Mittwoch, 12. August 2015

Durch Fell zum Gold: Gerben lernen


Altes Handwerk wie das Weißgerben begegnet einem heuer kaum noch im Alltag. Kaum jemanden kann man danach fragen. Umso wichtiger, diese Kenntnisse am Leben zu erhalten – weswegen ich besonders dankbar bin, dass ich bei Frank Petersen aus Dadow Einblick in diese alte Kunst der Werterhaltung gewinnen konnte.

Der Weißgerber - ein Werterhalter

Frank hatte hierzu Felle und Leder in unterschiedlichsten pathologischen Stadien vorbereitet, um alle Schritte der Kunst des Weißgerbens üben zu können.
 Eigentlich ist das Weißgerben heutzutage die klassische Umsetzung des Gedankens, aus Müll Geld (oder wenigstens Werte) zu machen, denn die meisten Felle, die so anfallen, werden als Abfall entsorgt oder – dann läuft es schon gut in der Werterhaltung – als Dünger im Feld- oder Gartenbau vergraben.

 Alles in allem war es mal wieder ein Schritt auf dem Weg zu meiner ersten Million, der mich dazu brachte, bei Frank Petersen einen Seminartermin zu buchen. Frank traf ich auf dem Biosphärenmarkt in Zarrentin am Schaalsee, wo er jeden ersten Sonntag im Monat gemeinsam mit seiner Frau orientalische Fladen (eigentlich ist er Islamwissenschaftler), hausgemachte Seifen und eben wohlriechende, weiche Felle verkauft. Mein Interesse war geweckt, wurde doch im Selbstversorgerforum bei Facebook (spannende Webseite hierzu: www.die-selbstversorger.de) darüber geklagt, wie bedauerlich es sei, Felle stets vernichten zu müssen, weil das Gerben so teuer ist....aus müll zu Geld, nichts leichter als das, sprach ich zu mir selbst...

Das Weißgerben

 Das Weißgerben ist eine von vieleln Möglichkeiten, Häute und Felle haltbar zu machen. Neben der Chromgerbung ist es die ungefährliche bio-chemische Variante. Daneben gibt es noch die vegetabile Gerbung und das Hirngerben (ja, wie der Name schon sagt: Hirnmasse spielt dabei eine Rolle!).
Tja, welche Art auch immer: Gerben hat mit toter Materie zu tun und ist ein Handwerk, war ein mittelalterliches Handwerk der gesellschaftlichen Randexistenzen....
..... und was dann kam, war wirklich das, was man auf dem harten Weg vom Müll zum Gewinn erwartet:

  • stinkende Tierhäute (Reh, Nutria, Marder) – leider statt 12 Stunden schon ganze 48 eingeweicht und entsprechend müffelnd
  • echte Handarbeit ( = Wertarbeit!)
  • ein stolz machendes Resultat

14 Tage und 11 Schritte: Weißgerben für Anfänger


Das Ganze wurde dann in nachfolgenden elf Schritten verarbeitet:

-         Die Häute werden (wurden in dem Fall) vorbereitend so frisch wie möglich (!) gewässert. Die Hautschichhten quellen auf und lösen sich so von der Schwarte (erster Tag)
-         Anschließend (und das ist eigentlich der ekligste Teil) werden sie auf dem Gerberbaum entfleischt – dies geschieht mittels eines Ziehmessers und sehr sorgfältig, denn jeder noch für Bakterien lukrative Geweberest kann einem die Garbe, also die Gerbbrühe, versauen.
-         Um zu sehen, wie gelungen das Werk ist, wird das Fell gespült und gewaschen, was jetzt mit einer sanften Lauge geschehen kann (Neutralseife)
-         Anschließend setzte man die Garbe an. In diese, bestehend aus Wasser, Kaliumaluminiumsulfat (Alaun) und Natriumchloridd Kochsalz, werden die Felle dann bedeckt gelegt. Durch de hohen Mineralgehalt diffundiert das Salz in die Zellen, die wiederum platzen und das organische Wasser vollends ausscheiden. Außerdem zerlegt die Garbe die Proteine in der Haut, was sowohl deren Stabilität als auch ihren Nahrungswert negativ beeinflusst. Sprich: das Ganze gammelt nicht mehr und wird bei entsprechender Bearbeitung weich. (10 Tage)
-         Nach zehn Tagen wird das Fell mitsamt Leder aus der Garbe gehoben und gespült, bis möglichst keine Salzkristalle mehr vorhanden sind.
-         Dann trocknet das Fell etwa ein bis zwei Tage.
-         In noch ausreichend feuchtem Zustand wird es mit Fett eingerieben – auf der Lederseite. Hierzu eignen sich Glyzerin, aber auch pflanzlich Fette. Der Trockenprozess geht weiter, bis das Leder beginnt, hart zu werden, aber noch Flexibilität besitzt. (zwei Tage)
-         Jetzt kommt am letzten Tag der eigentlich aufwändige Arbeitsschritt, das Stollen und Strecken. Hierzu wird das Präparat mit der Lederseite nach unten auf einem sogenannten Stollmond, einer ausgedienten und fixierten Axt oder einer stumpfen Sense engwinklig hin und her gezogen, was das Leder wieder weich werden lässt, weil die physikalische Einwirkung die in der Haut befindlichen Eiweiße, die Kollagene, aufbricht. So entsteht eine neue Textur des Leders – es wird weich und geschmeidg und bleibt dennoch haltbar und stabil.
-         Nach dem Stollen wird das Leder mittels eines Schleifsteins oder eines Schwing- oder Excenterschleifers geschliffen,
-         die Kanten werden beschnitten und abschließend wird das Fell nochmals
-         gekämmt und gesäubert.

Und dann hat man, nach etwa insgesamt drei Arbeitsstunden für ein mittelgroßes Ziegenfell und 14 Tagen ein natürlich gegerbtes, absolut einmaliges und im Grunde unbezahlbares Fellchen – das man naürlich nach Belieben weiterverarbeiten kann.

Das macht dann aber der Kürschner!

