat jetzt Erfahrung darin, Anzeigen zum Thema Internetkriminalität aufzunehmen. Nachher wird er no an Friek, d'r Guate....... ;-)

Samstag, 27. August 2011

Gegen-Leistungs-Gedanken





Ich habe mir überlegt, wie ich die „Blog-Geschichte“ in Zukunft weiterbetreiben möchte. Ich meine, so gesehen mache ich das ganze als Hobby, will aber die gleichen Ziele erreichen wie jemand, der das Bloggen professionell betreibt – wobei es mir ja nicht ums Bloggen geht. Primär. Meine Inhalte sind wenig festlegbar. Indifferent content quasi.
Ich möchte also unermesslich reich (und schön!) werden, während ich auf dem Sofa sitze. Durch meine „solide“ tägliche Arbeit werde ich bestenfalls wohlhabend, möglicherweise glücklich, aber GANZ sicher nicht schön und schon gar nicht reich. Also „speichere“ ich einfach alles an Kohle, was irgendwo her reinkommt – andere nennen das SPAREN –, hauptsächlich im Moment durch das Schreiben bei www.content.de, das sich im Vergleich zu Textbroker zu meinem aktuell bevorzugten Portal entwickelt hat. Erstens bin ich da höher bewertet worden, zweitens ist es übersichtlicher, drittens kann man dort Artikel reservieren, viertens werden dort Artikel mit höheren Verdienstspannen angeboten.
Im Moment verdiene ich also täglich so etwa zehn Euro nebenher mit der Schreiberei, was die Million zwar nicht wirklich fett macht, mir aber am Jahresende eventuell einen Urlaub finanziert. Oder ich kaufe Aktien mit dem verdienten Geld und berichte dann hier über mein Leben als (glückliche!) Aktionärin *notierIdee*- in etwa SO stelle ich es mir vor:

Zurück zum Blog:
Primär geht es mir nach wie vor darum, jeden Besucher des Blogs darum zu bitten, mir einen Euro zu geben. Wie gesagt: ich schließe Euch als Gegen-Leistung in meine Abendgebete mit ein und einen Ehrenplatz in der League of Honour gibt es auch.
Erschwert wird die Sache durch die in den letzten Tagen fehlenden Kontodaten – Dieses Dilemma lässt sich nur schwer lösen, weswegen ich sie noch mal einfüge, nachdem die Flachpfeife ja bald ohnehin die Polizei vor der Haustür hat.

Verabschiede ich mich also endgültig von dem Gedanken mit der Million? Die Aktien nur zum Spaß kaufen? Sehen, was passiert? Ist ja auch ein Luxus…..

Äh… NEE! Gewiss nicht! Nur wer Ziele hat, kann weitergehen!
Das könnte der Tagestipp für alle werden, die erst mal ANFANGEN wollen, IRGENDWAS zu tun:
Formuliere Dein Ziel so präzise wie möglich.
Überlege Dir drei Wege dorthin.
Beginne mit dem ersten. Klingt einfach, aber wenn du dich hinsetzt und es versuchst, wirst Du merken, dass es gar nicht so leicht ist (*belehrungsmodusoff*) –
Mach Dir Gedanken zu Deinem Ziel und zu der Leistung, die aufzubringen Du in der Lage, bereit und willens bist.
Dann entscheide Dich dafür oder dagegen.
Nächster Weg - usw.


Und da sind wir dann beim Sekundäreffekt: ich schreibe ganz gerne auch mal was, von dem ich denke, dass es interessant sein könnte - und freue mich, wenn ab und an einer das liest, was ich so von mir gebe.
Deswegen versuche ich, auf diesem Wege (mittels Blog an sich) auch ein bisschen Geld zu verdienen. Die Betonung liegt auf BISSCHEN. Ich muss gestehen, mittlerweile freue ich mich eigentlich über alles, was reinkommt, weil die Ursprungsidee glaube ich dann doch nicht sooooo gut war. Ich bin ja nicht prinzipiell gegen Leistung! Im Gegenteil…..

