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Donnerstag, 17. Mai 2012

Der zurückgeholte Euro


Vor etwa elf Monaten, als ich das Millionenprojekt ins Leben gerufen hatte, war mir noch nicht ganz klar, was das alles werden würde. Meine Idee war ja, dass wir Menschen so viele Euros ohne reellen gegenwert in diese Welt werfen, dass es mir nicht allzu schwer fallen dürfte, eine Million Leute davon zu überzeugen, einen dieser sinnlosen Euros auf mein Konto zu werfen und damit dazu beizutragen, dass mein Millionenprojekt gelingt: eine Million in einem Jahr.
Nun, die Hilfsbereitschaft hält sich in Grenzen und ich werde den Verdacht nicht los, dass neben fehlendem Leichtsinn auch ein bisschen Misstrauen eine Rolle spielt – und natürlich die Frage nach dem „Warum?“.
Warum sollte man mir einen Euro geben wollen? 
Tja, die Frage ist schnell beantwortet: weil ich nett bin und an der Umsetzung des Traums feile, den jede/r hat – Millionärin werden, ohne dabei erstens großkotzig und überheblich zu sein und zweitens dieses auch nicht zu werden. Beweisführung wird hiermit zugesichert. (Jetzt aber bricht das Werbegenie in mir durch….):
Und damit nicht genug: Bei mir gilt „BUY ONE; GET SEVEN FOR FREE!“ – mit dem Einsatz dieses einen Euros kann man anteilig auch noch das Gedeihen meiner Subunternehmungen verfolgen:

-         www.lanzarote-mit-kindern.de

Nicht überzeugt? Vielleicht sollte ich dem Rat meines Beraters nachkommen, eine „Geld-zurück-Garantie“ anzubieten: Wenn Sie nicht zufrieden (womit?) sind, bekommen Sie Ihren Euro wieder, wenn Sie binnen 14 Tagen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Eigentlich gar nicht SO dumm, wenn ich mir überlege, dass aus den Euros zwischenzeitlich Zinsen erwachsen könnten (sofern es genug sind).
Jedenfalls brachte mich dieser Gedanke wiederum auf die Idee einer Blogparade:

Gibt es einen Euro, den Ihr Euch wiedergeholt habt?
Um diese Sache zu vereinfachen, muss ich die Frage wohl etwas umformulieren (denn die wenigsten Leute holen sich genau EINEN Euro wieder, während MIR dieser eine ja schon genügen würde): 
Gibt es etwas, das euch etwas Wert war, das Ihr, nachdem Ihr Euch aus gutem Grunde davon getrennt habt, wieder zurück geholt habt?

Um ein Beispiel zu nennen: Es zählen Gegenstände und Klamotten, die man in einen Secondhandladen gegeben hat, um damit Geld zu erwirtschaften – dann aber feststellt, dass einem das Babyjäckchen als Erinnerungsstück doch sehr fehlt, weswegen man es aus dem Laden oder gar von einem Kunden zurück erobert hat….
..... naja, meine Rückholaktion hatte mit ideellem Wert eher nix zu tun: ich habe gesehen, dass das gleiche Türgitter in einem anderen Secondhandladen für insgesamt 4 Euro mehr verkauft wurde....

Noch lieber wären mir aber die Story vom achtlos, weil versehentlich für 5 Cent gehaltenen, ins Alligatorbecken geworfenen  Eurostückchen, das der Werfer todesmutig zwischen den Zähnen des Alligators wieder hervor gepult hat (,um es anschließend in ein Eis zu investieren....?!).

Darf ich hoffen (auf alles - Ihr wisst schon...)

Montag, 29. August 2011

Irish Dreams

Ich muss gestehen, dass ich geschluckt habe, als ich den Titel der Blogparade von Gaelnet sah.
Den Lieblingsort IN Irland. Unmöglich. Irland an sich ist der Lieblingsort. Fertig. Etwas mager in der informativen Ausbeute vielleicht, aber so ist es nun mal – wer doofe Fragen stellt, kriegt doofe Antworten.
Warum das so ist mit dem Lieblingsort? Weil man Bilder dieser Art



auf der Insel oft und an vielen Orten aufnehmen kann – und weil ich dabei immer ein Gefühl im Bauch habe von „Zuhause-Sein!“ Diese Mischung aus Geborgenheit und Bedrohung durch den Himmel, das plötzlich auftauchende Geheimnisvolle in der Wirklichkeit, diese seltsame Kombination aus Vergangeheit und Gegenwart, die wie durch einen Schleier voneinander getrennt zu sein, sich dabei aber doch sehr nah scheinen.....