Kurse buchen kann man bei Frank übrigens am besten per Mail: dadow@outlook.de

Dienstag, 24. Juni 2014

Gallina Espanola will Hennen retten: ein Euro mehr für einen guten Zweck

Spanien ist nicht unbedingt das Land, in dem sorgsam mit Mitwesen umgegangen wird. Deswegen hat Caroline, alias Gallina Espanola, beschlossen, dem Leid nicht mehr zusehen zu wollen. Sie begann, Hennen bei sich aufzunehmen, zu pflegen, aufzupäppeln, ihnen ins Leben zurück zu helfen. Der Zustand der Tiere ist extrem und schlimmer als man sich vorstellen mag. Das Bild am Ende des Beitrags ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber es entspricht einer Wahrheit, mit der sich Caroline täglich konfrontiert.

Das Problem: Gallina hat keinen Stall. Darum zu bitten, wäre ein No-Go, sie möchte das Ganze alleine stemmen.
Da sie selbst am Existenzminimum herumkrebst, wird es ohne Hilfe aber so bald keine artgerechte Unterkunft geben, denn, bei aller liebe und Verbesserung für die Tiere, ein eigener Stall mit Stangen, kotbrett, Nistgelegenheitenund Scharrraum für das von einigen mittlerweile wieder erlangte tierische Verhalten, wäre toll. Die Situation so aber ist unhaltbar. Und deswegen kamen ein paar Menschen im Hühnerforum auch die Idee, etwas zu ändern, nciht nur zu reden, sondern da zu helfen, wo Hilfe vergleichsweise einfach möglich ist: durch eine Spendenaktion für Caroline Waggershausen und ihre Hühner: Vivas Gallinas Espana!

Mehr Informationen hierzu gibt es im Hühnerforum, wo Caroline eigentlich nur nach Bauanleitungen für Ställe suchte. Oh, Caroline ist übrigens nicht mal so ganz spontan zur Hühnerschützerin geworden, sie war schon im Einsatz gegen die spanischen Stierkämpfe und hat sogar ein buch darüber verfasst.
Und sie schreibt hier  im Hühnerforum von dem Ist-Zustand, der sich komprimiert so darstellt:

hallo zusammen,
herzlichen dank fuer euer interesse und einsatz. bin ganz ueberwaeltigt.
ja, ich habe wirklich hilfe noetig. befinde mich schon seit laengerem in einer sehr prekaeren finanziellen lage. das einzige einkommen, das ich im moment zur verfuegung habe, ist das geld, das mir die eier der geretteten hennen auf dem wochenmarkt bringen.
eine bekannte aus deutschland hilft mir bei der miete. so haben wir wenigstens alle noch ein dach ueber´m kopf. aber das ist natuerlich kein dauerzustand. [...]

hennen zu halten bzw. zu retten waere mir wirklich nie in den sinn gekommen. ich hatte auch gar keinen kontakt zu leuten, die hennen hielten. bin mehr auf katzen, hunde und pferde spezialisiert. den bauern aus dem dorf lernte ich zufaellig kennen. ich kastrierte seine katzen. ab da besuchte ich ihn woechentlich, weil er mir immer frisches gemuese und obst mitgab. in meiner situation ist das gold wert.
muss allerdings dazusagen, dass das nun alles die hennen und die geretteten hasen (sind auch vom bauern) verputzen. wenn das der bauer wuesste..... :-) aber so haben die tiere wenigstens gutes futter. [...]

zuerst war es nur othilie, eine weisse legehenne, der der bauer ein bein brach und dann im dreck liegen liess. ich nahm sie mit. danach kam kunigunde. ein haeuflein elend, krank, abgemagert und voller parasiten. dann kam clothilde, die fast keine federn mehr am koerper hatte und im winter schlotterte wie espenlaub. danach kam sieglinde, der es genauso ging wie clothilde. usw. und so fort.
zwischenzeitlich sind es 20 hennen. das war nicht vorgesehen. aber haette ich sie dort verrecken lassen sollen? das konnte ich nicht.

Doch die damen machen mir nicht nur freude, sondern auch viel arbeit. sie haben es sich auf dem katzentisch breit gemacht. dort ist es schoen weich und warm. welcher henne wuerde das nicht gefallen? und mehr noch einer, die aus so einem dreckloch kommt. aber es ist dann an mir, alles sauber zu machen. ist schon viel arbeit. die schlafkaefige, die terrasse, der katzentisch.

natuerlich weiss ich, dass ein huehnerstall die loesung waere, aber mir fehlen leider die finanziellen moeglichkeiten. daher halte ich eben aus. anders gehts im moment nicht.

von daher bin ich euch ueberaus dankbar, wenn ihr meinen hennen und mir helfen wollt. bin wirklich geruehrt. bin ja auch erst seit kurzem im forum und man kennt mich eigentlich gar nicht. von daher stehe ich jedem gerne rede und antwort, wenn er mehr ueber mich bzw. meine hennen und sonstigen tiere wissen moechte. :-)

herzlichen dank an alle fuer das interesse und die hilfe. :-) 



Und einmal mehr stellt sich hier die Frage, ob es sein kann, dass man die Augen schließt, wenn man von solch einem Unglück liest. Ja, man will es gar nicht wissen, wie ätzend diese Welt ist. Aber nun wissen wir es eben einmal - und es gibt, im Gegensatz zu dubiosen Spendenaufrufen - eine echte Ansprechpartnerin mit ganz konkreten Bedürfnissen.

Ganz ehrlich, ehe ich sage "Aufrunden, bitte!", stecke ich lieber einen Euro in Carolines Sammelbüchse. Und hey, ja, klar, hier in Deutschland gibt es auch Menschen und die Tiere, die leiden.

Es ist niemand daran gehindert, auch diesen einen Euro zu schenken.
Mist, ich wollte doch die Euros für MICH.
Ach, egal, Peanuts für mich, für Carolines Hühner eine Welt.

Naja, also wenn jemand Interesse hat, Caroline zu unterstützen, kann das entweder über mich laufen, oder aber ich organisiere die aktuellen Kontodaten (nur werde ich die hier nicht ungefragt publizieren).
Wenn jemand als Spender für Caroline namentlich genannt werden möchte, wäre ein Kontakt per Mail mit mir über Spendenbetrag und Vorstellung der Nennung wünschenswert. Denkbar ist alles: über einen Artikel auf einem meiner Blogs, ein Erscheinen im HüFo, einer Listung oben rechts....