Die Leute trennen sich nun eben nicht gerne einfach SO von einem Euro, - also halt nicht für mich. Nicht einfach so. Die Menschen erwarten Gegenleistungen, selbst wenn die Gegenleistung „nur“ Hoffnung (auf Wunscherfüllung) ist. Schon komisch, oder?
Vor allem, weil wir in einer so derart technisierten und rational erscheinenden Welt leben, dass niemand zugeben würde, Geld in Pfützen geworfen zu haben. Aber irgendwoher MUSS es ja kommen….
Was also mache ich also FALSCH?
70% Wasser (+X + CO +massig Lipide +sonst einen Kruscht) habe ich auch im Körper – call me wishing well!

Offenbar genügt meine Leistung nicht, um die Leute – also….DICH/ SIE/ EUCH – vollständig zu überzeugen.

Vielleicht sollte ich einen virtuellen Wunschbrunnen entwerfen?
Vielleicht sollte ich Karten legen, wenn mir die Menschen ein paar Details aus ihrem Leben verraten? (habe ich früher öfter mal gemacht, aber ohne was dafür zu nehmen)
Vielleicht sollte ich mich als virtueller Coach anbieten?
Vielleicht sollte ich einen Flohmarkt auf dieser Seite einrichten, um alles mögliche gegen Gebot zu verschachern?
Vielleicht sollte ich……einfach aufhören, an Geld zu denken…..
                                              ……für heute wenigstens! Probiert Ihr’s doch auch mal
                                             (nachdem Ihr eine winzig kleine, den Tag beschließende,
                                             Überweisung getätigt habt ;-))

Freitag, 26. August 2011

Tod allen Dieben und Verrätern - naja, wenigstens lebenslange Akne!

Eigentlich hatte ich einen wunderschönen Tagespost begonnen, bis ich eben etwas anhand einiger kurzer Telefonate herausgefunden habe. Deswegen hier die direkte Ansprache (die ich gerne auch bis morgen an dieser obersten Stelle belassen möchte):

Sooo, Du "lieber" Mensch, der du dachtest, Du könntest Dich auf meine Kosten bereichern.
Dein DAILYDEAL ist aufgeflogen, Flachpfeife!


Zur Erklärung für alle anderen: mitnichten war es die Norisbank oder eine Hackmachine von Dailydeal, die meine Kontodaten missbräuchlich verwendet und für eine Abbuchung bei Dailydeal verwendet hat, sondern eine ganz arme, dumme SAU, der ich fette Pickel an den Allerwertesten wünsche. 
(Entschuldigt heute meine etwas untypische Ausdrucksweise, aber es GIBT Menschen, da fehlen mir schlicht andere Worte!) - ich sage Dir, DAMIT fährst Du echt noch gut, hättest du im Mittelalter gelebt, wärest Du als Dieb an den Pranger gekommen. Obwohl.. das könnte ich ja auch machen, sobald ich DEINE Daten habe *grübel*.....
  (Quelle: http://primus6.wordpress.com/pranger/ - sieht nach Spätmittelalter aus...)

Oder als Wilderer: Fischen in fremden Gewässern und so - das endete BÖSE - Todesstrafe, weißte...... Enthaupten, Erhängen, Rädern, Verbrennen, Ertränken, lebendig Begraben, Einmauern, Spießen, Sieden, Pfählen...
Tja, wer die Wahl hatte, hatte die Qual. Im wahrsten Sinne. 

Schon komisch: ich selbst versuche, EHRLICH zu sein, den Leuten zu sagen, dass ich gerne einfach nur einen Euro von Ihnen hätte (weil ich daran glaube, dass Ehrlichkeit sich letztlich auszahlt, insbesondere, wenn man kein fauler Sack ist, der sich auf anderer Leute Kosten bereichert), dass ich im Grunde nichts bin als eine kleine Wegelagerin, (die zugegebenermaßen Spaß am Bloggen hat und zudem für den aktuellen Kontostand nicht nur schnorrt, sondern auch ARBEITET!) -----
- und genau DAS nutzt eine linke Bazille für sich aus!
Das ist mir insofern eine Lehre, als ich mit der Bank gewisse Vereinbarungen getroffen habe - unter anderem, dass von diesem Konto aus nur Abbuchungen und Lastschriften mit persönlicher Identifikation funktionieren. Wers versucht, riskiert letztlich, aufzufliegen.
Ach, noch was, Arschloch: Wir haben natürlich Anzeige gegen Dich erstattet. Und da Du Dir "Dein" Produkt bei Dailydeal ja sicher irgendwohin hast liefern lassen wollen, hast Du jetzt die Möglichkeit, zu warten, bis die Polizei zu DIR kommt, oder aber, Du gehst selbst. 
Wer die Wahl hat, hat die Qual, nicht wahr?


