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Mittwoch, 23. Mai 2012

Erinnerungen

Ich wollte was schreiben, was mit Geld zu tun hat - aber jetzt ist mir nicht mehr danach.
Manchmal dauert es lange, bis einen Nachrichten erreichten - diese hat mich nun sehr spät erreicht, und trotzdem bin ich traurig.
In Erinnerung an einen wirklich witzigen Julitag ("hey, Schwaaaaaz, du hast da ne Hose aufm Kopf!"), farewell, Marcus!

Mittwoch, 18. April 2012

3,60 €

Zinsen. UNFASSBAR - wo die Bank of Scotland doch den Zinssatz gesenkt hat.
Ich arbeite aktuell an einer Homepage - wie bereits vor einigen Tagen angedeutet (die allerdings nciht,. wirklich GAR nichts mit der eigentlichen Geschäftsidee zu tun hat.


Dienstag, 10. April 2012

Echt Grass

Hat nur was mit Politik zu tun, mein Tagesthema, nix mit Geld (nur insofern, als mir mal ein signiertes Grass-Buch bei Amazon 10€ einbrachte, was aber lange vor dem Millionenprojekt war).

Und wer es nicht lesen mag, der lasse es bleiben - wer anderer Ansicht ist als ich, mag sich gerne äußern, von mir aber bitte keine Einsicht verlangen und glauben, mich von meiner Ansicht abbringen zu können - denn im Zentrum meiner Gedanken steht die Interpretation eines Textes, der behauptet, ein Gedicht zu sein, der dies aber nicht ist und der deswegen noch viel einfach textimmanent zu deuten ist als alles anderen Texte, die die selbe Vorgabe mindestens ebensowenig erfüllen.
Echt Grass - weil er mal wieder den Mund aufmacht und spaltet.
Echt Grass, weil Grass schockt - mal zu Selbstpromotionzwecken, mal, weil er wirklich was zu sagen hat.
Echt Grass einfach - so war er wohl schon immer, so wird er wohl auch die kommenden zwanzig Jahre seines ihm vergönnten Lebens bleiben.

Aber ich frage mich seit Tagen, weswegen es problematisch ist (abgesehen von der deutschen Geschichte), ein außenpolitisches Manöver einer sich selbst als demokratisch bezeichnenden Regierung in einem öffentlichen Medium eines anderen Landes zu kritisieren? (nicht nur ich - und andere haben eine Antwort: SZ zu GG
Die Gleichsetzung von "Antisemitismus" mit der Kritik an der Israelischen Regierung in Bezug auf deren außenpolitisches Gebaren zeigt meiner Ansicht nach den Wunsch nach einem Freibrief für jedwedes militärisches, außen- und innenpoltisches Handeln, der sich in der Geschichte begründet sieht - SO kann man aber keine zukunftsträchtige Staatenpolitik machen. SO kann man nciht zu einer Überwindung der geschichte beitragen, SO kann man nciht die eigenen probleme glaubhaft lösen.
Ganz abgesehen davon, dass Israel als Staat (NICHT "die Israelis", keinesfalls "die Juden" - denn in Israel gibt es ja durchaus auch Christen, Moslems und weitere Glaubensrichtungen - wie die der unzähligen Gastarbeiter aus Thailand, den Philippinen, China....) nur dann glaubwürdig ist, wenn es die gleichen Rechte und Pflichten hat wie alle anderen Staaten.
Was das Recht all derjenigen angeht, die in Gaza oder der Westbank leben, wird da meiner persönlichen Ansicht nach im direkten Kontakt sehr oft sehr sanft mit der israelischen Regierung umgegangen....
Aber nochmal zu Grass im Zitat : "Es ist antisemitisch, darauf zu bestehen, dass Israel in Deutschland nicht kritisiert werden darf", sagte Avnery. Israel wolle mit denselben Maßstäben wie andere Staaten gemessen werden. 
Danke, Herr Avnery - ganz meine Meinung!
Wenn ich Grass richtig verstanden habe, geht es ihm um Kritik an einem Verhalten, das ihm unrechtmäßig scheint - wer will ihm dies verbieten? Wer glaubt, das Recht zu haben, ihm den Mund zu verbieten?  Warum? Ist Zensur das Mittel der Wahl? Ist Wegschauen (weiterhin) auf der Grundlage einmal begangenen Unrechts das Mittel der Wahl? Wird Unrecht zu Recht, wenn es in abgewandelter Form wiederholt wird?