Misshandeltes Huhn, Foto von Gallina Espanola, Caroline Waggershauser


Dienstag, 13. Mai 2014

Vini wird Deutscher

Da hatte jemand die gleiche Idee wie ich, allerdings mit weniger Gesamtsumme und mehr Ziel: Vini Biasi will Deutscher werden.
Das möchte er sich nicht von Steuergeldern finanzieren lassen, sondern wie jeder anständige Deutsche Bürger selbst erwirtschaften. So könnte man das sehen, denn Vini arbeitet dafür. Quasi.
Er betreibt nämlich ein Blog und eine Seite, die über die Hintergründe, Ansprüche und Tücken der Einbürgerung informieren. Vini kann nämlich echt gut Deutsch....
Und sieht fesch in der Lederhos'n aus, schaut mal selbst: Vini wird Deutscher

Und wer MIR schon keinen Euro dalassen will... VINIS PROJEKT hats verdient!

Mittwoch, 5. März 2014

He Duda - Geld mit neuem Werke








Nachdem ich mit dem Grüffelokind immerhin etwa 85 Doller eingenommen habe, dachte ich, es lohnt sich vielleicht doch, etwas mehr am Ball zu bleiben und habe mich nochmals ans Werk gemacht.....


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Euro-Kursmünzen sammeln: die Euroeinführung in Lettland



Genau, da war doch mal was - Kursmünzen und Sammlermünzen, eingepackt in kleine Plastiktütchen, die haben uns doch schon mal knapp 800 Euro gebracht. Jetzt sind allerdings fast alle Münzreste (bis auf drei eingeschweißte Kursmünzen-Päckchen zur deutschen Euroeinfüührung) eingetauscht und auch mein Zahnogold ist an den Mann gekommen (es waren zehn Euro). Mache ich mich also auf die Suche nach "Münzen sammeln" im Netz....
und stoße dort auf Emporium Merkator Münzen, wo man, gut und übersichtlich sortiert im Euro Münzen Katalog, sowohl alte als auch brandneue Sammler und Kursmünzen finden kann.


Ein gutes neues Jahr mit dem Münzen Emporium: Laimīgu Jauno gadu!

Pünktlich zum Jahresbeginn 2014, am 1. Januar, bekommt Lettland als Mitglied der EU seine eigenen acht Euromünzen. Nachdem das nordosteuropäische Land im Jahr 2013 die Hoffnung erfüllt bekam, Mitglied der Eurozone werden zu dürfen, stehen nicht nur die Letten in gespannter Erwartung in den Startlöchern.
Denn nun kommt Lettland nicht per Münzkurier, sondern durch die europäische Zentralbank an sein Glück, das für Münzsammler in Form von Sammelmünzen ebenfalls Interesse wecken dürfte.
Der lettische Euro kommt also unaufhaltsam.


Muenzkurier.de - dabei, wenn der Euro nach Lettland kommt


Startklar für die Einführung der Euromünzen in Lettland ist man auch bei www.muenzkurier.de, dem Emporium für Münzen und Münzhandel aus Hamburg. Dort kann man nicht nur pünktlich zur Einführung des Projektes "Euro für Lettland" einen Satz bankfrischer Euromünzen gegen deutsche Euros (oder andere gleichen Nominalwertes) 1:1 tauschen. Im Emporium finden sich auch andere Goldstückechen - im Wortsinne. Angeblich gehört zwar auch das Gold im amerikanischen Fort Knox de facto den Deutschen - da allerdings kommt man weit weniger schnell dran als an das Sortiment von Emporium Münzen und Goldbarren. 

Lettisch für Anfänger: Eiro valūtas!

Das neue „lettische“ Geld jedenfalls gibt es dann auch in Deutschland, hier bei uns – und zwar nicht zu horrenden Preisen, sondern im ganz reellen Tausch von 3,88 bisherige Euro gegen 3,88 nigelnagelneue lettische Euro für den bankfrischen Kursmünzsatz von Lettland beim www.muenzkurier.de
Das Ganze könnte sich für Sammler lohnen, steigt der Wert von unbenutztem Neugeld doch erfahrungsgemäß recht zuverlässig.



Das Fürstentum Andorra: der Euro in der Bergregionen der Pyrenäen

Vor allem, wenn dann kurz nach Lettland auch noch Andorra als mikrokleiner Kleinstaat mit eigenen Andorra Euro Kursmünzen auf den Münz-Markt drückt. Das hat Potential für echte Sammelmünzen, denn erfahrungsgemäß steigt der Preis für die Münzsätze der Zwergstaaten Vatikan, San Marino und Monaco vergleichsweise rasant. Reservierungen für die kleinen potentiellen Geldanlagen nimmt man ebenfalls gerne bei Emporium Merkator Münzen (www.emporium-merkator.de) entgegen - und das sogar gratis, aber nur einen Satz pro Haushalt - man rechnet offenbar mit mehr.... ;-)
Hat man reserviert, wird man vom Münzen-Emporium zuvor über den endgültigen preis reserviert - sicher ist man auch hier, wenn man die letzten Andorranischen Diner günstig erwerben möchte.


Latvia, 8 coins!

Aber zurück zu Lettland - so sieht es aus, wenn dort der Euro kommt: 


 oder, wie auf Facebook, so:





Wer sich vom lettischen Latti, der Vorgängerwährung mit Nationalcharakter, noch nicht ganz verabschieden mag, findet beim Emporium Merkator auch den Doppeltsatz - Lettische Euromünzen und einen Satz lettische Latti - quasi auf den letzten Drücker.

 Ich schau mir jetzt jedenfalls mal an, was es beim Mercator so gibt...




Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Montag, 16. Dezember 2013

Zahngold verkaufen - ehe es rumliegt....