Sonntag, 21. August 2011

Zur Bloggeschichte

*ächz* - ich bin ja doch immer wieder begeistert von meiner eigenen Hartnäckigkeit. Das soll jetzt kein Eigenlob im klassischen sinne sein, das ist einfach so. Denn eigentlich wollte ich mit dem Blog ja Kohle machen - kriegen, um genau zu sein. Nun, es zeichnet sich ab, dass mir das nicht so GANZ gelingt, aber - das ist das Interessante - mir ist das völlig egal. Und umso mehr pflege ich mein kleines Blögchen, liebkose es und entdecke phantastische neue Möglichkeiten. Zum beispiel, dass ich meine posts via label inhaltlich kategorisieren kann. Nun frage ich mich, wozu ich dann das Archiv noch brauche, vielleicht kann ich das ja bald lassen....
Hach, ich bin so stolz auf meinen stetigen Erkenntnisgewinn, dass ich am Ende dieses Jahres zumindest geschafft haben werde, ein teil der Blogosphäre geworden zu sein. Wenn sichs da so gut schwebt wie neulich am See, solls mir recht sein. Und das, wo ich Blogs doch gar nicht leiden kann... aber pssssst.....muss ja keiner wissen!

Samstag, 20. August 2011

Noris-wer???

SO ein Dreck - die norisbank hat von mir was abgebucht, was ich gar nicht geordert habe - und DAFÜR muss ich jetzt 055 Cent Porto zahlen? Haben die sie noch alle? Ich habe gar nichts gemacht!
Denen werde ich was husten!
Oder bucht hier irgendein Vollsponk über mein Konto ab?
HALLO? gehts noch?

Edit: ich habe denen gestern Abend nun noch geschrieben...
es kann doch nicht sein, dass hier irgendwelche Leute mein Millionenprojekt missverstehen?! Leute, es geht NICHT darum, von dem Konto etwas zu KLAUEN, es geht darum, was DRAUF zu tun.
Jetzt hoffe ich mal, dass die Bank eine Möglichkeit findet, Lastschriften für das Konto von vornherein zu sperren....
Wenn ich nämlich die Daten aus dem Netz nehme (in dem sie, wie wir wissen, ja ohnehin schon sind), dann kann mir ja niemand mehr einen Euro (ich nehme auch einen Cent....) überweisen. Obwohl, da das OHNEHIN keiner mehr macht, könnte ich die Bankdaten echt rausnehmen.... *schnueff*

Mittwoch, 17. August 2011

Mein traurigster Euro

Eben habe ich mich beim Kontostand SO gefreut, weil wieder ein Euro drauf war... aber der kam gar nicht von irgenjemandem. Google Adsense hat so Kleinbeträge überweisen, die genau einen Euro gaben. Jetzt bin ich traurig *schnueff*

Montag, 8. August 2011

Geh kochen!

Also passt auf.
Die Sache ist die.
Weil, ja, weil ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, mich um außerblogische Einnahmequellen zu bemühen, kann ich mir keine anständigen Texte mehr ausdenken und außerdem verstehe ich die Sprache der Blogosphäre noch nicht. Das ist alles extrem anstrengend, dabei wollte ich doch nur ehrlich reich werden, ohne allzu viel tun zu müssen. Die Idee war ja, GAR NICHTS zu tun, aber ich merke schon, dass ich so auf keine grünen sondern nur brüchige Zweige komme. Wie also weitermachen?
Ich habe jetzt irre viele Seiten gelesen (zum Beispiel diese hier, die echt informativ ist: "Geld verdienen mit Blogs"), die mir alle sagen, dass der ERSTE SCHRITT, mit einem Blog reich zu werden, der ist, es bekannt zu machen. JA WIE DENN?
Ich meine,  ich kann ja schlecht Infozettel in den Straßen plakatieren. Außerdem wäre ja dann der darauffolgende Schritt, meine Leser quasi zu zwingen, auf die Werbung zu klicken. Und das, wo ich selbst Werbung so hasse. Da beißt sich doch wieder mal das Nashorn in die… also die Katze in den --- Ihr wisst, was ich meine.
Ich geh jetzt kochen. Da weiß man, was man hat.