Es steht in dem Text NICHTS, was daran im Sinne der Menschlichkeit und des unterstellten Antisemitismus kritisierbar ist - der einzige Grund, den ich mir denken kann, warum so heftig reagiert wird, ist, dass da einer einen Finger in eine nie geschlossene Wunde legte. Und er weiß, sie wird weder heilen, noch verbunden werden - sie wird bleiben und vielleicht als Sepsis den ganzen Weltkörper vergiften. Auweia, jetzt muss ich aufpassen, die Neonazis verwenden ja auch Körpermetaphern....

WIRKLICH zum Schreien ist aber, dass sich jetzt hohlköpfige Antisemiten sowohl Grass als auch Gaucks anstehende Israelreise zunutze machen, um ihre menschenverachtende Ansicht im netz zu verbreiten - ätzend! Keine Vernunft mehr in diesem Land....

WAS GESAGT WERDEN MUSS

„Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.
Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir – als Deutsche belastet genug – Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen.“
...
„Was gesagt werden muss“: Das umstrittene Israel-Gedicht von Günter Grass im Wortlaut - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/was-gesagt-werden-muss-das-umstrittene-gedicht-von-guenter-grass-im-wortlaut_aid_732817.html

Samstag, 3. September 2011

Ein GANZ normaler Tag

Schon wieder so eine Erfahrung: was man für Geld nicht alles tut!
Im Grunde sind wir doch alle nur Prostituierte unseres Lebensstils - so, das musste mal gesagt werden! ;-)

Aber ernsthaft: wir kamen auf die glorreiche Idee, heute mal zu einem (seriösen!) Casting zu gehen. "Wir" waren: meine Familie und ich gemeinsam mit zwei befreundeten Paaren und deren Nachwuchs.
Gerechnet hatte ich, angesichts der breiten Publicity der Serie, für die gecastet wurde, mit relativ hohem Andrang, weshalb wir extra ein bißchen früher kamen. Eine halbe Stunde.
Und eigentlich wollte ich (psst, ganz unter uns....) auch nur ein paar menschliche Kuriositäten für mein liebes kleines Blögchen sammeln, um mich hier darüber auszulassen, wie geldbesessen die Welt doch ist *räusper* - langer Rede kurzer Sinn: außer uns war keiner da *hust*. Erstmal jedenfalls.
Weswegen wir uns angesichts der des Nervenzusammenbruchs nahen Casterin ("Um die Zeit standen sie in T. schon Schlange!" - "Mein Gott, was mache ich denn, wenn keiner mehr kommt!?" - "Ich muss dann nach den Ferien nochmal casten!") erbarmten, uns auf eine auf dem Boden aufgeklebte Postkarte zu stellen und dümmlich zu grinsen. Fast alle, bis auf meine Tochte ("Ich will nicht ins Fernsehen!") und den Mann meiner lieben Freundin, der das Ganze, glaube ich, ohnehin für vollkommen grenzdebil hielt und nur passagenweise mitlachen konnte.
Aber ja, wir haben es getan, auch wenn wir nicht daran glaubten, dass die GERADE UNS suchten *g*.

Achso... über das (mögliche) Geld bei Buchung dürfen wir nicht reden. Es ist auch, ganz ehrlich gesagt, nicht wirklich der Rede wert. Insofern dürfte ich hier gar nicht über diesen Tag schreiben, weil er mit Geld nichts zu tun hatte (außer, dass wir es im ****-Restaurant ausgaben *hüstel*), bis ich eben die Glotze anmachte - aber...

Nach dem Casting jedenfalls waren wir, diese Impression eines Samstagnachmittags möchte ich Euch nicht vorenthalten, zum Spaziergang in einem Tal, in dem es mehrere kleine Seen und einen idyllischen Wasserfall gibt. In diesem wollten die Kinder sich gerne besprenkeln lassen und baden. Als wir dort ankamen, räkelte sich ein Mann in weißer Unterhose auf den moosbewachsenen Felsen, der von einem anderen Mann mit grauen Chucks fotografiert wurde. Augenscheinlich hatte das ganze eher wenig mit einem professionellen Shooting zu tun, sollte aber sicher so aussehen. Der mit den Chucks hatte noch mehr an und sah auch ganz normal aus. Leid tat mir der Typ auf den Felsen, der versuchte, lasziv zu schauen und dabei entspannt zu wirken - nicht ganz einfach unter einer aus dem Fels kommenden Quelle, wenn sich drei wildgewordene Familien völlig ungeachtet der Laszivität nähern, weil die Kinder ins Wasser wollen....(und das beste Motiv haben die nicht mal gestellt - ICH hätte dem Typen ja gesagt, er soll sich so hinlegen, dass das Wasser von oben herab über ihn drüber läuft, so als wäre er ein teil der Natur *hachja* - ein Faun in ner weißen Unnerbüx......)

Auch dies hatte nichts mit Geld zu tun, es sei denn, die beiden verkaufen die Bilder, was angesichts der schwarzen Gummibadelatschen an den Füßen des sich als Adonis fühlenden jungen Mannes eher schwer werden dürfte. Ich weiß, wovon ich rede - das Netz ist ein Haifischbecken!!!

Aber jetzt - die Krönung des Abends:
Prinz Mario-Max zu Schaumburg Lippe verkauft für KNAPP UNTER HUNDERT EURO  Reichtumskonzentrat mit Reichtumsenergie!  Das ist doch unglaublich, wie die Menschen ihre KOHLE rausschmeißen - ich würde Euch gerne raten, nicht auf die Links hier im letzten Absatz zu klicken, weil ich es fast für unverantwortlich halte, wenn sich die Klickrate da erhöht, aber ich müsste sonst sooo viel beschreiben....
NEPP - Da hält dieser Pseudo-Adelsmann doch eine reflektierende Box aus Metall in die Lichter der Kamera und sagt "Wenns hier leuchtet, dann braucht Ihr den Anhänger, um die Reichtumsenergie blitzschnell zu erhöhen!" - Wie soll denn angestrahltes Metall NICHT Leuchten? Blinde werden nicht reich, klar - alles klar... was rege ich mich darüber auf, dass ..... sagt mal, KAUFT das jemand??
DARF der das denn so verkaufen: Ein grüner Spritzer aktiviert Ihre Reichtumsenergie, so dass der Geldfluss des Universums Sie erfüllen möge.
 
Ich mische mir jetzt auch gleich Brennesselpampe und besprühe mcih mit Energien....
Meine Güte.... ne, dann lieber keine Reichtumsenergie... oder eben hach Ihr wisst schon..... ;-)

EDIT: Ich muss meine "Beraterseite" promoten! Besser als der Reichtumsenergetiker bin ich garantiert!

Freitag, 2. September 2011

Do it yourself!

Wieso glaube ich eigentlich, dass ich was Besonderes bin?
Das ist ganz einfach. Es gibt tausende Blogs und Webseiten, die sich dem Internetmarketing verschrieben haben. Mindestens dreimal so viele, die sich selbst für wahnsinnig interessant halten, obwohl sie nichts zu sagen haben. Und noch mal so viele, die sich mit den Themen Gesellschaft, Kultur, Humor oder Philosophie beschäftigen.
Alles schon dagewesen, alles nichts Neues – ABER: ich bin eine Frau. Und ich kann Multitasking. Deswegen versuche ich, alles unter einen Hut zu bringen, was ich eben aufgezählt habe UND dabei noch authentisch zu sein.
„Authentizität“ ist übrigens ein absolutes Modewort, dessen Bedeutung immer unauthentischer wird, je häufiger es strapaziert wird. Was damit gemeint ist, nennt sich landläufig auch „Echtheit“ – emotionale, im Auftreten, überhaupt. Niemandem etwas vormachen. Ich gebe mit selbst das Authentizitätssiegel und frage mich: wieso bin ich denn nicht schon reich bei meinem irren Geschäftsmodell? Irgendein CLOU fehlt mir noch.....
Eben sagt die Frau im Fernsehen "Sorge um den Euro" - ja, die habe ich auch....
und weil DU mir keinen gibst, wenn ich Dich darum bitte (oder zu der überschaubaren Gruppe gehörst, die sich bereits erbarmt hat), helfe ich mir jetzt selbst. So.
Ich publiziere jetzt mein Spiel, das ich vor zwei Jahren begonnen habe - und dann werden wir ja sehen, wer hier reich wird! *schmoll*

Auch wenn es wie Känguruhs aussieht: es sind EICHHÖRNCHEN!

 

Donnerstag, 1. September 2011

Testen, testen, testen....

Heute kam mal wieder ein Paket. Ein Paket - eigentlich hätte man es (aus Kostengründen!) prima als Päckchen schicken können - vom "Lisa Freundeskreis". Im Paket war ein "Waterproof-Set" von Tesa-Powerstrips, eine Packung Waterproof-Klebehaken und ein paar Proben für meine Freundinnen.
Man darf sich fragen, wozu ich das brauche - viel interessanter ist aber, DASS ich es HABE. Denn das wunderbare Set (inklusive dreier Zeitschriften "Lisa", wodurch sich der Name des "Freundeskreises" klären dürfte) ist nämlich mal wieder eine Produktprobe, genauer ein Produkttest. 
Der Unterschied liegt in den Fingern: über den Produkttest sollen die Testerinnen möglichst vielfältig berichten - auch auf dem eigenen Blog. Nun bin ich an der Stelle noch lange nicht, denn der heutige Tag stand im Zeichen eines (kostenlosen!) Zirkusbesuches inklusive Hüpfburg, Karussel und Minieisenbahn (alles auch kostenlos....) sowie eines Besuchs eines Bällebades in einem (nicht schwedischen!) Möbelhaus. Kurz: Ich hatte NULL Zeit! 

Was ich gerne im Sinne des kollektiven Sparens und Gelderwerbens trotz Zeitmangel machen möchhte, ist, heute "meine" Produkttester-Portale zu empfehlen - nicht ganz uneigennützig versteht sich ......- dazu später mehr. Die ganze Produkttesterei jedenfalls ist eigentlich wirklich witzig. Man bekommt Produkte, die man selbst behalten und testen darf, die man als Pröbchen (im Sinne des "Tryvertising") auch an die Freundinnen und Freunde weitergibt - und in manchen Fällen gibt man anonymisierte Marktforschungsbögen irgendwo ein. Oder man berichtet eben über das Produkt - ich sage nur "Rama Unwiderstehlich"!
Wer Lust auf sowas hat, kann sich ja anmelden, aaaaaber:
Es wäre nett, wenn Ihr Euch über mich dort anmeldet, denn dann kriege ich Punkte, die mich zwar nicht reich machen, mir damit aber die Chance erhöhen, eine mit Swarowski-Kristallen besetzte Bohrmaschine gewinnen zu können. Jaja, sowas gibts...... ich wundere mcih auch immer mal wieder über die Kuriositäten, die mir quasi als gesellschaftliches Treibgut so täglich vor die Augen geschwemmt werden.....
Und jaja, richtig gelesen: es ist nicht etwa so, dass ich die Maschine KRIEGE, nein, ich kriege die CHANCE, sie zu kriegen - auch dies eigentlich eine ähnliche Kuriosität wie die Maschine selbst. 
bei den anderen kriege ich Punkte, mit denen ich glaube ich irgendwann mal was anfangen kann - keine Ahnung, aber ich hoffe, es zahlt sich aus. 
Ich ahbe übrigens tatsächlich schon einige wirklich gute Tests gehabt - mit dabei war bspwe. ein Produkt von Shiseido (im Wert von 90€ - AUA!), von Olaz, die Tesadinger - uvm. beim Lisa-Freundeskreis kriegt man eben auch immer die Zeitschrift dazu, die man sich dann nicht kaufen muss.  Ok... erwischt... ich hätte sie mir ohnehin wohl nicht gekauft.....also EIGENTLICH lese ich sie gar nicht... aber 'S KOSCHT HALT NIX, NA NEMMT MER'S AU!
Ja, soviel erst mal für jetzt...muss noch Texte brokern....

heute dank eines content-Auftrages gefunden, wie es ist, kann ich nicht sagen: www.kjero.com
www.probierpioniere.de: ~^v^~
Und dann, zuguterletzt:
Das Portal, auf dem man tatsächlich sparen kann, WENN man was braucht, was dort angeboten wird (und sich nicht blind verleiten lässt...): www.groupon.de (Bitte über diesen Link, dann, Ihr wisst schon....)


Mittwoch, 10. August 2011

Gefälle beim Gefallen


Hatte ich mich gestern zunächst der Darstellung des Phänomens „Geldfetischismus“ gewidmet, finde ich doch, dass die moralische Fragestellung zumindest noch einmal weiterführend betrachtet werden sollte, ehe das Thema auf meinem Blog wieder in den Untiefen des Netzes versinkt. Auch deswegen habe ich gestern die Sub-Unterschrift gewählt, dass der post nur für „moralisch stabile Personen“ geeignet sei, die wissen, was sie tun, falls sie sich durch die Idee der Psycho- und Sprachprostitution, die man als solche nicht benennen darf, inspiriert fühlen.
Mein erster Gedanke während der Reportage über Gelddominas, Geldsklaven und Geldfetischismus war tatsächlich: „Cool, das ist DIE Idee. Da sind Leute, die WOLLEN einem das Geld ja quasi geben!“
Was gibt es Naheliegenderes, wenn man auf der Suche nach Menschen ist, die einem freiwillig Geld geben, als dieses?
Lapidar betrachtet: Ich will Geld, ich kann andere fertigmachen, ich finde es gar nicht schlimm, andere fertig zu machen (sofern diese es wünschen!), sie wollen mir Geld geben – Deal perfekt!
Dabei ist genau der Aspekt wichtig, dass der andere, wenn man ihn als Partner sieht, genau das selbe wünscht wie ich, nämlich mir das Geld zu geben. Und noch ein bisschen mehr…. Aber dazu später.
Nun ist es so einfach aber nicht, denn das „Spiel“ sieht gewisse Regeln vor. Eine Regel ist, dass die Geldempfängerin (der Rollenverteilung wegen verzichte ich auf die männliche Form!) dem Geldgeber letztlich gewisse Dienste erweist. Diese sind im Falle der Geldfetischisten für die Dienstleisterin absolut unbedenklich. Das Spiel sieht es vor, dass sie sogar ihre Identität verdeckt halten kann, da der Sklave ja keinerlei Recht darauf hat, „seine Herrin“ zu sehen, kennen zu lernen, geschweige denn zu treffen oder gar körperliche Berührung zu erfahren – nicht mal auf sadomasochistische Art. Genau darin liegt der Reiz des Spiels – in der Vorstellung, in den Hoffnungen, in der BEZIEHUNG, die entsteht. Und darin, dass nur eine Person die Kontrolle über diese Beziehung hat. DAS ist die Essenz des Ganzen. Nach wie vor könnte man sagen: „Wieso, ist doch alles ok – das sind selbst gewählte Spielregeln, beide machen mit, kein Problem.“
Ja, aber…..!
Wie bei allen Formen sexueller Phantasien – täuschen wir uns nicht, darum geht’s! - Auch wenn ich persönlich Geld und Sexualität nicht auf diesem Level miteinander in Verbindung zu bringen vermag – gibt es die Tendenz zur Steigerung bestimmter Mechanismen, um die ersehnte Befriedigung zu erreichen.
Bei Geld ist die maximale Steigerung schlicht und ergreifend „kein Geld“, denn irgendwann ist der Geldsklave pleite. Das ist es, worauf das Spielchen abzielt – beiderseits. Es ist also Teil der Regel, dass der Geld-Sklave irgendwann KEIN Geld mehr hat, während die Domina Macht und Kontrolle anhand des erhaltenen Geldes ausübt und ALLES hat (das würde, wenn man das Gedankenspiel korrekt zu Ende denkt, auch bedeuten, dass sie dem Sklaven das Geld ZURÜCKgeben könnte, eher dieser zugrunde geht).
Eine Beziehung kann eigentlich auf Basis der Spielregeln nur funktionieren, wenn sich beide Partner an die Regeln halten und gegenseitig aufeinander achten.
Genau DAS aber sieht die Konstellation im Abhängigkeitsgefüge des Rollenspiels Domina-Sklave ja gar nicht vor.
Und dennoch: Eine „echte“ Domina macht sich im Zweifelsfall strafbar, wenn ihre sadistischen Praktiken den betroffenen Freier zu sehr verletzen oder im Zweifel gar umbringen. Sie wird also darauf achten (müssen), nicht „zu weit“ zu gehen, muss sich auskennen in Anatomie und Psychologie, muss sich in ihre Geschäftspartner einfühlen können, um innerhalb des Spiels zu bleiben und dennoch den Bezug zur Realität nicht zu verlieren. DAS ist Teil IHRER Kontrolle. In der Regel gibt es Vereinbarungen, die eingehalten werden, um (ungewollte) Verletzungen am Körper des anderen zu verhindern. Das setzt, trotz des Aufgehens in einem Rollenspiel, voraus, dass eine Vertrauensbeziehung zwischen „Sklave“ und „Herrin“ besteht. Diese Vertrauensbeziehung, letztlich die Geschäftsbasis des Ganzen, steht als dem „echten Leben“ zuzuordnende Instanz über dem Rollenspiel.
Bei den Gelddominas allerdings – und jetzt nähere ich mich nach endlosen Exkursen dem ethisch-moralischen Problem - ist das anders. Die psychische Abhängigkeit und Hörigkeit bringt Männer dazu, so die Reportage, ihre Existenzen aufs Spiel zu setzen, ihre Familien ins Unglück zu stürzen, sich völlig in die Abhängigkeit einer ihnen gänzlich unbekannten Person zu begeben. Noch immer könnte man sagen: „Naja, ist doch selbst gewählt – kann doch die Domina doch nichts dazu!“ Und mindestens genau so ignorant bis naiv stellt sich auch Lady K. in der RTL-Reportage (ja, ich weiß: fragwürdige Quelle ;-)) dar: „Ich weiß auch nicht, wovon der Mann gelebt hat, er hat mir alles gegeben!“ und lächelt lasziv in die Kamera.

Ich denke aber, genau DAS macht die Sache zu leicht und damit auch zu verführerisch. Eine Gelddomina müsste nämlich, wenn sie ihren Job ernst nimmt, dafür sorgen, dass diese Art des „Untergangs“ einer Existenz aufgrund der Hörig- und letztlich auch Erpressbarkeit ihrer „Sklaven“ nicht stattfindet.
Die Grenzen zwischen Rollenspiel und „realer Existenz“, zwischen gespielter Dominanz und realer Ausbeutung, verwischen bei dieser Praktik zu sehr, eine Trennung zwischen Spiel und „zu weit gegangen“ ist, es sei denn, die Gelddomina hat a) Einblick in die Konten, b) eine realistische Vorstellung von den Lebensnotwendigkeiten der „Geldsklaven“, c) eine gute psychologische Ausbildung, um den REALEN seelischen Schaden bei den Geldsklaven zu erkennen, nicht möglich.
Die Verantwortung liegt, so finde ich, dennoch bei ihnen, denn sie haben, wie der Name schon sagt, die dominante Funktion in der Beziehung. Moralisch fragwürdig ist also für mich nicht die Praktik an sich. Moralisch fragwürdig ist für mich, je nach Verhalten, der Umgang der Dominas mit ihrer Verantwortung. Denn DIE haben SIE!
Bleibt nur, darauf zu hoffen, dass die Dominas gut im Überschlagen von Lebenshaltungskosten sind und im Stillen mitrechnen. Und darauf, dass sie ihren Job ernst nehmen und im Zweifelsfall einfach auch mal SO BÖSE, dass sie dem Sklaven weitere Überweisungen verbieten…..

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ohne weitere Worte

Eigentlich will ich heute gar nichts schreiben, und schon gar nicht darüber, dass ich gerne einen Euro hätte - denn heute möchte ich keinen. Ich bin noch immer entsetzt.
Es steht ja so schon SO viel Mist im Internet – und, wie ich gestern bei SWR1 in einem Interview mit Julia von Weiler (Podcast vom 20.07.2011) gehört habe, auch wirklich Schlimmes: 20% der Webseiten sind kinderpornografischen Inhalts, 13 Millionen Seiten dieser Art kamen im vergangenen Jahr zu den seit 2002 bestehenden 36 Millionen hinzu. 
DAS sind Millionenzahlen, die es auf der Welt nicht geben dürfte und wenn ich mir vorstelle, dass Menschen DAMIT Geld verdienen, dann muss ich kotzen und bin traurig. Natürlich weiß und wusste ich auch vorher um das Phänomen der Pädokriminalität, aber diese Zahlen, der rasche Anstieg und die Vorstellung, wie viele Menschen (wahrscheinlich Männer) in meiner unmittelbaren Umgebung rechnerisch davon betroffen sein müssten, machen mich für den Moment sprachlos.
Und weil mir dazu gerade eben einfach nichts mehr einfällt und ich keinen weiteren Mist ins Netz stellen will, belasse ich es für heute bei diesem Hinweis auf den meiner Ansicht nach sehr aufschlussreichen Beitrag oben. 

Freitag, 1. Juli 2011

13 - Zwangspause

Nun wollte ich mich gerade hinsetzen und darüber äußern, dass cih jetzt endlich mutig genug bin, meinen ersten Blogtext zu verschicken, da gibt mein Laptop den geist auf. Also der Akku. Und ZUDEM noch der Kontakt der Stromzufuhr. Das heißt, dass ich jetzt wohl nur noch knapp fünf Minuten habe, um meine Abwesenheit hier zu posten und die gelegenheit zu nutzen, auf DAUERWERBESENDUNG zu schalten, denn die Zwangspause soll wenigstens gut genutzt wertden, während ich "weg" bin.
SO EIN MIST - schon wieder Geld ausgeben statt kriegen. Blöööööööööd.

Wenn man es nicht schafft, EINEN Menschen dazu zu bringen, einem eine MILLION Euro zu schenken, dann könnte es vielleicht gelingen, von einer Million Menschen EINEN Euro geschenkt zu bekommen.

Um damit innerhalb eines Jahres ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen.

Das war am 21.11.2007 - und die Idee geriet angesichts einer jetzt vierjährigen Tochter und einer nachgefolgten mittlerweile fast Einjährigen und dadurch entstandenen Alltagsverpflichtungen wieder in Vergessen. Wenn ich ehrlich bin, ist die Idee nach wie vor  - dumm, arrogant und irgendwie.....
.....
aber.... warum eigentlich nicht?

Ich beginne also heute damit, mein Millionenprojekt zu starten. Und es wäre nett, wenn mir... sagen wir mal eine Million andere dabei helfen. Ich wiederhole es also nochmal: Ich hätte gerne eine Million Euro von Ihnen - äh, nein, falscher Anfang: Ich würde mich freuen, wenn Sie/ Du mir einen Euro schenken würden. Ich sichere auch folgende Spielregeln zu:

* innerhalb eines Jahres, beginnend mit dem heutigen Tag, möchte ich eine Million Euro haben.
Und zwar geschenkt. Es wird dafür keine Gegenleistung geben, außer quasi einem "warmen Händedruck" in Form der namentlichen Erwähnung des Schenkers auf dieser Seite.
Irgendwo, wenn ich kapiert habe, wie das mit dem Bloggen funktioniert. Oder aber eben keine Erwähnung, stattdessen ein netter Gruß an jemandem, der dem Schenker wichtig ist. "Liebe Grüße an Omi Trödli von Axel" beispielsweise. Oder auch gar nichts, außer meinem fortwährenden, ewigen und tiefen Dank. Zudem schließe ich natürlich jeden Schenker und jede Schenkerin in meine Abendgebete mit ein. Wenn ich dazu komme......
* Es dürfen keine Kosten entstehen - es geht also darum, quasi von null auf eine Million zu kommen. Der Blog darf nichts kosten, das Konto nicht, auch nicht alles mögliche andere, was mir nebenbei so einfällt, um an Geld zu kommen.
* Und DA sind wir an einem wesentlichen anderen Knackpunkt der ganzen Sache: nichts, was mir zu Geld verhilft, darf illegal sein. Das einzige Häkchen ist in diesem Fall, dass ich meinen Namen hier nicht publik machen will und deswegen einen Freund von mir bitte, das Konto zu eröffnen, auf das ich den Euro gerne hätte.
* Am besten darf es auch nicht unmoralisch sein. Naja, WENN es unmoralisch wird, werde ich das gesondert kennzeichnen müssen....., denn
* ich möchte versuchen, hier festzuhalten, auf welchen verrückten, möglichen und unmöglichen Wegen man irgendwie zu Geld kommen kann und zu dokumentieren, wie viel das wird - also... OB das was wird :D
* Sollte es MEHR als eine Million werden, dann spende ich den Überschuss an eine wohltätige Organisation, die ich hier zur Abstimmung stellen werde.


Nunja - alles Weitere wird die Zeit zeigen. Und meine Kreativität. Am 29.6.2011 endet meine Elternzeit - schön blöd, hätte ich mal das letzte Jahr genutzt.

Achso, ja - Kontoverbindung. 
In den Verwendungszweck bitte den Namen oder Gruß oder einfach nur "Abendgebet" eintragen, damit ich weiß, wem mein Dank gebührt.

No, I won’t start telling you any lies.
I’ll begin right with what I want: I want your money. To be precise, I would like to ask you for one Euro. No more, no less. I will offer no service in return except from mentioning your name or a link to your website with a grateful sigh on my homepage and the right frame of my blog. And maybe in my evening prayers – in case I pray. If you want to be on the safe side, you can ask me to publish greetings to anyone you like.
You ask me what I want the money for? Well, the answer is easy: I’d like to get one million Euros within one year – not only to be mentioned in the Guinness book of World Records but to get the million.
You ask me how I can be SO much forward? Well, it all started with a simple idea: people are often asked to give a Euro for a good purpose or something “very important” – but only in seldom cases the stated reason is real. No matter, many people spend the desired Euro just to get rid of their bad conscience. Or just to get rid of the Euro. Or both.
I decided to be honest. I will not give you the chance to get rid of any bad emotions. I will not sell you any healing products or promise you the fulfillment of a personal wish in return. The only thing you will get is the knowledge, that you’ve not been cheated. AND the chance to follow my way on my blog and homepage (which I will try to sum up in English from know on. I promise)

If you are convinced now that it’s no waste of money (or the best waste of money you can imagine), please transfer one Euro on my private bank account on:

A. Ott
IBAN:
BIC/SWIFT-CODE:

Donnerstag, 30. Juni 2011

12 - Sendepause

heute geht gar nichts - Sendepause. Geld wird überbewertet. Ich war heute das erste Mal wieder arbeiten nach der Elternzeit. Jetzt bin ich platt. Also heute kein Blog. Zumindest kein tiefschürfendes, philosophisches oder gar kreatives.
Stattdessen eine lustige Konserve: http://www.youtube.com/watch?v=_I40GjkM26E&feature=related