Während ich meine anderen Blogs mit Liebe pflege, kommen meine verdienstbestrebungen aktuell noch immer zu kurz. Nun, es ist aber auch so, dass ich mittlerweile quasi an allen ecken und Enden mal hier, mal dort, ein Quäntchen geld erwirtschafte, sodass mir der ursprüngliche Gedanke gar nciht mehr präsent ist. Ich ahbe im Laufe der zwei Jahre sicher zweitausend Euro irgendwie nebenbei bekommen (nein, man muss es nicht der Steuer melden, es war erstens legal und zweitens durch Aktionen wie die gleich folgende):
heute saß ich an meinem Schreibtisch und sah ein kleines Plastiktütchen, das ich vor einem halben Jahr mal abgelegt hatte (gibt also sehr viel Aufschluss über mein Aufräumverhalten....).
Darin befand sich der Goldrest eines Zahninlays, den ich flugs zum Juwelier brachte, weil ich neulich dort ein Plakat gesehen habe. Ehe es rumliegt - verlieren kann ich schließlich nix. Tja, und nun könnte ich, statt hier zu schreiben, in Erfahrung bringen, ob der Zahn noch was wert war. Wenn nein, hätten sie es wohl gar nicht erst behalten wollen. Ob es für 5 Euro reicht? Ich werde berichten. Ansonsten werde ich halt Münzsammlerin -- da fahren auch noch ein paar "Ersteuros" von vor zehn Jahren rum!

Freitag, 15. November 2013

Ein Euro für einen ECHT guten ZWeck

Ja, langsam dämmert es mir: mir wird wohl niemand richtig viel Geld geben. Das ist bedauerlich, andererseits aber verständlich - ich würde es auch nicht anders machen. ANDERERSEITS habe ich während des Millionenprojektes echt richtig viel gelernt - ich habe richtig Spaß am Leben, Geld hin oder her.
Damit geht's mir gut, im Gegensatz zu anderen, und um die soll es in diesem Beitrag gegen. Ob nun Unglücks-Höllen-Sturm auf den Philippinen oder Schiucksalsschläge, die Eltern erleiden, die ein schwer krankes Kind haben oder bekommen: ein Euro kann an der richtigen Stelle viel bewirken. Und nein, ich meine ausnahmesweise mal nicht mich mit der richtigen Stelle. Ehrlich.

Ich rede von der von Hallimash unterstützten 1-Euro-Charity, bei der man mittels des Mindestspendenbeitrags von einem Euro (nach oben offen ;-)) vom Sofa aus die Welt ein bißchen besser machen kann - wer nicht weiß, woher er diesen einen Euro nehmen soll, der findet hier im Blog sicher die eine oder andere Möglichkeit, auf Ideen zu kommen. Pfandflaschen, die ersten Eier
aus der eigenen Landwirtschaft, der Verkauf eines sinnlosen Teils auf Ebay... ein Euro ist schnell wieder reingewirtschaftet, Leute.
 Und gerade in Zeiten, in denen jeder jammert, er habe es selbst nicht so dicke - sind ein-Euro-Charity-Aktionen doch das Mittel der Wahl. Karma aufbessern und so.
Wer sich noch detaillierter informieren mag, wird am besten gleich FB-Fan: https://www.facebook.com/1eurocharity

In diesem Sinne: mistet Euer Bücherregal aus, stellt einen Schinken bei Amazon ein und spendet zeitgleich den einen Euro: ich wette, es tut in jeder Hinsicht gut!


 hallimash und Blogger helfen

Donnerstag, 17. Januar 2013

Return of the living Dead....


Manchmal muss man sich abwenden, um den Weg zu sehen – tja, so scheint’s zu sein. Die letzten Monate habe ich nicht nur mit der Beobachtung der Finanzmärkte (im weitesten Sinne, eigentlich war es nur das beobachten des Hypothekenzinsniveaus, aber ersteres klingt besser!) zugebracht, was an sich schon erheiternd wäre, ich habe auch begonnen, mir neben meiner ohnehin schon redlichen Tätigkeit eine weitere zu suchen.
So kommt es, dass ich seit einigen Monaten ein Lehrerhandbuch redigiere und mich mit den philosophischen Inhalten von Recht und Gerechtigkeit auseinandersetze – und wie es nunmal so ist: das Thema Gerechtigkeit kommt nicht ohne einen Exkurs in den bereich der Verteilungs- und Einkommensgerechtigkeit aus.
Da begegnen mir wundersame Menschen, die es als „zu wenig“ empfinden, wenn sie zu zweit von nur 3000 Euro monatlich leben müssen – und ich frage mich, in welcher Welt ich lebe. Nicht, dass es nicht auch bei mir ein wenig mehr sein dürfte, aber dass man von 3000 Euro zu zweit ohne Kinder darben muss, ist mir bisher noch nicht bekannt gewesen.
Auch, zu hören, dass jede/r seines Glückes Schmied sei – und ich selbst quasi alleinverantwortlich, noch nicht als Star entdeckt worden zu sein, war mir neu. Nicht gänzlich, aber doch in bezug auf die Fragestellung, ob es denn gerecht ist, wenn Fußballprofis eine Million Euro im Monat verdienten. Das ist es, wurde mir gesagt, schließlich machten sie Abstriche, was ihr Privatleben angeht. Mache ich als Lehrerin auch, interessiert aber keinen…..
Mittlerweile ist ja auch bekannt, dass man im Amt des/der Bundeskanzler(in)s erheblich unterbezahlt ist. Für all die Verantwortung, die man trägt! Nun, auch das mache ich, wenn ich Lebensläufe mitzubestimmen verpflichtet bin – und auch hier interessiert es keinen……
Selbst Dieter Bohlen klagte gestern, dass es ihm niemand danke, wenn er seinen beruf ausübt. ABER er wird etwas besser bezahlt. Nun, was ich sagen wollte: ich mache weiter – auch dank der netten Kommentare hier – und widme mich fortan wieder dem Weltgeschehen. Mein hehres Ziel habe ich vorerst ad acta gelegt. Ich verstehe nun, dass Griechenland jeden Euro dringender braucht als ich. Ob die sich aber genauso sehr darüber freuen wie ich, wage ich zu bezweifeln…. In diesem Sinne: macht mit Eurem Geld, was Ihr wollt! Und 3000 Euro sind NICHT zu wenig!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ohne Inhalt

Es scheint eine ruhige Phase im Bloggerleben zu werden, die ich gerade durchlaufe - nach dem ersten Ärger über die Blog-Parade habe ich mich einfach ein bißchen mehr den Inhalten zugewendet und beschlossen, dass es mir mal wieder wurscht ist, ob ich reich werde oder nicht.
Mal sehen, ob der Beschluss länger vorhält als bis zum heutigen Abend, wenn ich mal wieder rastlos vor der Glotze sitze.

