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Samstag, 17. September 2011

Wasserkosten jenseits von Himmel und Erde


Eigentlich ist es ja schon gelaufen, das Millionenprojekt. Wobei mir nach wie vor nicht ganz klar ist, was dagegen spricht, mir einen Euro zu überweisen. Aber gut – ich arbeite dran. Bisher habe ich wirklich ganz gut was nebenbei verdient dadurch, dass ich meine freie Zeit nutze, um zu schreiben. Blöd dabei ist, dass dank eingesetzt habender Berufstätigkeit kaum noch freie Zeit da ist, was sich auch an meinen Blogaktivitäten zeigt. Blöde Berufstätigkeit! Aber ohne hätte ich noch weniger Geld. Was die Blogaktivität angeht: ich fände es sinnlos, einfach irgend etwas zu schreiben, nur um ein Tagespost gehabt zu haben.

Nundenn, heute hatte ich doch tatsächlich mal Zeit, in der Zeitung zu lesen, wo ich auf ein Team traf, das schon seit geraumer Zeit durch die Medien geistert. Einst bitterarm, begannen die Sparratgeber Uwe Glinka und Kurt Meier ein Kochbuch über das Leben und Einkaufen mit Hartz IV zu schreiben – was dank Günther Jauch ein voller Erfolg wurde. Seither publizieren die beiden, was das Zeug hält und, da bin ich mir sicher, verdienen sich eine goldene Nase.

Dabei ist es im Prinzip  gar kein Hexenwerk, selbst die Preise zu vergleichen und sich an ein zuvor gesetztes Limit zu halten. Gerade jetzt, in der Erntezeit (ich erwähnte es bereits), liegt das Haushaltsgeld quasi auf der Wiese.
Ein vollwertiges Essen bekäme man beispielsweise mit ein paar Kartoffeln (Reste vom Acker lesen) und Äpfel (Fallobst), dazu gekauft müsste, falls kein landwirtschaftlich genutztes Umland  mit weiteren Ernteresten verfügbar ist, eine Zwiebel werden. Daraus kann man dann „Himmel un Ääd“ kochen. LECKER! http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_und_Erde
(Gut, man KÖNNTE dazu noch was Fleischiges servieren, aber das ist doch ehrlich gesagt Kicki – braucht kein Mensch!)

Achja, und ansonsten fällt mir zumindest als Tipp noch ein, nie zu bequem zu sein. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich umsonst in den Zoo komme. Berufsbedingt mit entsprechender Bescheinigung für den Rest meines Lebens. Wenn ich mir nicht zu schade bin, mir alle zwei Jahre ein Formular auszudrucken und vom Chef gegenzeichnen zu lassen.

Oder die Sache mit dem Hallenbadeintritt. Einmal Hallenbad kostet mich jetzt 60 Cent. Der reguläre Eintritt ist 3,50.
Ich hingegen habe was ganz Schlaues gemacht. Ich bin nämlich (dank meiner Kinder ohne Studiengebühren) als Studentin eingeschrieben (wo ich in der Tat ab und an Seminare belege!). Das kostet zwar 200 Euro im Jahr an Studiverwaltung, dafür kann ich das aber von der Steuer absetzen und kriege ja auch Seminare dafür. Die Studibescheinigung habe ich zudem genutzt, um mir eine 100er-Karte fürs Bad (gültig bis 2020) zu kaufen. Die reguläre 100er-Karte hätte 120 Euro gekostet, die Studikarte 60. Na, wie hab ich das gemacht? Klar, waren ein paar Wege für nötig, aber jedes Mal duschen daheim ist teurer – und immerhin das duschen spare ich mir zweimal die Woche, wenn ich schwimmen gehe.
Also lautet mein Tipp des Tages: Ökonomie zeigt sich selten in den Wegen, die Du nicht gegangen bist!

Montag, 5. September 2011

Selbstversorgen!