Sonntag, 7. August 2011

Mehrwert verpflichtet!

Wenn ich gewusst hätte, WIE käuflich die Welt ist, hätte ich auf diesem billigen Wege echt schon früher angefangen, Taschengeld zu verdienen. 
Leute, Leute, „content“ ist alles. „Content“ makes the world go round, merke ich – und frage mich, warum diejenigen, die andere beauftragen, ihre Blogeinträge zu schreiben, überhaupt ein Blog haben. Wahrscheinlich wieder wegen des Geldes. Was sonst. Vielleicht kann mir dann aber jemand erklären, warum die Geld für „content writer“ ausgeben, statt selbst zu schreiben? Beziehungsweise: wie viel verdienen die um Gotteswillen denn mit ihrem Blog, dass die sich leisten können, jemanden anzuheuern – wie mich – der Blogeinträge schreibt?
Das ist doch mehr als fragwürdig. Oder ich bin einfach nur naiv und kriege jetzt aufs Brot geschmiert, was die Rache dafür ist, dass ich mich dem Thema Web 2.0 gegenüber lang und effizient verweigert habe. Muss gleich mal meinen Mann fragen, dem ich bis dato Gesprächsthemen wie dieses untersagt habe. Mir gegenüber. Zu führen.
Aber nun, jetzt bin ich mittendrin in diesem moralfreien Raum der Billiganbieter von Gedanken und darf mir selbige selbst darüber machen. Hier.

In den letzten Tagen ist mir also angesichts der Text-Schreiberei ein Wort mehrfach aufgefallen, dessen es meiner Ansicht nach einer etwas genaueren Analyse bedarf.
MEHRWERT…
Meist, wenn „man“ als Autor einen Text für andere zu einem bestimmten Thema (ich habe die Eichen dann doch gemacht, ich ….. bin halt doch auch SEHR käuflich - und mir war EXTREM langweilig)….VERB?
- Vamperl’sche Abschweifung -
Junge, ich klinge schon wie ein alter Hase, dabei habe ich gerade mal 15 Texte abgegeben… aber hey, das ist das andere, was ich gelernt habe: Show must go on, pretending is everything!
Also anders:
Wenn man in unserem business des content offers auf Aufträge stößt, die im quality ranking oben stehen, sind das meist die, in denen es um „Mehrwert“ für den Kunden/ Leser geht. Also keine reinen SEO-Texte.
Klingt busy-busy, was?

Nun, da ich mich als Schreiberling, auch das habe ich gelernt, nicht gedanklich zu sehr mit dem Thema befassen soll (weil es dann zu lang dauert und die input-output-relation dann nicht kosteneffizient ist), mache ich es eben jetzt.
-         Ende der Abschweifung –

….. zu schreiben hat, der KEIN offensichtlicher Werbetext sein soll, dann wird, insbesondere bei Blogeinträgen, gerne mal ein MEHRWERT FÜR DEN LESER gefordert.

MEHR-WERT. Was wird da von mir verlangt? Was ist denn ein Mehrwert?
Erst dachte ich, dass es sich darum handelt, dass der Blogbetreiber mehr Wert aus dem ziehen soll, was ich da von mir gebe. Dicke Kohle machen auf meine Kosten, soweit kommt’s noch.
 Soweit kommt’s wirklich.

Aber darum geht’s natürlich NICHT. Es geht darum, dass ich – gelinde gesagt – nicht schwallen soll. Oder klarer: keine Scheibenwurst fabrizieren, sondern ECHTEN Inhalt, der dem Leser was bringt, nach dessen Lektüre er am ende sagt: „Wow, das war was, jetzt habe ich was gelernt, es geht mir besser, ich weiß jetzt, wie ich meine Hämorrhoiden bekämpfe!“ oder „Aufgrund dieses Textes über Eichen ist mir heute erstmalig bewusst geworden, dass wir in Deutschland ein Problem mit dem Waldsterben haben. Das ist aber toll – das Blog ist mir echt mehr wert als alle anderen!“
So ist das wohl mit dem Mehrwert. Und hey – dafür bin ICH (unwesentlich mit-)verantwortlich! Das KANN moralisch doch gar nicht fragwürdig sein. Und für mich isses dann auch noch mehr wert.
Für Euch jetzt? Hm…. Nicht wirklich. Aber in meinem eigenen Blog bin ich ja nicht MEHRWERTVERPFLICHTET – schließlich kriege ich auch kein Geld dafür


Merksatz an mich selbst: wieder mal aggressiveres Marketing betreiben! 
So vielleicht...?!