Sonntag, 3. Juni 2012

Großherrentum und Kleingeistigkeit


Es war eine Frage der Zeit, bis irgendjemand mein liebes kleines Millionenprojekt als reine Schnorrerei abtun würde. Aber genau das ist heute passiert – und ich sage klar: das trifft! Nicht, weil ich nicht dazu stehen würde, wenn es sich um blanke Schnorrerei handeln würde, damit hätte ich überhaupt kein Problem. Aber es trifft deswegen, weil ich darin erkannt habe, dass ich offenbar nicht verstanden werde – oder dass die Leute von der Blogparade sich nicht die Mühe machen, sich die Blogs anzuschauen, die sie paradieren.
Ich mache es plastisch, indem ich die Antwort auf meine zweite (!) Nachfrage, wo denn meine am 18.5. zur Review vorgelegte Blogparade geblieben sein mag, poste:

 Hallo Vamperl,

Sorry, entweder haben wir die Mail übersehen oder gedacht, einer der anderen würde antworten.
Jedenfalls, nun ja, nichts für ungut, aber wenn wir mal einen ähnlichen Dienst wie blog-parade.de unter bettel-aktionen.de aufsetzen, sagen wir dir Bescheid...

Grüße,
[Fritz B. Esserwisser]

Moderator blog-parade.de


Nun steht es den Betreibern der Blogparade natürlich völlig frei, ob und in welchem Rahmen sie Blogparaden zulassen und publizieren, was mich aber wirklich ärgert, ist, dass sie mir einen Stempel aufdrücken, der nicht zu mir passt. Es geht hier überhaupt nicht ums Geld (nicht falsch verstehen, bloß nicht falsch verstehen…..ich nehme die Euros noch immer gern!), es geht hier um mehr. Um Humor (unter anderem), um Zeitkritik (auch) und darum, dass ich hier über alles Mögliche schreibe, das seinen Aufhänger eben an diesem einen Euro hat. Dahinter steckt neben der Ursprungsidee ein Quäntchen Zynismus und kryptisch ein Einblick in das Dasein des Bloggers, der sich eben nun mal orientiert. All das haben die Großherren der Blogparade aber entweder nicht verstanden – oder ich kann es nicht rüberbringen (was ich auch bezweifle, denn es GIBT, wenngleich im blogfreien Raum, durchaus Reaktionen auf mein Geschreibe). Jedenfalls bin ich sauer und habe dies auch zum Ausdruck gebracht, indem ich entsprechend geantwortet habe….

 Vielen Dank für die Antwort -
ich frage mich allerdings, wodurch a) die Unfreundlichkeit gerechtfertigt ist und b) wo der Witz meines Posts verloren ging. Das verursachte Nicht-Verstehen KANN an meine Post liegen - MUSS aber nicht.
Aber gut - offenbar scheint Ihr andere Schwerpunkte zu setzen, die ich bisher nicht umrissen habe. Zumindest, wenn ich die eine oder andere Blogparade im Vergleich betrachte. Und auch hier: das KANN an mir liegen - muss aber nicht.
Ebenfalls "nichts für ungut" - vielleicht wäre ein bißchen kooperative Kompetenz und interne Struktur bei Euch auch nicht ganz verloren....
Vamperl
Ja, es nervt mich AUCH deswegen, weil ich finde, dass ich recht offen mit dem Thema "Geld kriegen (im INternet)" umgehe, gerne einen Euro zu wollen – im Gegensatz zu anderen Bloggern, die Content in ihren und auf ihren Paraden suggerieren, dafür aber lediglich auf Anzeigenklicks und Backlinks hoffen. Nicht, dass ich das nicht auch täte (Letztgenanntes), aber ich STEHE WENIGSTENS DAZU!
Ich habe im Laufe der letzten Monate versucht, mit den Blogs und den statischen Seiten, die ich begonnen und angelegt habe, genau das Web-Spammen nicht zu machen, sondern wirklich echtes Leben zu schreiben, Inhalte nicht zu wiederholen oder wiederzukäuen sondern den sogenannten „Mehrwert“ zu schaffen. Und eben dabei ich zu sein. Merkt man, dass mich die Blogparaden-Kleingeister nerven? Gut, das soll man. 
Sie machen sich nämlich in  meinen Augen etwas vor, wenn sie so tun als ginge es den Bloggern, die ihre Paraden starten, um den reinen Austausch (es möge sich niemand angegriffen fühlen – freilich soll es darum gehen und auch andere Ziele sind legitim), was mich aber WIRKLICH ANKO**T ist es, wenn eine Selektion stattfindet, bloß, weil ich augenzwinkernd zu demonstrieren versuche, worum es mir (und vielen anderen auch) geht.
So, und jetzt…..
……. hole ich mir die Domain bettel-aktionen.de!




Freitag, 1. Juni 2012

Die Euristen: eine Religionsgründung

Jetzt fahre ich harte Geschütze auf. Ich werde Prophetin.
Es ist nicht so, dass es die Idee mit dem "Gott Mammon" nicht schon mal gegeben hat - Matthäus behauptet ja bereits, man könne nicht zwei Herren dienen, Gott und dem Mammon. In meinem Falle ließe sich der erstgenannte durch "Staat" ersetzen (welcher sich seinen Beamten gegenüber ja auch gottgleich zu verhalten angewöhnt hat).geld
Höchste Zeit also, die Grenzen des Üblichen weiter zu durchbrechen und zu zeigen: es geht, Matthäus hat Unrecht. Nicht immer und nicht in jedem Fall, aber auf alle Fälle, was die friedliche Co-Existenz von Redlichkeit und Geld in einem Haushalt angeht.
Dabei möchte ich jetzt kurz vorweg schieben, dass "Mammon" mittlerweile der Terminus für das personifizierte Böse des Geldes ist, ein Dämon schlechthin, die Inkarnation der Besessenheit vom Geld. mit MIR hat das nichts zu tun und auch die Religion, die ich zu gründen gedenke, möchte ich in größtmöglicher assoziativer Distanz zu Amoralität und Unrdelichkeit wissen. Es geht hier lediglich um einen Transfer des Möglichen!
Anders gesagt: hier geht es wirklich nur ums Geld. Völlig emotionslos! Ich besinne mich auf den Ursprung des Wortes "Mammon", der vom aramäischen (Jesus' Muttersprache, im wahrsten Sinne!) "mamona" ethymogelisiert: er bedeutet schlicht "Besitz" und "Vermögen" (was will man mehr? wer braucht schon Dämonen? Dämonen werden überbewertet....)
Ähm, ja - also... ich fang dann mal an mit der echten Wissenschaft.