Nach meinem ersten Überheblichkeitsanfall bin ich noch mal in mich gegangen und habe mir überlegt, dass die Frage nach dem Lieblingsort vielleicht doch nicht SO doof ist und ich ein wenig Abbitte leisten sollte, was den Veranstalter der Blogparade angeht (tue ich hiermit – und sehe, dass er mein Problem versteht!).
Immerhin gab und gibt es hoffentlich noch Orte auf der Insel, die dieses Gefühl etwas MEHR hervorrufen.
Also bin ich weiter in mich gegangen….

Habe erst mal alle möglichen Orte mit protestantischem Hintergrund aus der mentalen Irlandkarte gestrichen. Das hat jetzt nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit meinem eigenen Wohlfühleffekt als Atheistin (o.ä.), die sich wenn, dann doch der Basiskirche in Irland eher verbunden fühlt, am ehesten aber dem keltischen Ursprung, dem Numinosen, der Natur.

Also:

Trinity-College (trotz herrlicher Gästesuite, Bram Stoker und Book of Kells): adieu!
Nordirland: Farewell!
Oxford – ach nein, das war die andere Insel….

Bleibt noch genug übrig, um mir das Leben schwer zu machen, wenn es um eine Entscheidung geht.

-         War es Kirwan House Hostel, Marystreet 3 in Wexford (Town), in dem ich meinen Freund und Straßenmusiker Pete – "The Busker" – Francis kennenlernte, der seit 2006 wie vom Erdboden verschluckt ist? 
      Es steht zum Verkauf….wenn ich meine Million bekäme, wäre das wohl eine meiner Traumanlagen….

-         War es Clifden, wo ich mit M.S. im Sturm auf die Anhöhe gelaufen bin, nachdem wir am Abend vorher zig Guinness-Dosen im Hafenbecken getrunken, uns dann Kelp-Haare und Muschelaugen aufgesetzt haben und uns beömmelt haben wie kleine Kinder, ehe wir im Pub weiter tranken?
-         Oder war es das Meer zwischen Galway und den Arans, das mir um die Ohren peitschte, mir das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit gab, das Gefühl, ein Teil des Jetzt zu sein und doch gleichzeitig im Nichts der Vergangenheit und der Zukunft zu verschwinden…..

Ich glaube, wenn ich darüber nachdenke, war wirklich einer der schönsten Orte, den ich mit einem der beeindruckendsten und lustigsten Menschen, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, nämlich dem Stauffi aus der Schweiz, besucht habe, WATERVILLE.
Das ist ein Ort genau in der Mitte des Ring of Kerry, durch den man üblicherweise, von Kilarney aus beginnend, einfach nur durchfährt, auch wenn sich der Ort als Zentrum des Rings selbst darstellt. Nungut, mag sein, dass er das in den letzten zehn Jahren auch wurde – damals war das maßlos übertrieben.
Wir hatten uns entschieden, einen Deal mit dem Busfahrer auszuhandeln, dass er uns auf der Hälfte raus lässt und sein Kollege uns am anderen Tag wieder mitnimmt. Wider Erwarten klappte es. War alles nicht so GANZ einfach, weil – ich erwähnte ja, dass Waterville eher klein ist – niemand so recht wusste, was wir da wollen könnten.
Drogenschmuggel? Heimliche Liebschaften ausleben? Burn-out kurieren?
Am Strand entlang, begleitet von Dorfhunden, denen wir die Namen „Stinky“ und „Pee“ gaben, weil der eine immer flatulierte, der andere immer pullerte, wir haben uns schier kaputt gelacht über diese zwei durchgeknallten Hunde, die zu unserer Sammlung eines „weinenden Mäuerchens“,  des „gefährlichen Kästchens“ und des „wütenden Widders“ gehörten……unsere Phantasie war beflügelt, fast jeden Tag erfanden wir verrückte Geschichten zu den Dingen, die wir in unserer Umgebung bemerkten.
Den Blick auf die weit entfernten Skelligs gerichtet, den Traum im Kopf, das verlassene „Pete’s Hostel“ an der Mainstreet irgendwann, wenn wir mal „groß“ sind, zu übernehmen…. Und was wir uns vorgestellt haben – wie wir dann abends mit vielen jungen, gut gelaunten Leuten Gitarre spielend im Sonnenuntergang vor dem Haus sitzen, der Brandung lauschen…. Frei sind.
Ich glaube, wir waren glücklich – und allein deswegen schon war Waterville der schönste Ort der ganzen Welt.
Mit seinem See auf der anderen Seite der Hauptstraße, die wie die einzige Straße des Ortes wirkt, dem dahinter sich erhebenden Berg, habe ich mich gefühlt wie…zwischen den Welten. Bis abends im „Lobster“ beim Soccer und Guinness wieder das andere Irland da war, mit Draught, damals noch Zigaretten – und viel guter Laune. Besinnungslos, wunderschön, dieses irre Land Seamus Heanys....
Danke, Stauffi, für die wunderbaren Wochen und Momente!