Freitag, 5. August 2011

Welchen Tee trinkt Dagobert?


Junge, Junge, Junge – diese Textbrokerei ist schon der Knaller. Nicht, dass ich jetzt unermesslich reich würde, aber das wirklich Spannende für mich ist, dass die eigene Effizienz steigerbar ist. Das habe ich schon  nach der relativ kurzen Zeit von zwei Tagen gemerkt: man recherchiert auf einmal schneller, arbeitet sich fast gezielt in bestimmte Themen ein und tippt irgendwas zusammen. Und man lernt: die Überschrift macht's. Das mache ich in meinem Job so gesehen auch täglich alles - und habe es auch in meinen Studijobs vorher schon immer gemacht-, aber das zählt jetzt nicht, weil das nicht Teil des Millionen*** äh-ja..…. ich nenne es mal kurz als vorrübergehenden Arbeitstitel zu „100.000 €-Projekt“ …. es ist.
Und in meinem Job kriege ich ordentliches Geld, bei Textbroker ist das schon ein bisschen anders. Nicht, dass es völlig unterbezahlt wäre, aber realistisch betrachtet kann man nicht davon leben, es sei denn man ist in der höchsten Kategorie (und ich glaube, Leute die DA sind, kriegen woanders bessere Kohle und machen das Ganze bestenfalls als Hobby) oder arbeitet VERDAMMT schnell. Fließbandschreibe halt. Immerhin ist mir jetzt klar, wer die ganzen Texte im Netz verfasst, die oft so beliebig und austauschbar wirken. Nichtsdestotrotz gibt es auch Aufträge, die richtig aufschlussreich und spannend sind – und DIE suche ich mir gerade. So habe ich heute etwas über die aktuellen Wohntrends gelernt (lässt sich leider für’s Projekt nichts drZUaus machen) und werde mich nachher mit der guten deutschen Eiche beschäftigen.
Soviel erst mal für jetzt. Denke noch darüber nach, ob es heute einen echten Knallertipp zum Geldsparen gibt. Außer Onkel Dagoberts doppelt benutzten Teebeutel. Dazu vielleicht noch eine echte Information: Das gilt nicht für Schwarztees, sondern nur für Grüntees, Oolong und Rooibos. Ergo: Onkel Dagobert trinkt keinen Schwarztee!

Sonntag, 31. Juli 2011

Onkel Dagobert ist schuld!