Es geht um den einen Euro. Diesen einen kleinen Euro, den beten wir Euristen an. Dabei ist unklar, ob es sich bei dem Euro um den einen konkreten, Glück verheißenden, uniquen - oder um den symbolischen Euro handelt. Wir wissen nur, dass er stets bei uns ist (es sei denn, wir brauchen ihn für den Einkaufswagen). Wir trennen uns nicht gern von ihm, auch wenn das Leben uns immer wieder dazu auffordert, diesen schweren Weg zu gehen - und zuweilen trennt sich der Euro von uns, um uns zu prüfen. Auch jetzt ist wieder so ein Moment, in dem Du geprüft wirst. Du darfst dem Euro nachgeben.
Denn er will zu mir, seiner Priesterin und der Prophetin des Euros - er will nichts Böses oder gar Unanständiges, er will nur geborgen sein im Kreise seiner Lieben.
Wir alle sind Euristen - wer das Gegenteil behauptet, lügt und kann seine gesamten Ersparnisse weit über diesen einen kleinen Euro an mich überweisen, denn es liegt ihm nichts am Euro. Dann besser gleich konvertieren und ehrlich bleiben.
Dir liegt zu viel an Deinem einen Euro - obwohl Du dich der gemeinschaft der Euristen zugehörig fühlst? Du kannst nciht loslassen? Sieh es als Prüfung. Unsere Tempel, in die wir die Opfergaben betten, sind die Banken, unser Gebet ist das Versenken in  Kontoauszüge und Rabattcoupons, das Lied der Gläubigen ist das Klingeln der Kasse.
Spürst Du den Sog, den der kleine Euro verursacht? - als Zeichen seiner unendlichen Liebe will er zu mir.....
Du brauchst ein Heilsversprechen, um Dich trennen zu können? Du wirst von dieser Freigiebigkeit profitieren - ökonomisch, menschlich, persönlich, ganzheitlich.
Du wirst sehen, dass es nicht schlimm ist, diesen einen Euro zu geben - und dass es dennoch schmerzt. Es wird Dich stark machen, niemals mehr als EINEN Euro auf einmal zu lassen. Fortan wirst Du sehr aufmerksam deinen verbliebenen Euros gegenüber sein und so Reichtum erwerben.
 Geh diesen Weg, gehe deinen Weg - gehöre zur Gemeinschaft der Euristen!


P.S. Ich bin nicht geldgeil.
P.P.S.: Vielleicht sollte ich ein Counter-Label zu Goodbye Kitty gründen? "Goodbye Euro"?
P²S³: Na, wie war ich?

Montag, 28. Mai 2012

Dies ist das wahre Glück - und kein Kettenbrief!


Abends habe ich immer die besten Ideen. Zumindest glaube ich das bis zum heutigen Tag.
Ich erkläre mich mal.

Gestern hatte ich die grandios-glorreiche Idee, meine verbundene Leserschaft zu bitten, in meinem Namen einen Kettenbrief zu verschicken. Naja, was heißt „Kettenbrief“ – freundlicher formuliert würde das Ganze vielleicht als „Glücksverheißung“ besser klingen. Kettenbriefe Glücksverheißungen funktionieren ja im Allgemeinen im Netz ganz gut – zumindest kriege ich ab und an eine (ich lösche sie zwar, ohne sie zu lesen, aber ich bin überzeugt, es GIBT Leser, sonst gäbe es die Glücksverheißungen nicht --> Logik!). 
Naja, auf alle Fälle gibt es sie, diese "Himmelsbriefe" - und auch die Schweinebraten-Kettenbriefe.... unser kleines Netz-Universum ist einfach ein großes Kuriosum und die Menschen,die sich hier tummeln, sind es ebenso....

Und wenn schon kein Glück, so sind doch wenigstens Spaß, Freude (neudeutsch „Fun“) und Coolness Faktoren, die davon überzeugen können, sich an der Aktion zu beteiligen. (Ich fürchte, meine Leser sind zu intelligent, aber das macht nichts – springt einfach über Euren Schatten!) – ich muss also dafür sorgen, dass „man“ das Millionenprojekt cool findet. Oder an mich glaubt.
Also: entweder ich gründe eine Religion, die Euristen. Angebetet wird die Million, ich bin ihre Priesterin und man glaubt an mich. 

Oder ich verfasse eine Glücksverheißung.
Vielleicht eine Mischung – Pathos und Coolness…..

Das könnte dann folgendermaßen aussehen (ich brauche gerade lange für die Anrede….soll ja nicht aufgesetzt klingen – ich lasse sie also lieber weg….):


Normal sein ist out – tu etwas Verrücktes. Trenne Dich einfach von einem Euro und vermehre das Glück auf dieser Welt, von einen Euro, den Du ohnehin woanders ausgegeben hättest und schenke ihn mir.
Zum Dank schließe ich Dich in mein eigentlich unbezahlbares Abendgebet ein und bedenke dich mit einem Gruß auf meiner Webseite http://millionenprojekt.blogspot.com.

Bald schon wird dort die Fangemeinde des Millionenprojektes sich tummeln und austauschen  – und DU bist als erster mit dabei, DEIN Name wird ganz oben auf der Liste stehen.
Du glaubst nicht an das große Glück?
Dabei ist es ganz einfach:
Auch Du kannst mich glücklich machen.
Schenke mir einen Euro.

Inhaber A. Ott, Ktonr. 227098100, BLZ: 10077777 bei der norisbank

P.S. Schenke mir einen Euro, dann mehrst Du das Glück auf dieser Welt.
P.P.S: Sende diesen Brief an 11 Freunde per Email und überzeuge sie davon, dass es wirklich lustig ist, mir einen Euro zu schenken.
P²S²: Wenn Du mehr oder weniger Freunde als elf auf Facebook hast (also weniger < 11 < mehr), dann poste den Brief an Deiner Pinnwand auf Facebook. Schicke den Brief nicht per Post, überweise mir lieber das Porto auch noch :-)
P³S²: Vom Konto kann übrigens nicht abgebucht werden – das hat schon einmal jemand versucht, auf ihn wartet jetzt neben der mentalen mittelalterlichen Folter durch Pranger und Hexenfluch auch die deutsche Justiz (hoffe ich!)



Morgen widme ich mich dem intensiveren Gedanken der Religionsgründung. Heute gehe ich erst mal in den Zoo….und ihr... wisst ja, wie das mit dem "Copy and Paste" geht......

Sonntag, 27. Mai 2012

Warum bin ich so doof?

Ich habe ein Problem. Ich bin doof.
Gut, viele Leute teilen dieses Problem ohne sich dessen bewusst zu sein, aber ich ärgere mich darüber, dass es so ist.
Auch, dass andere doof sind, ärgert mich, aber primär ärgere ich mich über mich.
Und zwar ist es so, dass ich zu doof bin, um diese ganze Netzwelt zu verstehen. Ich mache Seiten, die sind glaube ich gar nicht SO miserabel, aber ich verstehe die Instrumente nicht, mit denen ich sie verstehen könnte. Ich bleibe also doof. Und das ist frustrierend. Nun ist es ja so, dass man nur durch das Erreichen der Grenhzen dazu gezwungen wird, sie zu überschreiten, aber ich habe das Gefühl, zu schreiten und zu schreiten – und ins Leere zu laufen.
Was will google-.Analytics mehr denn zum Henker sagen, wenn es mir die Anzahl Besucher offeriert, auch zeigt, dass die was anklicken - aber Adsense und Affilinet antworte, dass nix bei rum kommt? Schwer verständlich, was ich da sage? Sag ich ja.....
Offenkundig gibt es Besucher, die sich zumindest für zwei meiner Seiten vermehrt interessieren. Das verursacht das gute gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Aber damit reichere ich meine Million nicht ausreichend an.
Also muss ich weiter monetarisieren - aber wie?

 Ich stelle es mir so vor: Menschen laufen an diesem heutigen Pfingstsonntag an wunderbaren Schaufenstern vorbei und betrachten die Auslage. Sie erkennen, dass es dort tolle Sachen gibt, selbst gehäkelte Babyschuhe, Unikate - das pure Glück! Und sie würden wahrscheinlich auch etwas kaufen (obwohl sie kein Baby haben!) - wenn eben nicht dieser Pfingstsonntag wäre. Blöderweise ist morgen Pfingstmontag. Aber am Dienstag haben sie vergessen, dass es diese wunderbaren babyschuhe gibt - und selbst wenn sie ein Baby hätten, würden sie den Weg vergessen haben, wie sie zu den Schuhen gelangen (die sie, das sei unter uns gesagt, nicht wirklich brauchten - aber sie hatten es halt geglaubt).
So ähnlich läuft es auf den Seiten: die Leute klicken auf die FALSCHEN Anzeigen (nämlich die Affiliates), KAUFEN aber nichts. Auf die Adsense-Anzeigen wiederum klicken sie nicht und schauen sie sich nur an.
Ich brauche einen Werbemanager - oder schwangere Freundinnen, die nachts wach liegen und sich langweilen.....
jedenfalls brauche ich jemanden, der mir in meiner betriebsblinden Glückseligkeit sagt, wo ich etwas verbessern muss.

Ich habe nun Folgendes beschlossen: ich mache einfach weiter.
Ist mir völlig egal, ob das sinnvoll ist oder nicht - ich mache genau SO weiter wie bisher. Es sei denn, jemand sagt mir, ich soll was ändern.
Und dann mache ich halt noch eine Webseite und noch ein und noch eine - und dann gehört mir das Netz und dann die ganze Welt und niemand wird mich aufhalten! 
Vielleicht bin ich gar nicht SO doof.....

Freitag, 25. Mai 2012

Am Ende blank

Das Monatsende nähert sich und mit ihm wird der Geldbeutel klamm – und auch, wenn es jetzt ein bisschen nach „Klick mich“ klingt, liegt dieser Werbeoffensive hier eine ureigene Erfahrung zugrunde: manchmal, wenn ich am Monatsende mein Konto nicht überziehen will, gehe ich in meinen Lieblings-DM (DrogerieMarkt) und löse meine Paybackgutscheine ein. Das waren letztes Mal 15 Euro, die dann locker noch drei Tage lang die Familie ernährt haben. Klar, ich hätte überziehen können – aber ich wollte nicht. Und ja, ich habe letztlich nicht mehr bekommen als Geld, das ich ohnehin schon bezahlt habe und dazu noch habe ich meine Datenspur gelegt. Aber dafür kriegt man gerade fliegende Haie. Ich sagte ja bereits: ich bin nicht gut im Bewerben. Aber vielleicht will sich ja trotzdem noch jemand bei Payback anmelden….. PAYBACK

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dann halt per Bestellung!

Hm…. Also ich sags gleich: es flutscht nicht so dolle. Ich habe noch keine Million, aber das dachten sich die meisten wahrscheinlich schon, haben es gleich am Anfang schon gedacht. Mir macht das nix – denn im großen und ganzen freue ich mich an der munteren Anzahl an Webseiten, wenngleich ich befürchte, dass man auch damit nicht wirklich REICH wird. Macht auch nix – mir macht es Spaß, immer mal wieder gedanklich nach Lanzarote zu reisen und die Kanaren abzuklappern, wenn ich einen Eintrag schreibe. Ich frage mich allerdings, wie es denjenigen, die behaupten, im Internet reich geworden zu sein, gelungen ist, zumindest daran zu glauben, dass es klappt – denn das ist mit Sicherheit das „a und o“ – nur wenn ich an etwas glaube, kann es gelingen. Oder anders: wie schaffe ich es, meinen Glauben an die Million unerschütterlich aufrecht zu erhalten? Indem ich glaube – I believe. Machen tausende Leute jedes Mal beim DSDS-Casting ja auch – und ein paar schaffen es in den Recall. Oder auf die Alm. Manche machen sich auch zum Deppen, aber dieses Stadium habe ich zu überspringen beschlossen. Also: Ich versuche es jetzt damit:

 