Broagh (by S. Heaney)


Riverbank, the long rigs

ending in broad docken

and a canopied pad

down to the ford

The garden mould

bruised easily, the shower

gathering in your heelmark

was the black O


in Broagh,

its low tattoo

among the windy boortrees

and rhubarb-blades


ended almost

suddenly, like the last

gh the strangers found

difficult to manage.


Zuguterletzt aber noch die Frage, was dieser Blogeintrag nun mit dem Thema Geld zu tun hat – und die Frage ist berechtigt, immerhin wollte ich mich ja wenigstens bemühen, alles, was ich von mir gebe, dem Oberthema zu widmen.
SEHR, sehr viel, um genau zu sein. Denn diese Irlandreise hat mich letztlich kaum etwas gekostet, weil ich eine Basisunterkunft im oben angeführten Kirwan House hatte, wo ich umsonst wohnen durfte. Dafür habe immer an den Tagen, an denen ich da war und nicht um die Insel reiste, mit angepackt – die Küche sauber gemacht, Nachtschicht geschoben und Entertainment für Butch – als Hostelbesitzer gut portraitiert in „Mit dem Kühlschrank durch Irland“ – und seine Gäste gemacht. Zum Beispiel für Miss Alice Birmingham, 80 Jahre alt, die in ein Haus voller junger Leute zog - mit Tochter und Enkelin im Urlaub, Udi aus Israel, der das erste Mal das Krisengebiet im Nahen Osten verlassen hat, ehe er seinen Militärdienst antrat, oder Eve aus Belgien….. oder eben…hach, das wird alles zu viel.
Wenn ich jemals eine Million voll kriege, kaufe ich Kirwan House, der Beschluss ist eben gefallen .....

==> 
Und gerade heute, zu diesem Thema, bekomme ich einen Euro von G.Knupfer.... schon ein bißchen verrückt ;-) danke....

Sonntag, 28. August 2011

Meine Stärke



Besinne dich auf Deine Stärken, wenn Du es zu etwas bringen willst.
Tu's gleich!
Ärgere Dich nicht über Deine Schwächen, sondern nutze sie so gut wie möglich.
Verschwende keine Kräfte.

                                                                          (Quelle: http://blog.ginchen.de/wp-content/gallery/atlantis/zauberkugel.jpg)

Sind das nicht hervorragende - und vor allem hilfreiche! *g* - Aussagen? Nun, ich habe den gestrigen Plan in die Tat umgesetzt, mich auf meine Stärken besonnen und einfach noch ein kleines Seitchen erstellt (in Arbeit, aber vom Text her fertig.....)
Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Ich glaube an die Kraft des Universums – deswegen glaube ich auch daran, dass sich Wünsche unter bestimmten Umständen tatsächlich erfüllen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass jeder Mensch die Kraft in sich hat, die er braucht, um glücklich zu werden.



Das solltest Du auch tun.



Manchmal braucht es vielleicht noch einen kleinen Tipp, einen Hinweis, einen Rat, damit man die Augen nicht vor den Wegen verschließt, die zur Erfüllung des Wunsches führen – manchmal genügt schon ein kurzer Augenblick des Innehaltens, die Formulierung des Wunsches, das Deutlichmachen des Ziels.



Manchmal benötigst Du Hilfe, eine Art Lehrer auf für den Kurs „Lebenskunst“ – welchen Weg auch immer Du für Dich wählst:


Ich freue mich, wenn ich dir dabei helfen kann, diesen Weg zu finden und zu gehen und Dir bei der Lebensberatung beizustehen.

Tjaaaaa.... manche Dinge MUSS man einfach ausprobieren ;-)


Gibt es etwas, was Du immer schon einmal ausprobieren wolltest, Dich aber nicht getraut hast? Mach doch mal - und lass es mich wissen! 
Bei der nächsten Blogparade!



P.S.
Heute wäre der 262. Geburtstag meines Lieblingsdichters. Und eines seiner schönsten Gedichte passt hervorragend zum Thema:

Gesang der Geister über den Wassern (Goethe)

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felsenwand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,

Und, leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.
Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind rauscht von Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Donnerstag, 25. August 2011

Glücksfrage


Ohoh… als ich am Montagmorgen in Uhldingen am Bodensee war, fiel es mir wieder ein: die BLOGPARADE, in der ich gefragt hatte, welcher der sinnloseste Euro Eures ganzen Lebens war. Wir waren im – allen Familien und historisch Interessierten trotz hohen Eintritts *räusper*) sehr zu empfehlenden – Pfahlbaumuseum. Nachdem die Pfahlbauten erst vor Kurzem zum Weltkulturerbe erklärt wurden, bot es sich an, an einem sonnigen Vormittag mal vorbeizuschauen und sich die aktuellen Archae-X-Tage anzuschauen.
An die Blogparade erinnert hat mich ein mit einem Drahtgitter verschlossenes Becken, in dem Pfähle gewässert wurden. Warum, weiß ich nicht. Genauso unklar ist mir, warum Leute da haufenweise Geld reinschmeißen. Eigentlich hatte ich mir diese Frage schon neulich im Zoo gestellt. Bei den Seehunden und Krokodilen. Als Kind wollte ich sogar mal ins Krokodilgehege wegen des Geldes – das ist GEFÄHRLICH, Leute! Ich meine, Fontana di Trevi, da ist es klar - da SCHMEISST man halt Geld rein (600.000 €/Jahr, sagt Wiki!).
Aber warum schmeißen Menschen Geld in die kleinste Pfütze? Kann ja eigentlich nur sein, weil sie zuviel davon haben. Oder wollen sie sich die Überfahrt über den Styx frühzeitig sichern? Das kanns ja wohl nicht sein, rüber kommen schließlich alle mal…..
Ich persönlich hätte also einen solchen Euro, den ich irgendwo reingeworfen hätte, bloß, weil da H²O drin ist, sofort unter „sinnloser Euro“ verbucht (sofern sich der Wunsch, den ich dabei geäußert hätte, danach nicht umgehend erfüllt hätte ;-)).
Äh – ja, die Blogparade, das war’s, worüber ich schreiben wollte.
Ich verdränge weniger erfolgreiche Themen oft gerne mal…..
Nunja, sage und schreibe zwei-dos-deux-two-iki-2- ZWEI Personen sind meinem Aufruf gefolgt und haben mir Informationen zum Geldverschwendungsverhalten meiner Mitmenschen hinterlassen. Für eine empirische Studie reicht das leider nicht, aber das macht nichts, denn insbesondere das höchst unterhaltsame Erlebnis von Leni, die ich des öfteren hier aufgrund ihrer den meinen ähnlichen Ziele erwähnt habe, hat mich amüsiert und zu neuen Ideen angestiftet. Leni traf eine alte Hutzeloma mit seltsamenPrognosepraktiken und aberwitzigem Tauschverhalten – aber das MUSS man eigentlich selber lesen.
Heraus kam jedenfalls ein eindrücklich geschildertes Erlebnis, das einem dank Lenis Schreibstil mehr als einmal das Grinsen zwischen die Backen treibt.
Na und dann war da noch Jonas, den ich eigentlich sehr sympathisch FÄNDE, da er seinen sinnlosesten Euro ebenfalls, wie ich, in eine Waage gestopft hat. Allerdings hat er im Gegensatz zu meinem Wiegeergebnis deutlich bessere Resultate erzielt, was ich ihm nach wie vor zu gönnen versuche, womit ich mich aber schwer tue. Ich finde es also nur halb-sinnlos, sich auf eine Waage zu stellen, die das richtige, positive (!) Ergebnis anzeigt. Trotzdem: wer hat, der hat halt ;-) Weiterhin guten Appetit, lieber Jonas.
So, und wenn jetzt noch jemand bei der Blogparade mitmachen will, dann soll er gefälligst meine nächste abwarten. DIESE ist nämlich jetzt aus.
Aber meine nächste Glücksfrage stelle ich bestimmt bald ;-)

Dienstag, 2. August 2011

Kostenpflichtiger Link: Meditationsvideo

So ein sonniger Tag. So viel los. So viel Zeit heute – also haben wir einen Familientag im Zoo gemacht. Das war zunächst mal richtig gut, weil ich berufsbedingt da keinen Eintritt zahlen muss und wir so für den Eintrittspreis von einem Erwachsenen zu fünft im Zoo waren – wow! Mit Familienkarte hätte das DEUTLICH mehr gekostet. Aber ja……, zurück zum Zoo! Eigentlich bin ich bei diesem inneren Selbstaufruf beim Thema: denn nicht mal in den Zoo kann ich seit Beginn dieses bescheuerten wunderbaren Millionenprojektes mehr, ohne an Geld zu denken. So geldgeil kenne ich mich gar nicht. Nun ja, es verändert wohl wirklich den Charakter – oder aber, man lernt Seiten des eigenen Charakters kennen, denen man zuvor nie begegnet ist. Ich mache das alles nur, aus reinen Selbsterfahrungsgründen… mhm….
Zumindest hätte mich vorher nicht interessiert, wie viel wohl ein Eimer Sprotten kostet. Und ob sich mit Seelöwengesang Geld verdienen lässt. Oder wie viel ein Seelöwe kostet.
Kriegen die Affen Bananen aus dem Großhandel oder aus dem Container?
Würden Löwen Whiskotz kaufen? Wie viel kostet es, einen Elefanten einen Tag lang zu ernähren und wie viel Geld kann man verdienen, wenn man seinen Dung verkauft (da war doch mal was….)? Sind Elefanten also, wenn schon nicht klima-, so wenigstens kostenneutral?
Fragen über Fragen, denen ich mich nicht in aller Ausführlichkeit widmen konnte, weil ich mich nebenher mit Tierethik, schreienden Kindern und penetranten Wespen zu beschäftigen hatte. Und all dies führte dann auch noch zu einem äußerst leichtsinnigen, fast schon fahrlässigen Verhalten meinerseits: dem Tod eines Euros. Nicht in der Schlangengrube, nicht im Krokodilbecken (nur aus Tierschutzgründen. Ich war so durch mit den Nerven, dass ich mich wohl auch auf diesem Wege von einem getrennt hätte), nein, HIER habe ich ihn ins Nirvana versenkt ACHTUNG, KOSTENPFLICHTIGER MEDITATIONSLINK, illegales Anschauen wird durch moralische Instanzen verfolgt.
(Hinweis: wer diesen Link jetzt anklickt, sollte sich vorher überlegen, ob er mir nicht direkt davor wiederum einen Euro überweist, denn ansonsten wird sein/ihr schlechtes Gewissen ihn/sie auf Monate heimsuchen und überhaupt werden seine/ihre Socken ab heute nach Roquefort mit Zwiebeln stinken und Dr. House wird sich in jeder Nacht in seinen/ihren Träumen bösartig über die künftigen und nicht vorhandenen Überlebenschancen von Menschen ohne biochemische Impulse im Wo-auch-immer-das-Gewissen-im-Hirn-sitzt-Lappen äußern. JAHA… BÖHÖÖÖÖSE!!!! Ich werde die Klicks mit dem Kontostand vergleichen. Mhm – und dann böse Flüche ausstoßen, wenn da Differenzen in die falsche Richtung auftauchen. Hütet Euch! Äh…  jetzt also der Link…)