Nun, wenn mir keiner Geld gibt, dann muss ich meine Zeit eben weiter damit zubringen, zu sparen.
Heute war das Topp-Thema des Tages aufgehängt am Tod meines elf Jahre alten Zwergkaninchen Lukas am 1.9.2011.
Eigentlich hatte ich dessen nunmehr zweijährige Genossin Flocke ursprünglich angeschafft, um sie nach vollbrachte Sterbebegleitung in den Kochtopf wandern zu lassen. Das wäre ein nahezu kostenfreier Kaninchenbraten geworden und hätte sich allein deswegen schon als Tagestipp geeignet: back to the roots, back to nature, back to slaughter!

Leider bin ich mitnichten so abgebrüht, wie es bis eben den Anschein haben sollte. Natürlich wandert Flocke nicht in den Kochtopf und ihre Anschaffung als Begleitung für Lukas nach dem innerhalb der letzten acht Jahre eingetretenen Tode seiner Gefährtinnen Knopf (13.11.2003) und Urmel (?.8.2009) war, um Albino-Flocke und Zwerg-Lukas ein gutes Leben im 16qm großen Freilauf im Garten zu ermöglichen.

Aber Flocke ist jetzt alleine. Und ich möchte kein Kaninchen mehr – wenigstens jetzt erst mal nicht. (Will jemand von EUCH ein Kaninchen? Geschenkt! Nett ist es, sozial, freundlich, schnuffelig – aber Freilauf gewöhnt)

Und nun die Frage des Tages: was kommt in den Freilauf, dessen nicht unerhebliche Grundfläche ja bereits finanziert wird?

Es standen zur Auswahl:
-         Ziegen („Mama, ich möchte leckere, frische Ziegenmilch trinken und melken lernen!“ – „Äh…P….HAST Du schon mal Ziegenmilch getrunken???!“ – „Nein…..*grübel* - vielleicht doch lieber wieder ein zweites Kaninchen, Mama?!“)
-         Zwei Schafe (aber wer schlachtet sie im Herbst?).. könnte man evtl. von einem bekannten Schäfer ausleihen?! Spart man sich auch die Kosten für den Rasenmäher!
-         Hühner – da könnte man Eier verkaufen, die wir leider nicht selbst essen können, weil ich eine Hühnereiweißallergie habe….
-         Also: Gänse! Die sollten aber wohl Wasser haben – andererseits hätte man dann Wachvögel…. UND ich könnte die Eier (wahrscheinlich) essen….
-         Aber dann…. DIE kapitalistisch sinnvollste Idee: WACHTELN! Ich denke mal (wieder) weiter drüber nach. Wachteleier kosten  – wenn man sie selbst macht und im Bioladen verschachert, sollte das bei einer Produktion von… sechs Eiern am Tag auch knappe sechs Euro rauslaufen…. Wow….

Aber noch ist Flocke da -  Mal sehen, wie es weitergeht!


Mit Zitrone:

Tagestipp für alle, die ohne Tiere einen auf Selbstversorger machen möchten: kauft Euch keine Haarspülung mehr, sonder drückt den Saft einer halben Zitrone aus und gießt mit ca. 200 Ml Wasser auf - das als Haarspülung verwendet toppt jedes Chemieprodukt und ist gesünder. 
Macht man auf Hardcoresparer, nimmt man eine ausgepresste Zitrone und übergießt deren reste mit Wasser. 
Hat man keine Haare, kann man die Zitrone nach dem Auspressen sehr gut als Mikrowellenreiniger verwenden: die aufgeschnittene ausgepresste Zitrone eine Minute lang in die Mikrowelle, diese danach nur noch mit Küchenkrepp auswichen - fertig. Und den Duftbaum in der Küche nach der Knoblauchsuppe hat man auch noch gespart. Juhu!

Donnerstag, 25. August 2011

Kalkulationen wagen!

Immer mittags - woran das wohl liegt? - stoße ich auf geldwerte Tipps zum Thema Essen.
Eben jedenfalls habe ich mir die Seite von Love Food - Hate Waste nochmal angesehen und bin dort auf den Essenskalkulator gestoßen, der sich öffnet, wenn man obigen Link anklickt.

Auf den ersten Blick sagt er mir zu, allerdings finde ich es schwierig, so grammgenau einzukaufen. Dann eben doch wieder einfrieren?

Dienstag, 23. August 2011

Für Demographie-Experten

Angesichts der tausend Ideen, die ich für die nächsten Posts habe - inklusive meiner Mini-Bloparade - erlaube ich mir, ein "Essen und Sparen"-Pöstchen an dieser Stelle ohne vollständigen Artikel dazwischen zu schieben.
Vor allem für Menschen, die bereit sind, an Deutschlands Bevölkerungsstatistik zu arbeiten, also die sogenannten ELTERN, bietet sich an, nicht aufgegssene Babygläscheninhalte (aller Art, es gehen tatsächlich auch Früchtebreie - ohne Zuckerzusatz, versteht sich) in die nächste Cremesuppe, Tomatensoße, oder den Gemüseauflauf einzuarbeiten. Oder aber unter Süßspeisen (da dann NUR die Früchtegläschen...sonst: BÄH!) zu rühren.
UMGEKEHRT geht das Ganze natürlich auch. Bei Onkel Hipp und anderen Großanbietern für Babydealerware muss eigentlich nur dauernd (überteuert) einkaufen, wer selbst nicht kocht.
Die aktuelle Obstreife lässt sämtliche Kreationen an Früchtemus zu, das Mittagessen kann, wenn es nicht überwürzt ist (also NACH dem kochprozess würzen!), problemlos püriert werden (in der gewünschten Stückigkeit - was ein WORT!) und dann sogar eingefroren aufbewahrt werden.
Ganz ehrlich, beim zweiten Kind kaufe ich MEHR Gläschen als beim ersten - und stelle fest: das erste war (dahingehend) deutlich günstiger!

Samstag, 20. August 2011

Restvernichter


Wie schön so ein Wochenende sein kann, wenn man nicht dauernd Texte produziert… heute, ganz in Ruhe, habe ich in der aktuellen kostenlosen Bioladenzeitschrift „Schrot & Korn“ einen wirklich famosen Geldspartipp (in Zusammenhang mit ESSEN) gefunden, den ich an dieser Stelle für ein Wochenende ohne Einkauf weiterempfehlen möchte: in die Rezeptdatenbank gibt man einfach das Lebensmittel aus dem Kühlschrank ein, das man dringend loswerden möchte, und findet dann gesunde und leckere Rezepte. Die des Englischen Mächtigen dürfen sich auch an den Tipps von www.lovefoodhatewaste.com versuchen – vielleicht übersetze ich beizeiten mal.
AUßERDEM, und den Tipp fand ich wirklich super, empfiehlt der Auto der Schlusskolumne, Fred Grimm, man solle bei Rezepten nur die Hälfte der Zutaten verwenden. GANZ so weit würde ich nun nicht gehen, sondern auch noch die Erfahrung und den Hunger eventueller Gäste berücksichtigen, aber ich denke, prinzipiell kann man sicher problemlos bei jedem Rezept 20% abziehen – kommt dann auch der schlanken Linie zugute, so wie auch kleinere Teller.
Was sich hervorragend eignet, um künftig nicht mehr allzu viel wegzuschmeißen, ist das Einfrieren, die Bevorratungsmethode unserer Zeit. Denn einfrieren kann man eigentlich fast alles: Butter (wenn grad im Angebot und noch Platz in der Tiefkühltruhe), Milch, ehe sie kaputtgeht, Käse, Wurst(aufschnitt), auch Einzelportionen vom Vortag. Das soll jetzt nicht heißen, dass man die Tiefkühltruhe zumüllen soll, denn das führt, wenn nicht WIRKLICH was übrig war zu unnötig hohen Stromkosten. 
Aber nur fürs sommerliche Eisdessert, das man kostensparend übrigens super selbst machen kann, wenn man einen Becher Kefir und 300 Gramm gefrorene Himbeeren mit etwas Zucker/ Steviosid und Bourbonvanille vermixt, muss die Kühltruhe ja eben auch nicht laufen. 
Alles mit Augenmaß eben.
Apropos „zumüllen“ – wir werfen jährlich Lebensmittel für 20 MILLIARDEN-Euro weg. Nachzulesen im Schrot&Korn-Blog. Was ist da schon der eine Euro für mich? Anhand der heutigen Tipps habe ich zumindest gezeigt, dass er so NICHT im Müll landen wird :-)
Dankeschön  

Donnerstag, 18. August 2011

Rechnen mit Äpfeln und Birnen

Heute nur ganz kurz:
SPAREn kann man auch (sehr im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit!), wenn man bei www.mundraub.org das Obst der Saison sucht, zu Kompott einkocht, zu Marmelade macht, als Obstringe dörrt .....hachja, verkaufen könnte man die Produkte im Anschluss auch.
TEUER (weil BIO!), versteht sich - und nicht vergessen: am Ende des erfolgreichen Weihnachtsmarktes freue ich mich sehr über einen kleinen, winzigen, netten, süßen - kann auch mit Marmelade beschmiert sein - EURO!
Übrigens: wenn man eigenes Obst hat, könnte man gemäß der Werterhaltung auch die Bäume hier einstellen, wenn man schon nicht selber einkocht. Und dann hoffen, dass einem IRGENDJEMAND einen Euro überweist.
Ich fürchte, ich wiederhole mich :-)



Mittwoch, 17. August 2011

Mein gutes Gewissen kann auch das Deine sein!


An manchen Tagen ist es wie verhext: man hat sich ein Thema überlegt, schwupp ist ein anderes da. Heute zum Beispiel wollte ich darüber schreiben, wie ich neun Kuchenstücke für 6,80 € gekauft habe. Das war ganz leicht, denn sie waren vom Vortag und trotzdem noch sehr gut. Den mit Sahne gefüllten Windbeuteln habe ich dann aber doch nicht getraut…. Sparen hin oder her, ich habe schließlich auch Verantwortung meinen Gästen gegenüber. Nun belasse ich es aber bei diesem Einstiegsabsatz, der ein post hätte werden sollen, indem ich den Tagestipp zum „Beim Essen sparen“ zusammenfasse:

-         wenn der Mann nicht einkaufen gehen kann und man notgedrungen selbst los muss, achte man NICHT auf Sonderangebote, sondern auf Artikel, deren MHD kurz vor dem Ablaufen ist (fairnesshalber muss man an dieser Stelle hinzufügen, dass es im Vergleich mit No-name-Produkten aber möglicherweise auch hier günstigere Varianten als das preisreduzierte Markenprodukt gibt).
      Der gute Günther Jauch, RTL hab ihn selig, hat seinerzeit eine Sendung hierzu mit hochinteressanten Ergebnissen produziert, deren Resultat wirklich beim Sparen helfen kann – und zugleich vor Magenbeschwerden durch die Wahl des falschen Lebensmittels mit abgelaufenem MHD schützt.


Aber ja, ich wollte eigentlich, angesichts der Vorbereitung meiner nahen Zukunft, heute auf Dr. Dr. Rainer Erlinger zu sprechen kommen, seines Zeichens Jurist, Arzt und Moralfachmann der Süddeutschen Zeitung, respektive einer Kolumne in deren Magazin.
Ich mache es kurz (ich versuchs): Erlinger beantwortet im Magazin die sogenannte „Gewissensfrage“ – eine lebensproblematische Alltagssituation, die ihm Leser aufgrund zwickender Gewissensbisse schicken können, um sich Antwort erhoffen zu dürfen (MEINE hat er NICHT beantwortet!).
Jedenfalls fragte mal jemand den Herrn Erlinger, ob man denn, wenn man einem Obdachlosen Geld gibt, das Recht hat, dem Obdachlosen das Kleingeld aus der Geldbörse mit gutem Gewissen zu geben, auch wenn man es ohnehin eigentlich nur loswerden wollte, auch, wenn man weiß, dass der Obdachlose damit Dinge kaufen wird, die ihm nicht gut tun und man letztlich, so gesehen, als einziger einen echten Vorteil davon hätte. (Also wer will: ich freue mich über Eure eigene Einschätzung der Lage! Mit welcher moralphilosophischen begründung kann man hier argumentieren?)

Darf man sich GUT fühlen, wenn man Geld verschenkt, das man nicht haben will?

Diese Frage jedenfalls hatte ich im Hinterkopf, als ich mich dem Millionenprojekt das erste Mal gedanklich etwas ausführlicher widmete – weil ich mir dachte: „Wenn ich den Leuten keine Versprechungen mache, was ich mit dem Geld machen will, dann brauchen sie auch gar nicht drüber nachdenken, OB ich es wirklich mache! Und sie können sich einfach nur SO gut fühlen. Dürfte ICH mich dann gut fühlen, wenn mir jemand Geld schenkt, weil ich ja dann dafür sorge, dass sich jemand anders gut fühlt?“ – ich hoffe, Ihr versteht den Gedankengang; aber klar, Ihr seid ja nicht blöd, liebe Leser!
Also…. Ich würde mich dann gerne mal gut fühlen – und IhrEuch doch sicher auch, oder? Ihr wisst ja, jetzt, wie es geht ;-)
Und Vorschläge, was ich mit der Million machen könnte, nehme ich gerne auch noch an. Versteht sich doch von selbst!

P.S. mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass Erlinger, so belesen er ist, häufig ähnliche moralphilosophische Ansätze variiert und sich zuweilen argumentatorisch sogar von seinem BAUCHGEFÜHL leiten lässt. Das ist aus ethisch-moralischer Sicht durchaus zweifelhaft und muss deswegen mit folgender Warnung weitergegeben werden: SELBST DENKEN hilft auch weiter. Erlinger ist zwar gut, aber das eigene Leben muss man trotzdem selbst leben!

Montag, 15. August 2011

Entwicklungsstufen: MUDDI fragen!

REFLEXION
Bald muss ich meinen Einstiegssatz ändern: „Es geht schlicht um eine Million – oder um weniger“. Denn realistisch betrachtet kann ich es gar nicht mehr schaffen, innerhalb der nächsten knapp zehn Monate noch läppische 999969,5 € beizuschaffen. Es sei denn, ich weite den Zeitraum aus. Oder ich setze eben das Ziel runter. Auf 30,50 € oder so. Oder aber, ich ändere etwas dahingehend, dass ich mir Allerweltsrubriken ausdenke, die möglicherweise für irgendjemanden interessant sind, damit ich mehr überzeugte Blogleser gewinne. Andererseits wäre das Betrug an den paar Lesern (bei trigami wurde ich abgelehnt, weil ich NOCH zu wenig Leser habe – das ist praktiziertes positives Denken, es so zu formulieren), die sich ja schon freiwillig von einem ihrer Euros (@Ramona!) getrennt haben.

 SELBSTMITLEID
Das mit dem Guinnessbuch der Rekorde kann ich ja wohl ohnehin knicken. Andererseits sollte es hier auch um Spartipps und Geldkriegemöglichkeiten gehen, wobei ich mir klar eingestehen muss, dass all das auszuprobieren, was ich mir hierzu allein bisher überlegt habe, schlicht nicht geht. Das klappt vielleicht, wenn man noch keine Familie hat und ein ungebundenes Vagabundenleben führt – da wird man leicht Millionär, jaja…. Aber ich?!
Ich kann nicht einfach mal ne Woche lang jeden Tag in die Großstadt gehen und da alle Pfandbehältnisse sammeln, um einen Wochendurchschnitt an weggeworfenem Pfanddosen und -flaschen rauszufinden. Ich kann mich auch nicht wie geplant mit der Goodbye-Kitty-Büchse vors Stadion stellen oder in Containern nach Müll (also Essensabfall) tauchen, weil das nun mal die Zeiten am Tage sind, zu denen ich meine Kinder ins Bett bringen muss (und Dr. House - ein Link pro Post muss sein ;-) - gucken und das Blog schreiben und bei textbroker schreiben und überhaupt) – also ist meine erste Erkenntnis, dass ich maximal nach wie vor zum Bundschuhe nähen oder Leute psychisch drangsalieren komme. Dr. House ist da ja vielleicht gar kein so schlechter Anfang – ich verbuche das jetzt mal als Fortbildungsmaßnahme, falls ich mich je entschließen sollte, Gelddomina zu werden. Trauriges Dasein.
 AUSWEG UND EXKURS
Also habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich die Themen „Essen“ und „Reisen“ mit Geld in Verbindung bringen kann.
Und eigentlich ist das gar nicht sooooo schwer. Ist ja schon mal geglückt mit dem Brotbacken und dem Containern. Also werde ich mir mal überlegen, wie ich SONST noch mit Essen Geld spare – oder erwerbe.
Ein Ding ist natürlich das maßvolle Einkaufen. Ich neig(t)e dazu, gerne mal mehr in den Einkaufswagen zu legen, als ich wirklich brauch(t)e – nicht zuletzt liegt(e*g*) das daran, dass ich gerne mit EC-Karte zahl(t)e. Da habe ich mir nämlich dereinst angewöhnt, bloß nicht zu viel Bargeld mit mir rumzutragen, weil ich dann nicht versucht sein würde, es auszugeben. Ehrlichkeitshalber muss ich zugeben, dass diese Strategie schon einige Jahr(zehnt)e her ist, denn meine „Kleinbeträge“ waren meist auf Zigaretten bezogen, denen ich schon lange abgeschworen habe. Nunja, jedenfalls wollte ich mich selbst mit der Karte, zu einer Zeit, als Automaten noch mit Geld funktionierten, in meinem Qualmkonsum einschränken, indem ich hoffte, ich würde es mir zweimal überlegen, eine neue Packung im Laden zu kaufen, wenn ich dazu noch alle möglichen anderen sache zusätzlich erwerben muss, um den Schwellenbetrag von zehn Euro pro Einkauf mit Karte zu erreichen. Hat nicht geklappt, zwei Sixpacks waren meist in der Abendplanung zu den Zigaretten schnell dazu organisiert – und die Folgen sind zudem fatal, denn nach wie vor zahle ich eben gerne mit Karte. Nur, dass sich bis heute geändert hat, dass man überall den Minimalbetrag von 10 Euro erreichen muss – es geht in jedem besseren Supermarkt mit jedem Betrag –, ich aber IMMER NOCH denke, ich müsste für zehn Euro einkaufen, um mit der Karte zu zahlen, weil ich ja gewohnheitsmäßig mal wieder kein Bargeld dabei habe, denn das habe ich mir ja schließlich abgewöhnt. Dann liegt eben nicht ein Netz Zwiebeln im Einkaufswagen, sondern dazu noch ein Päckchen (Analog-)Käse, die supersondermega Aktion mit dem leckeren Joghurt aus Benzolringen und Zucker (dreimal), das dritte Paket Trockenmango (für schlechte Zeiten!!!) und dann vielleicht gerade noch ein Kilo Karotten (um zuhause festzustellen, dass der Kühlschrank mit drei Kilo Karotten maßlos überfüllt ist und meine Kaninchen mal wieder ein Fest feiern dürfen…).
Mitgerechnet?
Ja, das waren jetzt gerade mal 9,49 (es waren Biokarotten), die ich zum Fenster rausgeschmissen HÄTTE.

WEIL: Dank des Millionenprojektes habe ich entdeckt, dass Sparen lustig sein kann. Und deswegen kaufe ich jetzt weniger gerne ein und schicke meinen Mann. Der kauft (mit etwas Glück) das, was wir brauchen. Manchmal auch weniger – und DAS spart Geld, sage ich euch.

TAGESTIPP


Tagestipp:
-         Mann einkaufen schicken!

 
Für Singles:
-         Nicht mit EC-Karte zahlen (es sei denn, Eure Psyche ist nicht ganz so träge wie meine) und den Schmerz ertragen, wenn man das Geld aus der Hand geben muss.
-         EINKAUFSZETTEL MACHEN und (das ist jetzt der eigentliche Tipp zum Geldsparen)    NUR DINGE KAUFEN, DIE EURE GROSSMUTTER AUCH ALS ESSEN ERKANNT HÄTTE.
      (den ersten Teil sagt auch Mutti!
-     Den Trick mit der "Bückware" kennt ja nun schon fast jeder - auch die Marktleiter, die ihre Kunden lenken. Also: Preisvergleich des 100 Gramm-/ Kilopreises!

 KONKLUSION


*seufz*

Völlig vom Thema abgekommen, aber das ist halt so bei mir. Ich lege jetzt mal die Rubrik „Essen und Sparen“ an.
Guten Appetit noch!

Mittwoch, 3. August 2011

Unser täglich Brot....

