Mittwoch, 11. Januar 2012

Zurück aus der Feuerwelt

Hach, wie lieb, da bekam ich, völlig im Vergessen der eigenen Netz-Inexistenz versunken, doch unter mein letztes Pöstchen einen Kommentar von Jonas mit der Frage, ob ich weg sei......
Oh ja, in der Tat – ich war weg. Nun, ehrlichkeitshalber muss ich gestehen, dass es kein ganzer Monat war, wenn man von den Vorweihnachtlichen mentalen Flüchten absieht. Aber vor Weihnachten sammelt sich eben viel Mist an, der einen, in diesem Falle mich, an der Auseinandersetzung mit sich und dem lieben Geld hindert(e). Herzinfarkt, Hausarbeit, Hexenhaus – man kennt das.
Aber DANN war ich WIRKLICH für zwei Wochen weg und wollte dies hier nicht breit treten, weil mir schien, dass noch verrücktere und niederträchtigere Menschen als der Möchtegern-Dailydeal-Kontodieb sich eventuell veranlasst gesehen hätten, meine geheim gehaltene Identität zu lüften und sich dann anschließend an meinen Weihnachtskeksresten gütlich zu tun.
Insofern habe ich darauf verzichtet, mich hier verbal genüsslich in meiner Abwesenheit zu aalen, die ich – ganz verschwenderisch – in der Sonne Lanzarotes zubrachte, wo ich FAST gar nicht über Geld nachdachte. Außer, dass es mich bei all den herumliegenden Dosen und Plastikflaschen reflexhaft in den Fingern juckte, diese aufzusammeln und als Pfand abzugeben. Aber auf der Insel wird zwar viel über Umweltschutz gesprochen und geschrieben, Einwegpfand gibt es dort aber nicht, weswegen ich deutlich ärmer als im letzten Jahr zurück gekehrt bin. Was nicht schlimm ist. WAS aber schlimm war, war, dass der ERSTE Euro hier in Deutschland im Gepäckwagen stecken blieb – kein schöner Willkommensgruß, wenn man zwei Wochen weg war.
Gut, ich muss einräumen, dass ich durchaus vorhatte, den einen oder anderen – versteckten – Urlaubsgrußpost zu senden, allein das sogenannte WiFi funktionierte nicht so, wie ich es mir vorstellte. Schon beim Abrufen kleinerer Datenmengen (respektive Emails – ohne Anhang!) betrug der Aufwand jedes mal eine Zeitstunde, was mir dann doch eher als Verlust wertvoller Urlaubszeit schien.
Aber ja – ich lenke ab. Wie geht’s dem Geld?
Nun, es ist da. Mal mehr, mal weniger, vor allem aber durch Content. Hier mal drei Euro, da mal 1,20 – das passt prima. Ich nehme natürlich dennoch nach wie vor gerne geschenkte Euros, auch 150.000 wären nicht schlecht, wenn’s nicht zur Million reicht, aber aktuell betrachte ich mein virtuelles Leben eher als „Sparbuch“, auf das ich nun eben primär selbst einzahle. Außerdem habe ich begonnen, Ideen für einen Kinder bezogenen Reiseführer zu sammeln (was nicht heißt, dass ich ihn schreibe, so realistisch bin ich mittlerweile angesichts des aktuellen Korrekturvolumens), vielleicht bastele ich daran noch etwas herum. Grundsätzlich bewahrheitet sich natürlich mal wieder die alte Weisheit: wo nichts ist, kann auch nichts werden, weswegen ich mich über den aktuellen Zinszuwachs von knapp einem Euro auf dem Tagesgeldkonto doch freuen kann. Es ist also nicht GAR nichts, bis zur Millionenblüte dauert es eben noch. Ich habe Zeit. Bilde ich mir ein.


Kommentare:

  1. Hallo Vamperl, einen guten Morgen wünsche ich Dir.

    ich habe allerdings den Eindruck, hier kommt nichts mehr - das ist schade. ich habe mich sehr über die Nennung gefreut, dachte aber im Anschluss, dass es noch weitergeht :)

    Was ist los, Lust verloren? Ich denke, Du kannst das Projekt schon stemmen, es geht eben nur um Konsequenz, wenn Du denn magst.

    Bist Du denn wenigstens erholt :)?

    Beste Grüße
    ich

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  2. Oh - mann, den Kommentar habe ich ganz übersehen - sorry..... *shame* - nein, es ist nur einfach so, lieber Jonas, dass ich seit ich genötigt bin, wieder echtes Geld zu verdienen, wirklich zeitweilig nur stoßweise schreiben kann, weil cih ausgepowert bin. Aber Du siehst, auch nach Durchhängern mache ich weiter. verlieren kann cih ja nix ;-)
    Danke der Nachfrage und ja, zu dem Zeitpunkt WAR ich noch erholt. Jetzt muss ich wieder dran arbeiten ;-)

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