was ich aber eigentlich am Anfang erzählen wollte, ehe ich abgeschweift bin (lesenswert: die mythenmetzsche Abschweifung, ich ging beim Meister in die Lehre!) – war gar nicht soooo spannend der Film, ne?:
ich ging mit dem Willen, heute Geld im Zoo zu finden, dorthin, weil ich auch schon an verrückteren Stellen Geld gefunden habe. Die verrückteste Stelle war ein warmes Thermalaußenbecken. Um genauer zu sein: auf dem Boden eines Thermalaußenbeckens lag ein Fünfeuroschein, den ich beim Tauchen vom Innenbecken ins Außenbecken zunächst fälschlicherweise für ein altes Taschentuch gehalten und nur aus reiner Menschenliebe aus dem becken gefischt habe.... 5€schein…
Hätte ich DEN mal als Grundstock für die erste Million genommen, ich hätte wohl sicherlich schon MINDESTENS 20 Cent Zinsen. Stattdessen habe ich ihn für einen halben Salat auf der Rückfahrt nachhause ausgegeben – Tomate-Rucola mit gehobeltem Parmesan und lauwarmen (absichtlich!) Austernpilzen.
Sooo…. Und jetzt zu Euch (schreit nach einer Blogparade beizeiten): 

wo habt ihr denn schon an verrückten Stellen Geld (also kein Geld, bei dem man den Besitzer hätte ausfindig machen können, um es ihm zurück zu geben – schon ECHT gefunden und ganz legal behalten) gefunden? Und was habt ihr damit gemacht – was hättet Ihr eventuell Besseres damit machen können?





Montag, 20. Juni 2011

Der zweite Tag - how to get rich und andere Schwierigkeiten bei der ersten Million

Ich komme mir heute ein bisschen vor wie Onkel Dagobert. Was war das für eine bescheuerte Idee…..den ganzen Tag lang überlege ich, wie viele sinnlose Dinge Menschen täglich mit einem Euro machen. Vom Vergessen im Einkaufswagen bis hin zum Wunschbrunnen. 
Dinge, die mir als "echtem Schwaben" nicht passieren würden. Dafür andere. Was war das Bescheuertste und/ oder Sinnloseste, was ich in meinem Leben mit einem Euro gemacht habe, frage ich mich.
Ich habe es verdrängt. Alle Dummheiten für einen Euro hatten Gegenleistungen. Wenngleich nicht unbedingt fassbare oder schöne. Zum Beispiel diese seltsame Waage auf Gran Canaria auf dem Fußweg zu den den Dünen. 50 Cent kostet einmal Wiegen. Für das falsche Ergebnis, wohlgemerkt. Also musste ich nochmal wiegen. Auf der nächsten Waage. Für ein falsches Ergebnis in die andere Richtung. NICHT SCHÖN!

Mich würde mal interessieren, wofür Ihr Menschen hier schon dummerweise - oder warum auch immer - einen Euro ausgegeben habt.
Ich fände ein paar Antworten dazu echt spannend.
Aber ich bin vom Thema abgekommen - zu Geld kommen.
Heute hatte ich ein Fototshooting mit meiner kleinen Tochter. Dafür bekommen wir Geld. Ist das jetzt MEIN Geld oder Ihres? Ich entscheide mich mal, das (geringe) Honorar auf das Millionenprojektkonto zu übertragen, sofern es dieses dann gibt, denn es ging innerhalb des von mir gesetzten Zeitraums ein. Damit hätte ich quasi dann schon mal 25 Schenker übersprungen…. 
Andererseits ist mir über Nacht aufgefallen, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe, wie ich die restlichen….999975 Leute erreichen soll. Ich fange mal damit an, den Text meiner ersten Blogseite in eine Mail zu kopieren, die ich an meine Freunde schicke.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich – rein rechnerisch – abzüglich der maximal 25 € für das Shooting - pro Tag knapp 2747,18 Namen oder Grüße eintragen muss, wenn sich genug Leute finden, die mir einen Euro schenken wollen. Das schaffe ich ja nie…. Einfacher wäre es also, wenn ich mich nicht unbedingt auf den einen Euro festlege. Oder ich mache nichts anderes mehr, als Namen zu bloggen – nagut, geht auch.
Vor allem werden die Abendgebete immer länger.

Nachdem ich mich heute ein bisschen mit den Blogfunktionen beschäftigt habe, habe schließlich auch ich kapiert, dass hier ein Reiter “monetarisieren“ drauf ist. Das ist also quasi eine zweite Fliege, von der ich bisher nichts wusste. Klicke ich das also mal an….und beschäftige mich nach dem Post damit.

Noch eine wichtige Information gibt es allerdings: heute wurde das Konto beantragt, das es zu füllen gilt.
DENN DAS ZIEL IST JA, VON JEDEM, DER MIR EINEN EURO SCHENKEN WILL, EINEN EURO DRAUF ZU KRIEGEN.