Interessant übrigens ist, dass die Autorin, Frau Mohr, schon Nachfolgebücher noch und nöcher veröffentlicht hat – das weckt wieder meine Zweifel. Aber nein, für den Moment will ich es mal versuchen. Wie gelingt es also, daran zu glauben, dass es noch immer (und ehrlich, ich glaube es) eine Million Menschen gibt, die mir theoretisch einen Euro gäben? Und wie wird aus der Theorie die Praxis? Erst mal weg mit dem Konjunktiv: eine Million Menschen, die mir theoretisch einen EURO geben. Dann weg mit der Theorie: eine Million Menschen, die mir einen EURO geben. Die Klärung der Frage des WANN: Ich bestelle mir jetzt also eine Million Menschen, die mir JETZT einen Euro geben. Mal kurz den Kontostand checken…… Ähm… ja. Ich kaufe mal das Buch mit den Nachbestellungen beim Universum und verlege mich derweil wieder auf das Affiliate-Business oder das Schreiben für Content. DU darfst mir dennoch einen Euro geben – ich habe ihn eben bestellt und verspreche, ihn zurück zu geben, wenn er mir nicht gefallen sollte! Es ist ja nun nicht so, dass ich passiv wäre – aber Acquise ist offenbar nicht meine Stärke…

Mittwoch, 23. Mai 2012

Erinnerungen

Ich wollte was schreiben, was mit Geld zu tun hat - aber jetzt ist mir nicht mehr danach.
Manchmal dauert es lange, bis einen Nachrichten erreichten - diese hat mich nun sehr spät erreicht, und trotzdem bin ich traurig.
In Erinnerung an einen wirklich witzigen Julitag ("hey, Schwaaaaaz, du hast da ne Hose aufm Kopf!"), farewell, Marcus!

Freitag, 18. Mai 2012

70000 tons of Metal

Eigentlich wollte ich heute etwas über das Geld verdienen mit Diablo 3 schreiben - aber eben kam mir die Erlaubnis ins Haus, für das zu werben, was ich schon löange will: 70.000 tons of Metal - Sch***** auf das Geld, ich nehme auch die Kreuzfahrt! Heineken Desperados Metal Kreuzfahrt Gewinnspiel

Donnerstag, 17. Mai 2012

Wer Produkttests genauso mag wie ich

Wer Produkttests genauso mag, wie ich, Dialego Panel

Der zurückgeholte Euro


Vor etwa elf Monaten, als ich das Millionenprojekt ins Leben gerufen hatte, war mir noch nicht ganz klar, was das alles werden würde. Meine Idee war ja, dass wir Menschen so viele Euros ohne reellen gegenwert in diese Welt werfen, dass es mir nicht allzu schwer fallen dürfte, eine Million Leute davon zu überzeugen, einen dieser sinnlosen Euros auf mein Konto zu werfen und damit dazu beizutragen, dass mein Millionenprojekt gelingt: eine Million in einem Jahr.
Nun, die Hilfsbereitschaft hält sich in Grenzen und ich werde den Verdacht nicht los, dass neben fehlendem Leichtsinn auch ein bisschen Misstrauen eine Rolle spielt – und natürlich die Frage nach dem „Warum?“.
Warum sollte man mir einen Euro geben wollen? 
Tja, die Frage ist schnell beantwortet: weil ich nett bin und an der Umsetzung des Traums feile, den jede/r hat – Millionärin werden, ohne dabei erstens großkotzig und überheblich zu sein und zweitens dieses auch nicht zu werden. Beweisführung wird hiermit zugesichert. (Jetzt aber bricht das Werbegenie in mir durch….):
Und damit nicht genug: Bei mir gilt „BUY ONE; GET SEVEN FOR FREE!“ – mit dem Einsatz dieses einen Euros kann man anteilig auch noch das Gedeihen meiner Subunternehmungen verfolgen:

-         www.lanzarote-mit-kindern.de

Nicht überzeugt? Vielleicht sollte ich dem Rat meines Beraters nachkommen, eine „Geld-zurück-Garantie“ anzubieten: Wenn Sie nicht zufrieden (womit?) sind, bekommen Sie Ihren Euro wieder, wenn Sie binnen 14 Tagen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Eigentlich gar nicht SO dumm, wenn ich mir überlege, dass aus den Euros zwischenzeitlich Zinsen erwachsen könnten (sofern es genug sind).
Jedenfalls brachte mich dieser Gedanke wiederum auf die Idee einer Blogparade:

Gibt es einen Euro, den Ihr Euch wiedergeholt habt?
Um diese Sache zu vereinfachen, muss ich die Frage wohl etwas umformulieren (denn die wenigsten Leute holen sich genau EINEN Euro wieder, während MIR dieser eine ja schon genügen würde): 
Gibt es etwas, das euch etwas Wert war, das Ihr, nachdem Ihr Euch aus gutem Grunde davon getrennt habt, wieder zurück geholt habt?

Um ein Beispiel zu nennen: Es zählen Gegenstände und Klamotten, die man in einen Secondhandladen gegeben hat, um damit Geld zu erwirtschaften – dann aber feststellt, dass einem das Babyjäckchen als Erinnerungsstück doch sehr fehlt, weswegen man es aus dem Laden oder gar von einem Kunden zurück erobert hat….
..... naja, meine Rückholaktion hatte mit ideellem Wert eher nix zu tun: ich habe gesehen, dass das gleiche Türgitter in einem anderen Secondhandladen für insgesamt 4 Euro mehr verkauft wurde....

Noch lieber wären mir aber die Story vom achtlos, weil versehentlich für 5 Cent gehaltenen, ins Alligatorbecken geworfenen  Eurostückchen, das der Werfer todesmutig zwischen den Zähnen des Alligators wieder hervor gepult hat (,um es anschließend in ein Eis zu investieren....?!).

Darf ich hoffen (auf alles - Ihr wisst schon...)

Mittwoch, 16. Mai 2012

Erfölgchen

Erste Erfölgchen stellen sich nun also nach dem neu eingeschlagenen Weg ein - mein Adsense-Umsatz ist zwar nicht weiter gestiegen, liegt aber immer noch über dem des Vormonats (2,36 € - mir scheint, es klicken noch zu wenige irgendwo drauf - und ich muss irgendwie mal eine Werbungsplatzierungsstrategie entwerfen, bin aber aktuell noch im SEO-verständnisprozess und beim Vontent-Aufblas-Aufbau....), bei Affilinet habe ich 12 Euro erwirtschaftet, wobei sich mir die Frage stellt, wo genau die gerade sind - egal, der ideelle Wert ist da und ich freue mich.
Apropos "Wert": 5 Euro Gutschein


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