Ok, jetzt wird mir die ganze Sache unheimlich. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, die kommenden zehn Monate hier rumzujammern (lief gerade so gut, das Jammern), da kam heute Nacht ein neuer Leser dazu. Und Komplimente zu meinem „Stil“ -  allerdings nicht von diesem Leser. Willkommen an dieser Stelle *grüßgott*. Bis dato wusste ich noch gar nicht, dass ich so was habe. Also Stil, nicht Leser (sonst würde ich ja Selbstgespräche führen….. aber wer weiß…. Im Netz ist ja Vieles möglich).
Außerdem ganz viele Besucher – waren es bisher statistische 19-20 pro Tag, waren es allein heute über die Bestmarke gehende 26. Ich bin kurz davor, vor Stolz, Selbstüberzeugung und blanker Freude auszuflippen – auch wenn die Euronenzahl stagniert. Geld wird ohnehin überbewertet! Aber was sehe ich? Da hat doch tatsächlich zweimal jemand „überflüssig“ bei dem „Du musst passieren“- Post angeklickt. Das steht meinem Selbstbeweihräucherungsimpetus jetzt völlig entgegen.
Völlig wurscht, ich ignoriere die Kritik und mache da weiter, wo ich aufgehört hätte, wenn nicht jemand wild um sich geklickt hätte: bei der momentan steigenden Leserzahl.
Das macht mir Angst, auch wenn ich weiß, dass sie nichts zu bedeuten hat und ich nicht größenwahnsinnig werden sollte. Ein guter Leser ist ein wiederkehrender Leser und ein wiederkehrender Leser kommt nur, wenn es Grund zur Wiederkehr gibt. Der Grund kann entweder sein, dass man am nächsten Tag MEHR lesen möchte (geht mehrmals), oder aber, dass man, weil’s so miserabel war, was man las, darauf hofft, dass man am nächsten Tag besseres zum Lesen bekommt.
Die Leserschaft bleibt dann allerdings aus reiner Hoffnung vermutlich keinen dritten Tag bei der Stange.
Das ist im Grunde so wie mit dem Leben: Reinkarnation lohnt sich nicht in allen Fällen. Also: es geht nicht nur darum, die Quote zu halten, es geht um mehr. Es geht um echte Existenz. Bei der Reinkarnation und im Netz. Um es in andere Worte zu fassen: ich möchte keine Blattlaus sein!
Also frage ich mich zum wiederholten male: was interessiert die Leute überhaupt? Ich habe eben das Blogverzeichnis der Bloggerei durchstöbert, um herauszufinden, womit ich punkten kann.
  • Reisen kommen gut an, habe ich festgestellt. Da kann ich mit dienen – leider fehlt mir der bezug zu „Geld“, denn bisher habe ich, bis auf die Tatsache, dass man beim Reisen in der Regel irre viel ausgibt, kaum Verbindungen dazu herstellen können. Kaum jedenfalls zum Sparen, es sei denn, man berücksichtigt das aktuelle Konsumgöttinnenprojekt (überall Projekte…), bei dem man kostenlos auf der Alm, in der Karibik oder auf Mallorca residieren darf. Der kleine Haken ist, dass der Flug selbst gezahlt werden muss, aber hey, gespart ist gespart!
  • Essen kommt gut an. Hatte ich schon zu oft. Schreibe ich mehr darüber, mache ich mich verdächtig – und ich muss ohnehin abnehmen!
  • Einblicke in das Private, Innere, Geheime ziehen „Kundschaft“ – da kann ich nicht mit aufwarten, denn ich will geheim bleiben.
Und außerdem: das sind alles Themen, die zeitlos sind – damit werde ich auch nach Ablauf des Jahres noch Blogs füllen können; denn HIER geht’s ja um die harte Kohle binnen eines Jahres.
Ich habe mir also heute gedacht, dass ich mich mal an den WIRKLICH erfolgreichen Personen im Millionärs- und Milliardärszirkel orientieren sollte und es so machen, wie sie. Die Erkenntnis der Gedankenkette war – nein, nicht ernüchternd, sie war illuminierend, nachgerade beflügelnd transzendent. Denn plötzlich zog vor meinem geistigen Auge die gesamte Wirtschafts- und Erfindungsgeschichte, die Industrialisierung als solche, quasi der Anbeginn des Kapitalismus vorbei. Mir wurde klar, warum ich in einer Welt wie dieser lebe.
Schuld war in diesem Falle Onkel Dagobert. Seinen ersten Kreuzer verdiente er mit Schuheputzen, weswegen ich die Umsetzbarkeit dieser Strategie im Alltag genauer, wie es so schön heißt, „evaluierte“. Mit dem Resultat, dass es mir als berufstätiger Familienfrau absolut unmöglich sein wird, meine Zeit Schuhe putzend auf der Straße zu verbringen. Denn dann, wenn ich Zeit hätte, wird keine/r mehr die Schuhe geputzt haben wollen. Da ist es so dunkel, dass man den Dreck ohnehin nicht mehr sieht. Also, dachte ich mir, muss eine Alternative her. Wenn ICH nicht kann, muss jemand anders was machen. Eine Maschine oder so. Voller Enthusiasmus mir diese Maschine vorstellend ging mir auf, dass es so was schon gibt. Schuhputzautomaten, oder noch schlimmer: Schuhautomaten, für den Fall, dass sie GANZ sauber sein sollen. Wegwerfschuhe. Ich gebe zu, aus meiner Verachtung spricht der blanke Neid. Wieder eine Idee, die jemand anders hatte.

Vielleicht doch Straßenmusik? Das ließe sich hinsichtlich des Zeitfaktors gut so umsetzen, dass ich, im Halbparterre wohnend, die Fenster öffnen könnte, Musik laufen lassen und unterhalb des Fensters ein Schild aufhängen könnte, auf dem steht ein Pfeil nach oben und unter diesem „Geld“.



Geld zum Fenster rein werfen – das ist doch ECHT innovativ. Nicht überzeugt? Dann werft es doch weiterhin zum Fenster raus. Mein stellvertretender Hut: