Posts mit dem Label Geld sparen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geld sparen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 7. April 2012

Ölige Frostern

Ursprünglich wollte ich hier "fröhliche Ostern" wünschen - aber angesichts der aktuellen SPARWETTER-Temperaturen fand ich "Frostern" sinnvoller. Außerdem stehe ich auf Buchstabenverdreher und brauche eine Begründung.
Das "ölige" (wahlweise -isch oder -ich gesprochen) kann ich jetzt natürlich auch noch begründen, indem ich ein wenig weiter aushole, 2000 Jahre etwa, und behaupte, an die "Letzte Ölung" des Jesus von Nazareth erinneren zu wollen. Gewollt zu haben. Ja, geschickt eingefädelt, nicht wahr? Den letzten, ein wenig abgedroschenen, Buchstabendreher überlasse ich jedem selbst.
Nun, es wäre an einem Karsamstag an der Zeit, jetzt anstandshalber etwas über den heidnischen Eierkult der Göttin Ostara (Falls es jamend noch nicht wusste: die GIBT ES wirklich. Also gab, falls man es glauben wollte, wobei fairerweise dazu gesagt werden muss, dass sie nicht ganz "bewiesen" ist  = Zufallswissen, wieder was gelernt heute!) zu monologisieren oder eben die Ölungsgeschichte nochmal aufzugreifen.
Aber ganz ehrlich: ich bin platt. Nach einem Konsumrausch sondersgleichen (nicht ich, die ganzen Schicki-Micki-Bratzen hier am Bodensee), einem Nachmittag in der Therme und gefühlten MILLIONEN versteckten Ostereiern fühle ich mich einfach nur noch so:
SPARHASE eben.....


Freitag, 23. März 2012

Genau genommen

...... habe ich echt schon recht viel erreicht. Ja, ich reds mir wieder schön, aber ich habe, das muss gesagt sein, von Panthene Pro V ein Hammertestpaket über TRND bekommen, das mich im Laden über zehn Euro gekostet hätte.
Najaaaa, ich hätte mir sowas wahrscheinlich nicht gekauft, aber jetzt, wo es nunmal da ist, benutze ich es natürlich. Nachteilig daran ist, dass ich es nicht recht vertrage - aber umsonst ist umsonst.....und bei dem Kampf um die Million zählt jeder cent. Mehr als die Gesundheit meiner Kopfhaut. Da muss ich jetzt durch!

Ansonsten habe ich mir bei der Bank vom Dirk ein Aktiendepot angelegt (das DAUERT, bis das alles unter Dach und Fach ist *ächz*) anhand dessen ich BALD (wenn das letzte Postident durch ist) Aktien kaufen werde. Zudem ahbe ich mir überlegt, dass es doch mal witzig wäre, für fünfzig Euro Rubbellose zu kaufen und zu sehen, was dabei rauskommt.
Achso, ja, einen Youtube-Highlight-Top-Click-Movie habe ich auch begonnen. Blöderweise habe ich zwei Wochen lang keine Stimme gehabt (und wenn ich KEINE schreibe, meine ich GAR keine), weswegen die Vertonung bisher scheiterte, da ich aktuell noch ein bißchen wie ein Papagei klinge und das den *eigenlob* durchaus gelungenen Basisfilm (was man nicht so alles macht, wenn man schweigend auf der Couch sitzt) eher zerstört denn bereichert. Ich hoffe darauf, ihn bald proudly presenten zu können, muss aber gestehen, dass ich befürchte, die Schnittsoftware könnte mich noch ein bißchen Blut, Schweiß und Tränen kosten. Positiv betrachtet habe ich aber 50% schon geschafft - die Bilder.
Nun, die Bank of Scotland hat mir übrigens still und heimlich die Zinsen p.a. gekürzt - ich habe zwar *träteräääää* schon 2,58 € Zinsen, aber ich finde den heimlichen Abstieg von 2,7% auf 2,6% nicht gut - und suche jetzt einfach ein anderes Tagesgeldkonto. Übrigens klappt DAS wirklich gut: auf dem Norisbankkonto bleibt NIX (ok... es KOMMT auch nix, wenn ich nicht schreibe....*räusper*) - alles wird gut verwahrt in meinen virtuellen Tresor geschafft und vermehrt sich dort. Insofern kann ich nur sagen: er rollt langsam, der Rubel, aber er rollt......

Dienstag, 21. Februar 2012

Lesen bildet (wenns gut läuft)

Es lässt sich gut an die Tage, das Geld fließt und ich merke, es fließt deutlich besser ohne das Bloggen. Ich bin nicht der Typ Mensch, der so verbissen dran geht, dass es nichts anderes gibt – und das müsste ich wohl. Die ganze Affiliate-Programme (beispielsweise) lohnen ja wirklich nur dann, wenn man möglichst viele Klicks kriegt- und die Leute weiter klicken.
Aber dazu bin ich nicht gemacht und dieses kleine Blögchen schon gar nicht.
Stattdessen schreibe ich wie doof für Content und fülle anderer Leute Blogs, und was soll ich sagen: es macht echt Spaß. Guck mal hier: http://www.der-mann.net/maennerkinderwunsch-wie-finde-ich-die-passende-frau-dafuer/ hab ich gestern geschrieben….
Jetzt könnte ich es natürlich einfach so machen, alle Texte, die ich schreibe, hier zu verlinken, aber das macht auch keinen Spaß und bringt ja keinem was. Deswegen habe ich dann doch mal wieder einen grandiosen Tagestipp (Monats-, Wochen-, oder bisher Jahrestipp….), wie man völlig legal eine Rendite von bis zu 90% erzielen kann!
Und wenn man jetzt nicht soooooo viel Wert auf „Geld-kriegen“ legt, kann man wenigstens „Geld-sparen“. Man kaufe bei

www.arvelle.de


unter den 1,00 Euro-Büchern mächtig ein, beschränke sich dabei allerdings auf Bücher, denen man im Zweifelsfall selbst etwas abgewinnen kann (sicher ist sicher) und stelle sie, so wie hier bei Amazon für zehn Euro (und damit deutlich unter allen anderen Anbietern) ein. Gut, jetzt ist nicht gesagt, dass das Buch jemand kauft, aber manchmal klappts, wie ich aus Erfahrung weiß. Und da er Trend ja bekanntermaßen zum Zweitbuch geht, steigen die Chance stetig.

Samstag, 19. November 2011

Heiße Luft in Tüten

Luftballons. Ich mochte sie nie, weder als Kind noch jetzt. Ihr Zweck erschließt sich mir nicht. Ich meine: wozu sollen sie gut sein? Es sind bunte Gummihüllen voller Luft. Was sie transportieren, ist ausgeatmete Luft. Im Prinzip Abfall – es sei denn, man ist ein Baum.
Dann kann man sie als Notreservoir betrachten. Ansonsten aber ist es doch so, dass man mit diesen Dingern nichts anfangen kann. Sie sind hoffnungslos überfrachtete Symbole einer „glücklichen Kindheit“, suggerieren einem eine heile Welt und produzieren letztlich nur Müll. Ja, man kann mit ihnen die Elektrostatik demonstrieren. Und ab und zu kann man mit ihnen spielen. Wenn man ein Kind oder besoffen ist. Aber für diese Zweckerfüllung würde ein Zehntel dessen an Luftballons genügen, was jetzt produziert wird.
Ich kann Luftballons nicht leiden. Und ich habe sie vermieden, solange es ging.
Aber seit ich Kinder habe, sieht meine Welt anders aus. Fröhlich bunte Farben schreien mich aus allen Ecken des Hauses halbverschrumpelt an. Sie brüllen aber nicht etwa „Hol endlich die Schere und mach mich weg!“, nein, sie schreien „Du herzlose Mutter, gönnst deinen Kindern nicht die winzigste Freude! FREU Dich gefälligst, dass sie so leicht glücklich zu machen sind!“
Ich falle morgens vor dem ersten Kaffee über Luftballons mit Krankenkassenaufdruck (wenn man werben will, sollte man lieber den zahlungsfähigen Kunden im Blick haben. Das sind selten die Kinder….), hole beim Staubsaugen geschrumpfte Katzengesichter unter dem Sofa hervor oder weiche um die Ecke swirschenden unbekannten Flugobjekten aus, weil die Luftballons ja „so schön sausen!“.
Nun, bis jetzt könnte man diesen Vorspann als Gejammere abtun – er hat aber eine weitaus größere Bedeutung. Er klärt auf über die menschliche Psyche. Die meine und die meiner Kinder. UNd sicher Millionen anderer auch........
Denn seit heute wissen meine Kinder, wo Luftballons wohnen. Wo es sie gibt. Ganz umsonst. Oder fast umsonst.
Wir waren auf einer Messe. Damit sich der Eintritt lohnt, sogar auf dreien. Und überall gab es Luftballons. Aufgeblasen, mit Gas gefüllt, händeweise als schlaffe Hüllen, versteckt in irgendwelchen großzügig ausgestattet wirkenden Taschen (die auch wieder in den Müll wandern, ich sehe es kommen) – und dennoch MOCHTE ich sie.Ansatzweise.
Weil ich das Gefühl hatte, dass sich „der Eintritt denn gelohnt hat!“ – schließlich nahmen wir was mit nachhause. Einen Turnbeutel beispielsweise mit dem Aufdruck einer nicht ganz günstigen Schuhfirma. Gefüllt war der Beutel mit 10 Luftballons in übertrieben fröhlichen Farben und einem nicht minder übertriebenen Geruch nach Latex und Talkumpuder. Ferner 18 Bleistifte mit einem aufgesetzten Radiergummi an jedem Stiftende. Einem hüpfenden Flechtflummi, der beim Aufkommen auf den Boden eine LED-Leuchte aktiviert und blinkt, als wolle er Taschendisco spielen. Zudem noch ein Turnbeutel mit Werbeaufdruck, einem Schaumstoffball mit Werbeaufdruck. Einem Gutschein für das Verkaufsportal www.4little.de (Code: Babywelt 11, gern geschehen), Weihnachtsgeschenkewerbung und einem Produktführer. Toll, ne? Und das Ganze dann zweimal – wegen des Flummis, weil es sonst Streit gibt!
Es blieb nicht bei diesen Ballons. Auch eine große Drogeriekette gab sie freimütig aus. Und dazu immer Tüten - man kann sie ja mal brauchen! - voller Luft und Ballons. Ein Babywarenladen, ein Kleidergeschäft, eine Gebärdensprachenschule (für Babys…. – die KÖNNEN doch schon Zeichensprache…) - überall Luftballons - und Kulis. 
Dann diese FREUDE aller über das Dasein, das Kindsein, das Sein an sich.
Ich konnte mich kaum halten. Vor Freude. Dass ich letztlich dann doch nicht nur Eintritt gezahlt habe, sondern was wirklich Sinnvolles mitnehmen durfte (ehrlich). Einen Schlüsselanhänger mit Knisterohren. Zahnbürsten mit Krankenkassenaufdruck. Ein Waschgel (ich sollte nicht so viel mit fremden Leuten reden...). Drei Puddingdesserts. Eine Babyflasche. Zeitschriften......  ah - ein Coverfoto meines Kindes auf der Eltern. Montiert, nicht echt, aber echt schön.
Und glückliche Kinder, die hinten mit drei Luftballons den Blick aus dem Rückspiegel verstellten....Das ist doch mal was……UNBEZAHLBAR! Danke, liebe Luftballonhersteller und Messeverteiler!

Freitag, 14. Oktober 2011

Ich bin positivst überrascht - Danke Ravensburger!

Eigentlich wollte ich heute ein bißchen über Ravensburger.de

schimpfen - nun folgt das Gegenteil.
Ich habe vor etwa zwei Jahren, als der Tiptoi auf den Markt kam, angefangen, mich damit einzudecken - weil ich das System pädagogisch spannend fand und mir überlegte, dass man damit als Mutter auch mal eine Viertelstunde Zeit für sich rausschlagen kann....
Nun, vor Kurzem ging der Tiptoi einfach kaputt. Keine Ahnung, was da war - er ließ sich anschalten, machte aber keine Geräusche mehr. Doof, wenn es um einen sprechenden Stift geht. Also habe ich Ravensburger angeschrieben und gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, den Tiptoi zur Reparatur einzuschicken. Kam keine Antwort. Ich, impulsiv, wie ich bin, habe mich tierisch geärgert - und nochmal das normale Kontaktformular ausgefüllt.....
eben klingelte die Postbotin - und brachte mir einen neuen Tiptoi. Einfach so. Kostenlos, ohne Porto - was ich ja alles gezahlt hätte, nur wollte ich halt keinen ganz neuen Stift kaufen.
Gut, wir sind richtig gute Ravensburger-Kunden (aber das konnten die nicht wissen!), insofern nehme ich das Geschenk auch ohne schlechtes Gewissen an. Außerdem freue ich mich, dass ich nicht schon einen neuen Tiptoi gekauft habe. Das hätte ich nämlich fast, einfach weil wir schon so viel Zubehör haben.... aber dat Ding kostet 35 Euro....wow..... danke.
Und wieder einmal bewahrheitet sich: Wer den Mund/ das Kontaktformular aufmacht, kann echt Geld sparen. Ist vielleicht ein kleines Bisschen mehr Mühe, als im Kämmerlein vor sich hin zu meckern, zahlt sich letztlich aber aus.
  Ravensburger.de

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Rauchfrei lesend Kaffee trinken - Laster unserer Zeit!

Es ist der helle Wahnsinn. Heute habe ich eine Mail von einem alten Mit-Nichtraucher bekommen, die mich dazu veranlasst hat, unsere erste Begegnungsstätte wieder aufzusuchen.
Mit www.rauchfrei-online.de habe ich vor langer Zeit aufgehört zu rauchen und *Tusch*
9210,42 Euro gespart.
Die Seite war eine ganze Weile vom netz und ich bin froh und dankbar, das sie jetzt unter fast den gleichen Bedingungen wie einst - kostenfrei, persönlich und Nutzerdaten respektierend - weitergeführt wird. RFO ist das Projekt im Netz, das für absoluten Idealismus steht - ohne den Blick auf dem Kapital zu haben. Ich weiß, es ist seltsam, wenn gerade ICH das sage.... aber ich bin dennoch dankbar dafür, dass alles so war, wie es war.

Und sonst? Sonst kam heute das Leseexemplar von "Toter geht's nicht!", das ab 1.11. für 13,95 im Handel sein wird. Da hat sich der leseeindruck echt gelohnt, zumal das Buch mich wirklich zum Lachen bringt. Kann ich auch brauchen, denn cih bin krank - Erkältung mit bronchitistendenz, nicht schön.

Beim Dr. hittich ahben sich jetzt ein paar Leute versucht, an mir vorbei zu drängel.... wer mich lieb hat (und be FB ist), votet für Affi K. Mann. Wegen Bolivien, you know?!
Ahso, ja, bei Questler habe ich heute auch nochmal 15 € gekriegt - langsam wirds, wa?

Leude, ich geh lesen - alles Gute, bis die Tage - Rauchfrei spart Geld!

Samstag, 17. September 2011

Wasserkosten jenseits von Himmel und Erde


Eigentlich ist es ja schon gelaufen, das Millionenprojekt. Wobei mir nach wie vor nicht ganz klar ist, was dagegen spricht, mir einen Euro zu überweisen. Aber gut – ich arbeite dran. Bisher habe ich wirklich ganz gut was nebenbei verdient dadurch, dass ich meine freie Zeit nutze, um zu schreiben. Blöd dabei ist, dass dank eingesetzt habender Berufstätigkeit kaum noch freie Zeit da ist, was sich auch an meinen Blogaktivitäten zeigt. Blöde Berufstätigkeit! Aber ohne hätte ich noch weniger Geld. Was die Blogaktivität angeht: ich fände es sinnlos, einfach irgend etwas zu schreiben, nur um ein Tagespost gehabt zu haben.

Nundenn, heute hatte ich doch tatsächlich mal Zeit, in der Zeitung zu lesen, wo ich auf ein Team traf, das schon seit geraumer Zeit durch die Medien geistert. Einst bitterarm, begannen die Sparratgeber Uwe Glinka und Kurt Meier ein Kochbuch über das Leben und Einkaufen mit Hartz IV zu schreiben – was dank Günther Jauch ein voller Erfolg wurde. Seither publizieren die beiden, was das Zeug hält und, da bin ich mir sicher, verdienen sich eine goldene Nase.

Dabei ist es im Prinzip  gar kein Hexenwerk, selbst die Preise zu vergleichen und sich an ein zuvor gesetztes Limit zu halten. Gerade jetzt, in der Erntezeit (ich erwähnte es bereits), liegt das Haushaltsgeld quasi auf der Wiese.
Ein vollwertiges Essen bekäme man beispielsweise mit ein paar Kartoffeln (Reste vom Acker lesen) und Äpfel (Fallobst), dazu gekauft müsste, falls kein landwirtschaftlich genutztes Umland  mit weiteren Ernteresten verfügbar ist, eine Zwiebel werden. Daraus kann man dann „Himmel un Ääd“ kochen. LECKER! http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_und_Erde
(Gut, man KÖNNTE dazu noch was Fleischiges servieren, aber das ist doch ehrlich gesagt Kicki – braucht kein Mensch!)

Achja, und ansonsten fällt mir zumindest als Tipp noch ein, nie zu bequem zu sein. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich umsonst in den Zoo komme. Berufsbedingt mit entsprechender Bescheinigung für den Rest meines Lebens. Wenn ich mir nicht zu schade bin, mir alle zwei Jahre ein Formular auszudrucken und vom Chef gegenzeichnen zu lassen.

Oder die Sache mit dem Hallenbadeintritt. Einmal Hallenbad kostet mich jetzt 60 Cent. Der reguläre Eintritt ist 3,50.
Ich hingegen habe was ganz Schlaues gemacht. Ich bin nämlich (dank meiner Kinder ohne Studiengebühren) als Studentin eingeschrieben (wo ich in der Tat ab und an Seminare belege!). Das kostet zwar 200 Euro im Jahr an Studiverwaltung, dafür kann ich das aber von der Steuer absetzen und kriege ja auch Seminare dafür. Die Studibescheinigung habe ich zudem genutzt, um mir eine 100er-Karte fürs Bad (gültig bis 2020) zu kaufen. Die reguläre 100er-Karte hätte 120 Euro gekostet, die Studikarte 60. Na, wie hab ich das gemacht? Klar, waren ein paar Wege für nötig, aber jedes Mal duschen daheim ist teurer – und immerhin das duschen spare ich mir zweimal die Woche, wenn ich schwimmen gehe.
Also lautet mein Tipp des Tages: Ökonomie zeigt sich selten in den Wegen, die Du nicht gegangen bist!

Mittwoch, 14. September 2011

Das Dasein - unbezahlbar

Puh, ja diese Woche frisst meine Energien so sehr, dass ich das liebe kleine Blögchen hier völlig vernachlässigt habe - was schlicht und ergreiofend daran liegt, dass die letzten drei Tage auch nicht so wirklich viel geboten haben, was hier verwendbar gewesen wäre.
Heute allerdings habe ich von meiner lieben Freundin R. Informationen erhalten, die einer Erwähnung an dieser Stelle durchaus würdig sind.
Da wäre zum einen der Komparsen-Dreh von R., über den ich zumindest noch schreiben wollte, was er den Fernsehleuten wert war.
Ich sags mal so: hätte R. einen Babysitter bezahlen müssen, hätte sichs bei einem Stundenlohn des Babysitters um die fünf Euro schon nicht mehr gelohnt *räusper*.

Aber es war eine UNBEZAHLBARE Erfahrung fürs Leben. Wenn mans so sieht, ist sie jetzt sehr reich!

Nun, da sich das ganze Erleben fürs Millionenprojekt nicht zu lohnen scheint, hat R. heute tiefes Mitleid mit mir gezeigt und mich auf einen Link verwiesen, der durchaus auch für andere empfehlenswert ist:
http://www.vorablesen.de/

Wenn cih schon keine Euros kriege, dann muss ich sie jetzt hoffentlich wenigstens nicht mehr für Lesestoff ausgeben.... *seufz* - Danke, R.!!!

Montag, 5. September 2011

Selbstversorgen!


Nun, wenn mir keiner Geld gibt, dann muss ich meine Zeit eben weiter damit zubringen, zu sparen.
Heute war das Topp-Thema des Tages aufgehängt am Tod meines elf Jahre alten Zwergkaninchen Lukas am 1.9.2011.
Eigentlich hatte ich dessen nunmehr zweijährige Genossin Flocke ursprünglich angeschafft, um sie nach vollbrachte Sterbebegleitung in den Kochtopf wandern zu lassen. Das wäre ein nahezu kostenfreier Kaninchenbraten geworden und hätte sich allein deswegen schon als Tagestipp geeignet: back to the roots, back to nature, back to slaughter!

Leider bin ich mitnichten so abgebrüht, wie es bis eben den Anschein haben sollte. Natürlich wandert Flocke nicht in den Kochtopf und ihre Anschaffung als Begleitung für Lukas nach dem innerhalb der letzten acht Jahre eingetretenen Tode seiner Gefährtinnen Knopf (13.11.2003) und Urmel (?.8.2009) war, um Albino-Flocke und Zwerg-Lukas ein gutes Leben im 16qm großen Freilauf im Garten zu ermöglichen.

Aber Flocke ist jetzt alleine. Und ich möchte kein Kaninchen mehr – wenigstens jetzt erst mal nicht. (Will jemand von EUCH ein Kaninchen? Geschenkt! Nett ist es, sozial, freundlich, schnuffelig – aber Freilauf gewöhnt)

Und nun die Frage des Tages: was kommt in den Freilauf, dessen nicht unerhebliche Grundfläche ja bereits finanziert wird?

Es standen zur Auswahl:
-         Ziegen („Mama, ich möchte leckere, frische Ziegenmilch trinken und melken lernen!“ – „Äh…P….HAST Du schon mal Ziegenmilch getrunken???!“ – „Nein…..*grübel* - vielleicht doch lieber wieder ein zweites Kaninchen, Mama?!“)
-         Zwei Schafe (aber wer schlachtet sie im Herbst?).. könnte man evtl. von einem bekannten Schäfer ausleihen?! Spart man sich auch die Kosten für den Rasenmäher!
-         Hühner – da könnte man Eier verkaufen, die wir leider nicht selbst essen können, weil ich eine Hühnereiweißallergie habe….
-         Also: Gänse! Die sollten aber wohl Wasser haben – andererseits hätte man dann Wachvögel…. UND ich könnte die Eier (wahrscheinlich) essen….
-         Aber dann…. DIE kapitalistisch sinnvollste Idee: WACHTELN! Ich denke mal (wieder) weiter drüber nach. Wachteleier kosten  – wenn man sie selbst macht und im Bioladen verschachert, sollte das bei einer Produktion von… sechs Eiern am Tag auch knappe sechs Euro rauslaufen…. Wow….

Aber noch ist Flocke da -  Mal sehen, wie es weitergeht!


Mit Zitrone:

Tagestipp für alle, die ohne Tiere einen auf Selbstversorger machen möchten: kauft Euch keine Haarspülung mehr, sonder drückt den Saft einer halben Zitrone aus und gießt mit ca. 200 Ml Wasser auf - das als Haarspülung verwendet toppt jedes Chemieprodukt und ist gesünder. 
Macht man auf Hardcoresparer, nimmt man eine ausgepresste Zitrone und übergießt deren reste mit Wasser. 
Hat man keine Haare, kann man die Zitrone nach dem Auspressen sehr gut als Mikrowellenreiniger verwenden: die aufgeschnittene ausgepresste Zitrone eine Minute lang in die Mikrowelle, diese danach nur noch mit Küchenkrepp auswichen - fertig. Und den Duftbaum in der Küche nach der Knoblauchsuppe hat man auch noch gespart. Juhu!

Donnerstag, 1. September 2011

Testen, testen, testen....

Heute kam mal wieder ein Paket. Ein Paket - eigentlich hätte man es (aus Kostengründen!) prima als Päckchen schicken können - vom "Lisa Freundeskreis". Im Paket war ein "Waterproof-Set" von Tesa-Powerstrips, eine Packung Waterproof-Klebehaken und ein paar Proben für meine Freundinnen.
Man darf sich fragen, wozu ich das brauche - viel interessanter ist aber, DASS ich es HABE. Denn das wunderbare Set (inklusive dreier Zeitschriften "Lisa", wodurch sich der Name des "Freundeskreises" klären dürfte) ist nämlich mal wieder eine Produktprobe, genauer ein Produkttest. 
Der Unterschied liegt in den Fingern: über den Produkttest sollen die Testerinnen möglichst vielfältig berichten - auch auf dem eigenen Blog. Nun bin ich an der Stelle noch lange nicht, denn der heutige Tag stand im Zeichen eines (kostenlosen!) Zirkusbesuches inklusive Hüpfburg, Karussel und Minieisenbahn (alles auch kostenlos....) sowie eines Besuchs eines Bällebades in einem (nicht schwedischen!) Möbelhaus. Kurz: Ich hatte NULL Zeit! 

Was ich gerne im Sinne des kollektiven Sparens und Gelderwerbens trotz Zeitmangel machen möchhte, ist, heute "meine" Produkttester-Portale zu empfehlen - nicht ganz uneigennützig versteht sich ......- dazu später mehr. Die ganze Produkttesterei jedenfalls ist eigentlich wirklich witzig. Man bekommt Produkte, die man selbst behalten und testen darf, die man als Pröbchen (im Sinne des "Tryvertising") auch an die Freundinnen und Freunde weitergibt - und in manchen Fällen gibt man anonymisierte Marktforschungsbögen irgendwo ein. Oder man berichtet eben über das Produkt - ich sage nur "Rama Unwiderstehlich"!
Wer Lust auf sowas hat, kann sich ja anmelden, aaaaaber:
Es wäre nett, wenn Ihr Euch über mich dort anmeldet, denn dann kriege ich Punkte, die mich zwar nicht reich machen, mir damit aber die Chance erhöhen, eine mit Swarowski-Kristallen besetzte Bohrmaschine gewinnen zu können. Jaja, sowas gibts...... ich wundere mcih auch immer mal wieder über die Kuriositäten, die mir quasi als gesellschaftliches Treibgut so täglich vor die Augen geschwemmt werden.....
Und jaja, richtig gelesen: es ist nicht etwa so, dass ich die Maschine KRIEGE, nein, ich kriege die CHANCE, sie zu kriegen - auch dies eigentlich eine ähnliche Kuriosität wie die Maschine selbst. 
bei den anderen kriege ich Punkte, mit denen ich glaube ich irgendwann mal was anfangen kann - keine Ahnung, aber ich hoffe, es zahlt sich aus. 
Ich ahbe übrigens tatsächlich schon einige wirklich gute Tests gehabt - mit dabei war bspwe. ein Produkt von Shiseido (im Wert von 90€ - AUA!), von Olaz, die Tesadinger - uvm. beim Lisa-Freundeskreis kriegt man eben auch immer die Zeitschrift dazu, die man sich dann nicht kaufen muss.  Ok... erwischt... ich hätte sie mir ohnehin wohl nicht gekauft.....also EIGENTLICH lese ich sie gar nicht... aber 'S KOSCHT HALT NIX, NA NEMMT MER'S AU!
Ja, soviel erst mal für jetzt...muss noch Texte brokern....

heute dank eines content-Auftrages gefunden, wie es ist, kann ich nicht sagen: www.kjero.com
www.probierpioniere.de: ~^v^~
Und dann, zuguterletzt:
Das Portal, auf dem man tatsächlich sparen kann, WENN man was braucht, was dort angeboten wird (und sich nicht blind verleiten lässt...): www.groupon.de (Bitte über diesen Link, dann, Ihr wisst schon....)


Mittwoch, 31. August 2011

Oh, Du fröhliche....



31.8.2011 – da war doch was….Nahendes Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg? Neues Semester planen? Obsternte?

Achja, Weihnachten naht! Das wars…..
Überall stehen schon Lebkuchen in den Supermarktregalen – ohne zu übertreiben, seht Euch um! – und mahnen uns, die Zeit der Besinnlichkeit rechtzeitig zu planen, auf dass die Feiertage schön und friedlich werden. Vor lauter Vorfreude – vier Monate lang…..- werde ich ganz über-besinnlich.
Davor kommt noch das re-impotierte Halloween, Erntedank, Allerheiligen, Allerseelen, der ganz weltliche „Tag der Deutschen Einheit“, die Zeit des Drachensteigen-Lassens, des Mais-Sammelns (wenn man das zu Ende der Erntesaison bei abgeerntetem Feld macht, kann man prima Mastfutter für Kaninchen sammeln – ganz umsonst und ohne dabei jemandem etwas zu klauen!), Bäumeschneidens - aber das spielt alles keine Rolle. Altweibersommer? Romantischer Blödsinn! Herbst? Pilzesammeln? Völliger Quatsch, wenn man die Dominosteine in sich reinstopfen kann.

Aber eigentlich wollte ich gar nicht gegen die sich anbahnende Weihnachtszeit lästern, sondern einen ECHTEN Tipp damit verbinden.
Heute hatte ein großer Supermarkt, der behauptet, wer einmal hin sei, habe dann wieder alle, die er vorher nicht mehr hatte, eine riesige Rabattschlacht für „Mitarbeiter“ gestartet. Interessant, wer so alles zum Mitarbeiter wird – auch ich war heute kurz Mitarbeiterin und durfte die Rabatte zwischen 10 % und 40 % abgreifen.
Zunächst dachte ich, dass das ja nichts ist, was man als „Spartippp“ hier veröffentlichen darf, schließlich kann nicht jeder einfach so Mitarbeiter bei „wirklich!“ werden, auch wenn die Mitarbeiterrabattscheine in den Dörfern der Umgebung kursieren – ABER.

Bei meiner „Alles-in-den-Wagen-Werfen-Tour“ heute habe ich Weihnachtsgeschenke gekauft. Und genau das ist wirklich ein Tipp, den ich so gerne weitergeben möchte: Wer JETZT seine Weihnachtsgeschenke kauft, kann tatsächlich sparen (sofern er/ sie sich nicht Anfang Dezember wieder anstecken lässt vom Kaufrausch – aber wenn man sich verdeutlicht, dass die Schokofabriken da schon wieder die Hasen gießen, geht’s glaube ich).
Im Moment wird gerade bei den „Großen“ viel aus dem Spielwaren-.Sommersortiment abgestoßen, was gar nicht unbedingt etwas mit Sommer zu tun hat und Preissenkungen sind überall zu finden.

In diesem Sinne: fröhliche Weihnachten!

Montag, 29. August 2011

Irish Dreams

Ich muss gestehen, dass ich geschluckt habe, als ich den Titel der Blogparade von Gaelnet sah.
Den Lieblingsort IN Irland. Unmöglich. Irland an sich ist der Lieblingsort. Fertig. Etwas mager in der informativen Ausbeute vielleicht, aber so ist es nun mal – wer doofe Fragen stellt, kriegt doofe Antworten.
Warum das so ist mit dem Lieblingsort? Weil man Bilder dieser Art



auf der Insel oft und an vielen Orten aufnehmen kann – und weil ich dabei immer ein Gefühl im Bauch habe von „Zuhause-Sein!“ Diese Mischung aus Geborgenheit und Bedrohung durch den Himmel, das plötzlich auftauchende Geheimnisvolle in der Wirklichkeit, diese seltsame Kombination aus Vergangeheit und Gegenwart, die wie durch einen Schleier voneinander getrennt zu sein, sich dabei aber doch sehr nah scheinen.....

Nach meinem ersten Überheblichkeitsanfall bin ich noch mal in mich gegangen und habe mir überlegt, dass die Frage nach dem Lieblingsort vielleicht doch nicht SO doof ist und ich ein wenig Abbitte leisten sollte, was den Veranstalter der Blogparade angeht (tue ich hiermit – und sehe, dass er mein Problem versteht!).
Immerhin gab und gibt es hoffentlich noch Orte auf der Insel, die dieses Gefühl etwas MEHR hervorrufen.
Also bin ich weiter in mich gegangen….

Habe erst mal alle möglichen Orte mit protestantischem Hintergrund aus der mentalen Irlandkarte gestrichen. Das hat jetzt nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit meinem eigenen Wohlfühleffekt als Atheistin (o.ä.), die sich wenn, dann doch der Basiskirche in Irland eher verbunden fühlt, am ehesten aber dem keltischen Ursprung, dem Numinosen, der Natur.

Also:

Trinity-College (trotz herrlicher Gästesuite, Bram Stoker und Book of Kells): adieu!
Nordirland: Farewell!
Oxford – ach nein, das war die andere Insel….

Bleibt noch genug übrig, um mir das Leben schwer zu machen, wenn es um eine Entscheidung geht.

-         War es Kirwan House Hostel, Marystreet 3 in Wexford (Town), in dem ich meinen Freund und Straßenmusiker Pete – "The Busker" – Francis kennenlernte, der seit 2006 wie vom Erdboden verschluckt ist? 
      Es steht zum Verkauf….wenn ich meine Million bekäme, wäre das wohl eine meiner Traumanlagen….

-         War es Clifden, wo ich mit M.S. im Sturm auf die Anhöhe gelaufen bin, nachdem wir am Abend vorher zig Guinness-Dosen im Hafenbecken getrunken, uns dann Kelp-Haare und Muschelaugen aufgesetzt haben und uns beömmelt haben wie kleine Kinder, ehe wir im Pub weiter tranken?
-         Oder war es das Meer zwischen Galway und den Arans, das mir um die Ohren peitschte, mir das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit gab, das Gefühl, ein Teil des Jetzt zu sein und doch gleichzeitig im Nichts der Vergangenheit und der Zukunft zu verschwinden…..

Ich glaube, wenn ich darüber nachdenke, war wirklich einer der schönsten Orte, den ich mit einem der beeindruckendsten und lustigsten Menschen, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, nämlich dem Stauffi aus der Schweiz, besucht habe, WATERVILLE.
Das ist ein Ort genau in der Mitte des Ring of Kerry, durch den man üblicherweise, von Kilarney aus beginnend, einfach nur durchfährt, auch wenn sich der Ort als Zentrum des Rings selbst darstellt. Nungut, mag sein, dass er das in den letzten zehn Jahren auch wurde – damals war das maßlos übertrieben.
Wir hatten uns entschieden, einen Deal mit dem Busfahrer auszuhandeln, dass er uns auf der Hälfte raus lässt und sein Kollege uns am anderen Tag wieder mitnimmt. Wider Erwarten klappte es. War alles nicht so GANZ einfach, weil – ich erwähnte ja, dass Waterville eher klein ist – niemand so recht wusste, was wir da wollen könnten.
Drogenschmuggel? Heimliche Liebschaften ausleben? Burn-out kurieren?
Am Strand entlang, begleitet von Dorfhunden, denen wir die Namen „Stinky“ und „Pee“ gaben, weil der eine immer flatulierte, der andere immer pullerte, wir haben uns schier kaputt gelacht über diese zwei durchgeknallten Hunde, die zu unserer Sammlung eines „weinenden Mäuerchens“,  des „gefährlichen Kästchens“ und des „wütenden Widders“ gehörten……unsere Phantasie war beflügelt, fast jeden Tag erfanden wir verrückte Geschichten zu den Dingen, die wir in unserer Umgebung bemerkten.
Den Blick auf die weit entfernten Skelligs gerichtet, den Traum im Kopf, das verlassene „Pete’s Hostel“ an der Mainstreet irgendwann, wenn wir mal „groß“ sind, zu übernehmen…. Und was wir uns vorgestellt haben – wie wir dann abends mit vielen jungen, gut gelaunten Leuten Gitarre spielend im Sonnenuntergang vor dem Haus sitzen, der Brandung lauschen…. Frei sind.
Ich glaube, wir waren glücklich – und allein deswegen schon war Waterville der schönste Ort der ganzen Welt.
Mit seinem See auf der anderen Seite der Hauptstraße, die wie die einzige Straße des Ortes wirkt, dem dahinter sich erhebenden Berg, habe ich mich gefühlt wie…zwischen den Welten. Bis abends im „Lobster“ beim Soccer und Guinness wieder das andere Irland da war, mit Draught, damals noch Zigaretten – und viel guter Laune. Besinnungslos, wunderschön, dieses irre Land Seamus Heanys....
Danke, Stauffi, für die wunderbaren Wochen und Momente!

Broagh (by S. Heaney)


Riverbank, the long rigs

ending in broad docken

and a canopied pad

down to the ford

The garden mould

bruised easily, the shower

gathering in your heelmark

was the black O


in Broagh,

its low tattoo

among the windy boortrees

and rhubarb-blades


ended almost

suddenly, like the last

gh the strangers found

difficult to manage.


Zuguterletzt aber noch die Frage, was dieser Blogeintrag nun mit dem Thema Geld zu tun hat – und die Frage ist berechtigt, immerhin wollte ich mich ja wenigstens bemühen, alles, was ich von mir gebe, dem Oberthema zu widmen.
SEHR, sehr viel, um genau zu sein. Denn diese Irlandreise hat mich letztlich kaum etwas gekostet, weil ich eine Basisunterkunft im oben angeführten Kirwan House hatte, wo ich umsonst wohnen durfte. Dafür habe immer an den Tagen, an denen ich da war und nicht um die Insel reiste, mit angepackt – die Küche sauber gemacht, Nachtschicht geschoben und Entertainment für Butch – als Hostelbesitzer gut portraitiert in „Mit dem Kühlschrank durch Irland“ – und seine Gäste gemacht. Zum Beispiel für Miss Alice Birmingham, 80 Jahre alt, die in ein Haus voller junger Leute zog - mit Tochter und Enkelin im Urlaub, Udi aus Israel, der das erste Mal das Krisengebiet im Nahen Osten verlassen hat, ehe er seinen Militärdienst antrat, oder Eve aus Belgien….. oder eben…hach, das wird alles zu viel.
Wenn ich jemals eine Million voll kriege, kaufe ich Kirwan House, der Beschluss ist eben gefallen .....

==> 
Und gerade heute, zu diesem Thema, bekomme ich einen Euro von G.Knupfer.... schon ein bißchen verrückt ;-) danke....

Freitag, 19. August 2011

Lesen bildet


Der Trend geht zum Zweitbuch, Bildung wird wieder groß geschrieben (wurde es als Substantiv eigentlich schon immer….) und Lesen bildet – diese Phrasen beinhalten in Zusammenhang mit meinem Blog Folgendes: Lesen kostet Geld, Lernen kostet Geld, man sollte es aber trotzdem tun, auch wenn man dabei unglücklich ist, wenn man Geld ausgeben muss.
Es sei denn, man spart ganz gerne und sucht sich Bücher, die nichts kosten. Gut, da gibt es wenigstens einen Best-Giveaway der Weltliteratur, den jeder für umme haben kann, nämlich das sogenannte Buch der Bücher. Nicht das Telefonbuch, die Bibel…. (wahlweise: - ergänze diesen Satz um „,Du Flachpfeife!“, fühle Dich beschimpft und gedemütigt und honoriere mich dafür; oder – „,aber woher solltest du das denn auch wissen? Kein Problem, für solche Fälle gibt es ja mein Blog, ich informiere Dich gerne über aktuelle Trends!“)
Ja, aber was ich eigentlich berichten wollte, war, abgesehen davon, dass ich mich heute auf einer Fahrt über Land an die Nachkriegszeit erinnert gefühlt habe weil ich zwei osteuropäisch anmutende Männer auf einem leeren Kartoffelacker bei der Nachlese beobachten durfte, war….äh – Satzanfang suchen –
SPAREN wir nicht bei der Bildung, bilden wir uns beim Sparen.
Wie das geht? Ganz einfach. Je nach Lesekonsum lohnt sich nämlich schlicht und einfach eine Büchereikarte. Ja, so einfach kann Sparen sein. Gut, das ahntet Ihr lieben Leser (ich habe das Gefühl, zu einer Art Gemeinde zu sprechen….) wohl bereits. Und fragt Euch zurecht, warum ich dann hier so popelig rumschnorre, wo ich doch sicher meine erste Million längst im Sack habe. Naja, ich war und bin halt nicht ganz konsequent beim sparen und erliege leider des Öfteren den sirenengleichen Rufen meines Buchhändlers, wenn ich auf der Straße am Laden vorbeizugleiten versuche.
Ich wollte Euch auch eigentlich was ganz anderes sagen.
Also ich bin jemand, der Bücher einfach gerne besitzt – sie aber danach auch gerne weitergibt. Oder als Analyse meiner Psyche formuliert: Ich fühle mich nicht gerne verpflichtet und empfinde gerne das Gefühl der Freigiebigkeit – am besten, ohne draufzuzahlen. Für Menschen wie mich wurde das BOOKCROSSING erfunden, sage ich Euch. Man verpasst einem Buch eine Art Reisepass und setzt es dann irgendwo aus. Den Ort, an dem man das Buch seinem Schicksal überlassen hat, gibt man dann noch im Internet auf der Website bekannt – und wartet ab, wohin es das Lesewerk verschlägt. Spannung, Spaß und Abenteuer, ganz ohne überflüssige Schokolade und voller Aufregung.
Für die weniger Wagemutigen gibt es selbstverständlich Alternativen, denn nicht jeder erträgt den Gedanken, das Buch könnte einem Regenguss oder Hagelsturm ausgesetzt sein, nur weil es niemand haben will. Deswegen gibt es an manchen Orten, so gesehen im schönen Überlingen, ein Regal: überdacht, geschützt, gepflegt (manchmal fühlen sich davon auch betrunkene Clochards angezogen und lassen sich davor nieder, so heimelig wirkt es!) vom Verein Lesezeichen e.V., in dem jeder Mann, jede Frau und jedes Kind seine Bücher abstellen darf. Einfach so, ohne Miete!
Und jeder andere Mann, jede andere Frau und jedes andere Kind kann sich so viele Exemplare mitnehmen, wie sie wollen. Leider gilt das auch für Leute, die sich die Körbe voll laden und dann zum Antiquar bringen, aber vielleicht ist das auch nur der Neid ob der Geschäftstüchtigkeit anderer, der da aus mir spricht….
Hachja, sollte kurz werden heute, weil ich ja eigentlich gar kein Netz habe, selbst wenn meine Familie das zu beheben versucht.
Tagestipp: nicht zu viele Bücher lesen, lieber mein Blog. Liegen keine Penner vor rum, man muss nicht raus in den Regen, kostet nix und FALLS sich heute noch jemand freigiebig fühlen mag….. meine Kontodaten sind ja bekannt *flöt*.

Mittwoch, 3. August 2011

Unser täglich Brot....

Hey, SO war das nicht gemeint, dass jetzt keiner mehr das Blog lesen soll.
Ich schiebe die Abwesenheit der hohen Leserzahlen jetzt mal auf die Sommerferien…. Und mache mir dennoch weiter Gedanken darüber, was ich ändern muss.
Allerdings passiert ja nun am Boden des Sommerlochs tatsächlich nicht allzu viel, insbesondere, da der Sommer sich wie ein halbfertiger Herbst verhält und der Aktionsradius gemessen an der Jahreszeit doch recht eingeschränkt ist.
Also habe ich mir überlegt, mich korrspondierend zur Witterung mal den Haushalts- und damit heute mal ganz praktisch den Überlebenstipps zum Geldsparen zu widmen, die weder humorig noch fragwürdig oder kritisch sind, sondern schlicht..... ökonomisch halt!
Zunächst mal kaufen wir gerade kaum Gemüse ein – sondern plündern den Garten. Den eigenen wohlgemerkt. Das Gleiche gilt für Obst: keine Ananas, stattdessen Pflaumen. Die sind sogar praktischer, weil immer frisch.
Und auch, was das tägliche Brot angeht, spare ich ganz gerne und habe dazu noch das Gefühl, endlich mal wirklich gearbeitet zu haben, weil am Ende des Tages ein Resultat da ist, das verspeist werden kann. Ich backe selbst, und zwar hauptsächlich deswegen, weil die Bäckereien kaum Vollwertdinkelbrot haben, bzw. ich oft drei bis vier Bäckerein abfahren muss, ehe ich eines finde. 
Wenn ich selbst backe, geht das a) schneller (Zeit ist Geld; Teig rühren: drei Minuten, backen: eine Stunde), b) schmeckt besser und ist gesünder (ich weiß, dass kein Mist drin ist) und c) ist es billiger (so zwischen 1 bis 3 Euro, je nachdem, wie viel ich backe und ob ich die Resthitze noch für was anderes nutze: Plätzchen, Pizza, Küche heizen im Winter. Und das Letztere ganz ernsthaft!).
Uind da es immer leicht ist, in der Theorie zu schreiben, hier mein Brotrezept:

Mit Hefe:
* ca. 500 Gramm  Dinkelvollkorn (oder anderes) Mehl, geht auch gemischt mit anderen Mehltypen
* 1 Tl Salz
* einen Tl Honig/Rübensaft/Ahornsirup, als "Anfütterung" für die
* Trockenhefe (übersteigt die Trockenmasse 500 Gramm, mindestens zwei Beutelchen, insbesondere bei   
   Vollkornmehl)
wer mag, kann Brotgewürz, Hirseflocken, Dinkelflocken, Saatenmischung usw. zugeben, muss aber die Wassermenge anpassen
* 350 Ml. lauwarmes Wasser

in eine Kastenform geben, insgesamt ca eine Stunde bei ca. 180 Grad (Umluft) backen, nach 45 Minuten Herd ausschalten und noch 15 Minuten nachgaren lassen.

Irish Soda Bread
Das Ganze geht auch statt mit Hefe mit einem Paket Backpulver und etwas Natron in Kombination mit einem Spritzer Zitronensaft und Kefir/ Buttermilch/ Joghurt-Wasser-Gemisch als Triebmittel.
GUTEN APPETIT!




P.S. Nach zehnmal Brotbacken HÄTTE sich der Euro, den Du jetzt überweisen könntest also spätestens amortisiert. Und das quasi in einer Investition fürs Leben!
P.P.S: Meine Lieblingsdrogerie hatr mir heute einen zehn-Euro-Gutschein geschenkt. So ganz in echt. Ohne Tricks. also: Windeln für diesen Monat gespart!
P²S³: das heißt jetzt nciht, dass ich auf die nächsten zehnEuro, die ihr gerade überweisen wolltet, gerne verzichten möchte.... *tsts*

END-EDIT: das ist doch unglaublich. Mit DIESEM Thema hier verdienen Leute Geld. "Geldsparen durch Brotbacken":
http://www.contentworld.com/pages/ArticleDisplayU/62506
Versteh' einer die Welt..... andererseits: die Leute ZAHLEN dafür *kopfschüttel*

Dienstag, 2. August 2011

Kostenpflichtiger Link: Meditationsvideo

So ein sonniger Tag. So viel los. So viel Zeit heute – also haben wir einen Familientag im Zoo gemacht. Das war zunächst mal richtig gut, weil ich berufsbedingt da keinen Eintritt zahlen muss und wir so für den Eintrittspreis von einem Erwachsenen zu fünft im Zoo waren – wow! Mit Familienkarte hätte das DEUTLICH mehr gekostet. Aber ja……, zurück zum Zoo! Eigentlich bin ich bei diesem inneren Selbstaufruf beim Thema: denn nicht mal in den Zoo kann ich seit Beginn dieses bescheuerten wunderbaren Millionenprojektes mehr, ohne an Geld zu denken. So geldgeil kenne ich mich gar nicht. Nun ja, es verändert wohl wirklich den Charakter – oder aber, man lernt Seiten des eigenen Charakters kennen, denen man zuvor nie begegnet ist. Ich mache das alles nur, aus reinen Selbsterfahrungsgründen… mhm….
Zumindest hätte mich vorher nicht interessiert, wie viel wohl ein Eimer Sprotten kostet. Und ob sich mit Seelöwengesang Geld verdienen lässt. Oder wie viel ein Seelöwe kostet.
Kriegen die Affen Bananen aus dem Großhandel oder aus dem Container?
Würden Löwen Whiskotz kaufen? Wie viel kostet es, einen Elefanten einen Tag lang zu ernähren und wie viel Geld kann man verdienen, wenn man seinen Dung verkauft (da war doch mal was….)? Sind Elefanten also, wenn schon nicht klima-, so wenigstens kostenneutral?
Fragen über Fragen, denen ich mich nicht in aller Ausführlichkeit widmen konnte, weil ich mich nebenher mit Tierethik, schreienden Kindern und penetranten Wespen zu beschäftigen hatte. Und all dies führte dann auch noch zu einem äußerst leichtsinnigen, fast schon fahrlässigen Verhalten meinerseits: dem Tod eines Euros. Nicht in der Schlangengrube, nicht im Krokodilbecken (nur aus Tierschutzgründen. Ich war so durch mit den Nerven, dass ich mich wohl auch auf diesem Wege von einem getrennt hätte), nein, HIER habe ich ihn ins Nirvana versenkt ACHTUNG, KOSTENPFLICHTIGER MEDITATIONSLINK, illegales Anschauen wird durch moralische Instanzen verfolgt.
(Hinweis: wer diesen Link jetzt anklickt, sollte sich vorher überlegen, ob er mir nicht direkt davor wiederum einen Euro überweist, denn ansonsten wird sein/ihr schlechtes Gewissen ihn/sie auf Monate heimsuchen und überhaupt werden seine/ihre Socken ab heute nach Roquefort mit Zwiebeln stinken und Dr. House wird sich in jeder Nacht in seinen/ihren Träumen bösartig über die künftigen und nicht vorhandenen Überlebenschancen von Menschen ohne biochemische Impulse im Wo-auch-immer-das-Gewissen-im-Hirn-sitzt-Lappen äußern. JAHA… BÖHÖÖÖÖSE!!!! Ich werde die Klicks mit dem Kontostand vergleichen. Mhm – und dann böse Flüche ausstoßen, wenn da Differenzen in die falsche Richtung auftauchen. Hütet Euch! Äh…  jetzt also der Link…)

was ich aber eigentlich am Anfang erzählen wollte, ehe ich abgeschweift bin (lesenswert: die mythenmetzsche Abschweifung, ich ging beim Meister in die Lehre!) – war gar nicht soooo spannend der Film, ne?:
ich ging mit dem Willen, heute Geld im Zoo zu finden, dorthin, weil ich auch schon an verrückteren Stellen Geld gefunden habe. Die verrückteste Stelle war ein warmes Thermalaußenbecken. Um genauer zu sein: auf dem Boden eines Thermalaußenbeckens lag ein Fünfeuroschein, den ich beim Tauchen vom Innenbecken ins Außenbecken zunächst fälschlicherweise für ein altes Taschentuch gehalten und nur aus reiner Menschenliebe aus dem becken gefischt habe.... 5€schein…
Hätte ich DEN mal als Grundstock für die erste Million genommen, ich hätte wohl sicherlich schon MINDESTENS 20 Cent Zinsen. Stattdessen habe ich ihn für einen halben Salat auf der Rückfahrt nachhause ausgegeben – Tomate-Rucola mit gehobeltem Parmesan und lauwarmen (absichtlich!) Austernpilzen.
Sooo…. Und jetzt zu Euch (schreit nach einer Blogparade beizeiten): 

wo habt ihr denn schon an verrückten Stellen Geld (also kein Geld, bei dem man den Besitzer hätte ausfindig machen können, um es ihm zurück zu geben – schon ECHT gefunden und ganz legal behalten) gefunden? Und was habt ihr damit gemacht – was hättet Ihr eventuell Besseres damit machen können?





Donnerstag, 28. Juli 2011

Spartipps

Nungut, niemand will mir tolle Tipps zum Reichwerden geben – bis auf Hannah, die mir gestern ein kleines Büchlein von Uli Stein schenkte, das Sparbuch nämlich. Mit den Worten „Lies das mal, das hilft dir beim Millionenprojekt!“.
Also beginne ich mal, darin zu stöbern: „Auch schlichte Kost kann Freude machen….“ – das stimmt absolut. Seit Wochen brauche ich die Vorräte aus meinem Vorratsschrank auf, weil ich denke, dass es so nicht weitergehen kann. Auf der Waage (ein Wort, das ich aus meinem Wortschatz eigentlich seit Gran Canaria streichen wollte – wer mehr wissen will, nutze die bloginterne Suchfunktion) und im Geldbeutel. Und was macht Hannah? Schenkt mir zum Sparbuch eine Tafel Nobelschokolade Rose-Champagner. Der Tipp ist also modifizierbar: „Auch schlichte Kost kann Freude machen, wenn nichts anderes zur Verfügung steht, das einen im Moment nix kostet.“ 
Überhaupt, dieser Exkurs sei mir gestattet: wenn der Kontostand proportional so schnell anstiege, wie es meine Waage zuweilen tut, wäre ich zufrieden. So habe ich auf der Waage viel zu viel und auf dem Millionenprojektkonto viel zu wenig. Aber gut, das soll nicht Eure Sorge sein. Also das mit der Waage – das andere schon!
Die Verbindung von Essen und Geld passt auch hervorragend zu Steins Tipp Nummer sechs: der Gipseinsatz im Suppenteller, der dafür sorgt, dass weder man selbst sich überfrisst (wobei ich das bei Suppe gar nicht so dramatisch finde), sondern vor allem, dass einem die Familie die Haare nicht vom Kopf futtert. Allerdings ist auch dieser tipp ausbaufähig: am besten, man lädt sich gar keine Familie ein – dann spart man noch mehr. Kann aber dazu führen, dass man nie etwas erbt – ein Kapitel, dem ich ebenfalls gesonderte Aufmerksamkeit widmen sollte. Oder man macht es wie die vielen Containerer – hey…. da schleicht sich wieder ein Gedanke an……, wie man Geld einsparen könnte – die nachts nach Müll in den Supermarkttonnen tauchen. Einen genialen Artikel dazu gab es im Mai in meiner sogleich abonnierten (Luxus, Luxus …..*seufz*) Lieblingszeitschrift 