Hey, SO war das nicht gemeint, dass jetzt keiner mehr das Blog lesen soll.
Ich schiebe die Abwesenheit der hohen Leserzahlen jetzt mal auf die Sommerferien…. Und mache mir dennoch weiter Gedanken darüber, was ich ändern muss.
Allerdings passiert ja nun am Boden des Sommerlochs tatsächlich nicht allzu viel, insbesondere, da der Sommer sich wie ein halbfertiger Herbst verhält und der Aktionsradius gemessen an der Jahreszeit doch recht eingeschränkt ist.
Also habe ich mir überlegt, mich korrspondierend zur Witterung mal den Haushalts- und damit heute mal ganz praktisch den Überlebenstipps zum Geldsparen zu widmen, die weder humorig noch fragwürdig oder kritisch sind, sondern schlicht..... ökonomisch halt!
Zunächst mal kaufen wir gerade kaum Gemüse ein – sondern plündern den Garten. Den eigenen wohlgemerkt. Das Gleiche gilt für Obst: keine Ananas, stattdessen Pflaumen. Die sind sogar praktischer, weil immer frisch.
Und auch, was das tägliche Brot angeht, spare ich ganz gerne und habe dazu noch das Gefühl, endlich mal wirklich gearbeitet zu haben, weil am Ende des Tages ein Resultat da ist, das verspeist werden kann. Ich backe selbst, und zwar hauptsächlich deswegen, weil die Bäckereien kaum Vollwertdinkelbrot haben, bzw. ich oft drei bis vier Bäckerein abfahren muss, ehe ich eines finde. 
Wenn ich selbst backe, geht das a) schneller (Zeit ist Geld; Teig rühren: drei Minuten, backen: eine Stunde), b) schmeckt besser und ist gesünder (ich weiß, dass kein Mist drin ist) und c) ist es billiger (so zwischen 1 bis 3 Euro, je nachdem, wie viel ich backe und ob ich die Resthitze noch für was anderes nutze: Plätzchen, Pizza, Küche heizen im Winter. Und das Letztere ganz ernsthaft!).
Uind da es immer leicht ist, in der Theorie zu schreiben, hier mein Brotrezept:

Mit Hefe:
* ca. 500 Gramm  Dinkelvollkorn (oder anderes) Mehl, geht auch gemischt mit anderen Mehltypen
* 1 Tl Salz
* einen Tl Honig/Rübensaft/Ahornsirup, als "Anfütterung" für die
* Trockenhefe (übersteigt die Trockenmasse 500 Gramm, mindestens zwei Beutelchen, insbesondere bei   
   Vollkornmehl)
wer mag, kann Brotgewürz, Hirseflocken, Dinkelflocken, Saatenmischung usw. zugeben, muss aber die Wassermenge anpassen
* 350 Ml. lauwarmes Wasser

in eine Kastenform geben, insgesamt ca eine Stunde bei ca. 180 Grad (Umluft) backen, nach 45 Minuten Herd ausschalten und noch 15 Minuten nachgaren lassen.

Irish Soda Bread
Das Ganze geht auch statt mit Hefe mit einem Paket Backpulver und etwas Natron in Kombination mit einem Spritzer Zitronensaft und Kefir/ Buttermilch/ Joghurt-Wasser-Gemisch als Triebmittel.
GUTEN APPETIT!




P.S. Nach zehnmal Brotbacken HÄTTE sich der Euro, den Du jetzt überweisen könntest also spätestens amortisiert. Und das quasi in einer Investition fürs Leben!
P.P.S: Meine Lieblingsdrogerie hatr mir heute einen zehn-Euro-Gutschein geschenkt. So ganz in echt. Ohne Tricks. also: Windeln für diesen Monat gespart!
P²S³: das heißt jetzt nciht, dass ich auf die nächsten zehnEuro, die ihr gerade überweisen wolltet, gerne verzichten möchte.... *tsts*

END-EDIT: das ist doch unglaublich. Mit DIESEM Thema hier verdienen Leute Geld. "Geldsparen durch Brotbacken":
http://www.contentworld.com/pages/ArticleDisplayU/62506
Versteh' einer die Welt..... andererseits: die Leute ZAHLEN dafür *kopfschüttel*