Aber EIGENTLICH wollte ich ja Leute dazu bringen, mir einen Euro zu geben. Die von Effilee schulden mir jetzt quasi einen *g*. Da ich immer wieder vom Thema abkomme, vergesse ich zuweilen meine eigene Mission: Euronen sammeln.
Also noch mal – ein letzter Tipp von Uli Stein, der ebenfalls PERFEKT in meine aktuellen Lebensumstände passt: statt teurer Haushalts- oder Putzhilfen, das Baby/ Kleinkind am Hausputz beteiligen und dem kleinen Krabbler Bürsten und/ oder Putzlappen an die Knie und Schienbeine binden. Auch die Methode lässt sich noch perfektionieren, wenn man den Familienhund mit einbindet und ihn vor der Putzorgie einmal den Esszimmerboden säubern lässt. Das Leben kann so schön und günstig sein!

Aber irgendwie klappt es trotzdem nicht so recht mit der ersten Million bei mir - mein Kontostand ist seit Tagen unverändert und ich habe mir schon überlegt, ob ich mir doch selbst mal was überweise, damit ich nicht so traurig werde und am Ende das ganze Blog einstelle vor lauter Great Depression.
Ich will ja nichts Unrechtes, ich will nur gerne eine Million Euro haben.
Uli Stein hingegen ist bestimmt reich. Steinreich quasi, auch wenn das Wortspiel an Humor einbüßt, weil ich es nicht erfunden habe. Seine Comics, so steht es im Sparbuch, werden von Millionen (!) von Menschen gelesen. Also ist er unermesslich reich oder wenigstens Millionär. Aber er kann ja schließlich auch was. Ich muss mich drum kümmern, Geld-Nischen zu finden und rauszufinden, was ICH kann. Außer Bundschuhen. Deren Absatz bei Ebay stagniert nämlich gerade--…..

Dienstag, 12. Juli 2011

Schneckentempo

Im Moment spare ich. Nicht etwa, weil ich das Eingesparte in mein Millionenprojekt fließen lassen möchte, sondern, weil ich einfach sparen muss. Meine Bank findet nämlich, dass ich das Konto schon zu weit überzogen habe. Recht hat sie. Hätte sie mir aber ruhig früher sagen dürfen, ehe sie weitere Abbuchungen toleriert hat. Nu ja, nutzt alles nichts, wie gesagt, im Moment spare ich. Und da kam mir gestern doch eine kleine Schnecke zu Hilfe, deren Existenz ich heute nicht unerwähnt lassen möchte.
Ich war essen. Mit Freundinnen, ganz gemütlich und entspannt. Nachdem alle ihr Schnitzel bestellt hatten, orderte ich aus Kalorien- und Allergiegründen einen Karibiksalat, der dann schließlich auch als letztes Essen eine halbe Stunde später geliefert wurde. Mein Hunger war kaum noch auszuhalten, und während ich die Hälfte des Salates bereits verputzt hatte, nahm ich am Rand des Tellers eine leise, sachte, irgendwie sehr ruhige Bewegung wahr.
Mit vollem Mund, meine Aufmerksamkeit auf das laufende Gespräch gerichtet, lenkte ich meine Augen auf den Tellerrand und musste lachen. Eine kleine, beigefarbene Schnecke hatte sich aus der Salatsoße befreit und schien fluchtartig den Teller verlassen zu wollen. Nun habe ich den Vorteil, mich nur selten zu ekeln. Und seltenst vor beigefarbenen Schnecken. Ich gab dem sichtlich peinlich berührten Küchenmenschen also den Teller lachend und mit den Worten „Da ist ne Schnecke auf dem Rand, die um ihr Leben läuft und eine Spur aus Salatsoße hinter sich her zieht!“ zurück und bekam binnen kürzester Zeit – 25 Minuten, alle anderen waren mit dem Schnitzel fertig – einen neuen. SEHR lecker. Eine meiner Freundinnen fragte mich, ob ich den WIRKLICH wolle. Na klar – ich wette, ich habe niemals vorher einen besser gereinigten Salat gehabt als da! Und niemals vorher gab es SO viele Puten-Ananas-Spießchen am Rand eine Karibiksalates, als zu diesem Zeitpunkt.

Warum diese Geschichte – wie hängt sie mit Geld zusammen? Na, das ist doch klar. Für den Preis von einem Salat bekam ich eineinhalb Salate mit doppelter Portion Bacon (den mochte die Schnecke ohnehin nicht!) – PLUS einen angebotenen aber ausgeschlagenen Kaffee. Da habe ich dann also de facto 4,30 Euro gespart, wenn ich den Kaffee dazu nehme, nochmal 2,50 – kein schlechtes Geschäft, dafür, dass ich ohnehin vor Ort war.
Und ich bleibe zurück mit der Frage, ob es bei großem Hunger gestattet ist, Schnecken in den Salat zu locken... könnte aber auffallen, wenn es plötzlich Mode wird, den Salat erst mal eine halbe Stunde auf den Boden zu stellen, nachdem man die Hälfte gegessen hat.
Am Ende war ich jedenfalls echt satt!

Achja, und außerdem hängt das ganze natürlich noch insofern mit dem Millionenprojekt zusammen, als es hier mit einem gewissen SCHNECKENTEMPO voran geht.
Ich sollte mich vielleicht nochmal dem Thema "exponentielles Wachstum" widmen. 
Und sollte jemand in den nächsten Tagen eine Email von "das_verrueckte_projekt@web.de" bekommen: IT'S ME!

Dienstag, 28. Juni 2011

10 - Windeln und schwäbische Sparsamkeit


Es war ein besonderer Tag für uns, der mit viel Besuch und Gesprächen einher ging. Dauerthema waren die Kinder. Kinder und Geld – das ist eine Kombination, die einen zum Haareraufen bringen kann. Betrachtet man es realistisch, KANN man gar nicht reich werden, wenn man Kinder hat, denn sie kosten immens viel. Nicht nur Geld, auch Nerven. Und letztlich wieder Geld, denn auch der Baldrian will ja bezahlt werden. Ich schweife ab.
Jedenfalls kam heute von Freund G. DER Tagestipp, wie man locker 60 Euro im Jahr sparen kann, wenn man ein Kind zwischen sechs Monaten und zweieinhalb Jahren hat, das halbwegs regelmäßig auf seinen morgendlichen Materie-Output eingestellt ist. Man spare sich die Morgenwindel! 

 Das passende Bild zu diesem Thema wiederum erspare ich eminer werten Leserschaft.....
Einfach bis nach dem Frühstück abwarten und schwupp hat man pro Tag 17 Cent auf dem Konto.Gestzt den Fall, man zahlt sie ein.
Ich musste dann doch einwenden, dass man den dazu gegenzurechnenden Waschmittel- und Wassereinsatz aufwiegen müsse…… und beschloss, das Thema „60 Euro mehr im Jahr“ ad acta zu legen und lieber auf 60 weitere Schenker zu hoffen, die ihre Großzügigkeit mir gegenüber nicht bremsen können…..
 

(Wollte nur noch mal in Erinnerung rufen, worum es in diesem Blog eigentlich geht *g*!)